EU verschärft Vorgehen gegen In-Game-Währungen
Das EU-Netzwerk für Verbraucherschutz (CPC) hat koordinierte Maßnahmen gegen neun Videospielunternehmen wegen virtueller In-Game-Währungen eingeleitet. Im Fokus stehen Preistransparenz, Widerrufsrechte, Kaufmechanismen und der Schutz junger oder gefährdeter Spieler. Bereits 2025 hatte das CPC-Netzwerk Leitlinien für Transparenz und Fairness bei virtuellen Währungen veröffentlicht, doch der Dialog mit der Branche brachte nicht genug. Nach einer Marktprüfung sollen die Anbieter nun darlegen, wie ihre Systeme mit EU-Verbraucherschutzanforderungen vereinbar sind. Parallel läuft eine separate Maßnahme gegen Activision Blizzard UK Limited zu Diablo Immortal und Call of Duty Mobile. Die EU will keine Verbote, sondern die Einhaltung des geltenden Verbraucherrechts durchsetzen.
- •EU-CPC-Netzwerk geht gegen neun Videospielunternehmen wegen virtueller Währungen vor
- •Untersuchungen betreffen Titel wie Candy Crush Saga, Minecraft, Valorant, Clash of Clans, Forge of Empires, For Honor, Hunt: Showdown 1896
- •Separate Maßnahme gegen Activision Blizzard UK Limited zu Diablo Immortal und Call of Duty Mobile
