Beobachtetes Signal · 26. Aug. 2026 · Study Publication · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

ZHAW-Studie: Kommunikationsbudgets sinken trotz flächendeckender KI-Nutzung

Zusammenfassung des Signals

Die fünfte ZHAW-Trendstudie „Kommunikation im digitalen Wandel“ zeigt, dass mittlerweile 99 Prozent der deutschsprachigen Schweizer Kommunikationsabteilungen generative KI einsetzen – überwiegend systematisch für Recherche, Konzeption, Datenanalyse sowie Audio- und Video-Produktion. Trotz dieser hohen digitalen Reife verzeichnen rund 40 Prozent der befragten Organisationen aus dem öffentlichen Sektor und über die Hälfte der Privatunternehmen in den letzten Jahren rückläufige Kommunikationsbudgets. Für die biennale Erhebung wurden 115 CCOs befragt und zehn vertiefende Interviews geführt. Geleitet wird das Projekt von Nicole Rosenberger und Markus Niederhäuser, wobei die Studie auch in ein ZHAW-Weiterbildungsprogramm zum Thema Digital Transformation, AI and Communication einfließt.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die Studie belegt eine nahezu universelle Adoption von generativer KI in der Unternehmenskommunikation bei gleichzeitig schrumpfenden Budgets, was für MarTech- und Kommunikationsstrategien von großer Relevanz ist.

SIGNAL RADAR

Marktsignale zu persoenlich.com in Echtzeit verfolgen

Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.

Kostenlos im Explorer starten
Kostenloser Explorer-ZugangKeine Kreditkarte nötigSofortiges Watchlist-Setup

Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 99 % der befragten deutschschweizerischen Kommunikationsabteilungen nutzen generative KI, der Großteil davon systematisch.
  • Generative KI wird längst nicht mehr nur für Text und Bild verwendet, sondern auch für Recherche, Konzeptarbeit, Datenanalyse sowie Video- und Audio-Produktion.
  • Rund 40 % der befragten Behörden und über die Hälfte der Privatunternehmen berichten über sinkende Kommunikationsbudgets in den letzten Jahren.
  • Für die Studie wurden 115 CCOs in der deutschsprachigen Schweiz befragt und zehn qualitative Interviews geführt.
  • Nicole Rosenberger und Markus Niederhäuser leiten die bereits zum fünften Mal durchgeführte, biennale Studie.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 26. Aug. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “ZHAW-Trendstudie: Die Budgets sinken trotz KI-Einsatz”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Large Language Models (LLM) & AI30. Juni 2026

Geringe KI-Budgets bremsen Deutschlands digitale Transformation

Eine von AWS beauftragte Strand-Partners-Studie zeigt, dass 63 % der deutschen Unternehmen zwar KI nutzen, aber nur 15 % sie flächendeckend für neue Produkte, Geschäftsmodelle oder Workflows einsetzen. Damit sinkt der Wert im Jahresvergleich von 21 % und liegt unter dem europäischen Durchschnitt von 22 %. Die Mehrheit beschränkt sich auf Basis-Anwendungen wie Chatbots statt auf fortschrittliche Agentic AI. Nur 22 % kennen Agentic AI vorab, wobei 57 % nach einer Erklärung einen Test in Betracht ziehen. Anwender verzeichnen signifikante Effekte wie Produktivitätsgewinne bei 92 % und Umsatzsteigerungen bei 48 %. Hauptbarrieren sind fehlende KI- und Digitalkompetenzen (49 %), fehlende Budgets (39 %) sowie hohe Compliance-Kosten, die rund 44 % der Tech-Ausgaben verschlingen. Die Studie warnt vor dem Verlust von Wachstum und Start-ups, sofern Rahmenbedingungen und Kapital nicht optimiert werden.

Signal analysieren
Large Language Models & AI in Marketing18. Juni 2026

KI im Marketingalltag fest verankert: Effizienz steigt, Sicherheitsbedenken bremsen

Eine nicht-repräsentative Umfrage der Zürcher Beraterin Monika Liechti unter 114 deutsch-schweizerischen Marketing-Experten zeigt, dass Künstliche Intelligenz in Marketing-Workflows flächendeckend etabliert ist. Lediglich eine befragte Person gab an, bewusst auf KI zu verzichten. Zu den häufigsten Anwendungsbereichen zählen Texterstellung (92%), Strategie- und Konzeptentwicklung (80%) sowie Bildgenerierung (71%). Als Hauptvorteil nennen 88% der Anwender die Zeitersparnis bei Routineaufgaben. Haupthemmnisse für eine intensivere Nutzung sind Sicherheitsbedenken (43%) und Datenschutzsorgen (39%), gefogt von fehlendem Know-how (31%) und knappen Budgets (12%). Mittelständische Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern verzeichnen mit 65% überdurchschnittlich hohe Sicherheitsbedenken und nutzen Kampagnen-Automatisierung kaum (6%). Die Stichprobe ist stark zu größeren Unternehmen hin verzerrt, wobei Branchenzugehörigkeiten aufgrund technischer Fehler nicht analysiert werden konnten. Liechti & Co berät Marketing-Teams gezielt beim KI-Einsatz.

Signal analysieren
AI in Marketing29. Juli 2026

85 Prozent der KI-Marketingprojekte scheitern – Ursachen liegen selten in Technologie

Der Marketing Tech Monitor 2026 zeigt anhand von rund 1.600 befragten Führungskräften in der DACH-Region ein hohes Interesse an künstlicher Intelligenz. Zwar betrachten viele CMOs und Digitalverantwortliche KI als strategische Priorität, doch nur 30 Prozent stufen sie als Top-Thema ein. Dominante Use Cases sind Content Management (87 %), Analyse der Kundenkommunikation (77 %) sowie Conversational AI und Chatbots (71 %). Externe Studien und DACH-Marktdaten belegen jedoch, dass 70 bis 85 Prozent der KI-Initiativen ihre Ziele verfehlen – mit prognostizierten IT-Fehlinvestitionen von über 21 Milliarden Euro im Jahr 2026. Hauptursachen sind unzureichendes Fach- und Domainwissen (56 %), mangelhafte Prozessfundamente, fragmentierte Pilotprojekte sowie ein verengter Fokus auf reine Automation statt echter Transformation. Rund 45 Prozent der Unternehmen verharren im reaktiven Testmodus, während lediglich 11 Prozent einen hohen Reifegrad erreichen. Der Report empfiehlt durchgängige End-to-End-Prozesse, solide Datenarchitekturen und gezieltes Change Management zur Skalierung.

Signal analysieren

Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen

Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.