Buchverlage verklagen Google wegen unerlaubten KI-Trainings
Eine Koalition führender Verlage und Autoren – darunter Hachette Book Group, Cengage, Elsevier, der Schriftsteller Scott Turow und S.C.R.I.B.E. – hat am 14. Juli 2026 beim U.S. District Court for the Southern District of New York eine Sammelklage gegen Google eingereicht. Die Kläger werfen Google vor, seine Gemini-Modelle ohne Genehmigung mit urheberrechtlich geschützten Büchern aus Google Books und Google Play trainiert zu haben. Zudem seien Copyright-Informationen entfernt oder verändert worden, um diese Nutzung zu verschleiern. Die Kläger verweisen auf interne Google-Schätzungen, die potenzielle Haftungsrisiken im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich beziffern, und argumentieren, dass diese Praxis Buchverkäufe verdränge sowie Lizenzmärkte untergrabe. Die Klage ist Teil einer breiteren Klagewelle bezüglich KI-Trainingsdaten und folgt auf Maßnahmen der Publisher wie Crawler-Blockaden und Drohungen zum Delisting aus der Suche.
- •Sammelklage gegen Google am 14. Juli 2026 beim U.S. District Court for the Southern District of New York eingereicht.
- •Kläger umfassen Hachette Book Group, Cengage Learning, Elsevier, Autor Scott Turow und S.C.R.I.B.E.
- •Vorwurf: Google trainierte Gemini ohne Erlaubnis mit geschützten Büchern aus Google Books und Google Play und manipulierte Copyright-Daten zur Verschleierung.
