Beobachtetes Signal · 30. Mai 2026 · Awards · Quelle: DWDL · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
ZDF-Koproduktion „In die Sonne schauen“ triumphiert mit zehn Lolas
Beim Deutschen Filmpreis 2026 in Berlin räumte die ZDF-Koproduktion „In die Sonne schauen“ gleich zehn Lolas ab und sicherte sich unter anderem die Lola in Gold als bester Spielfilm. Das von Mascha Schilinski inszenierte und von Studio Zentral, einer Tochtergesellschaft von ZDF Studios, produzierte Drama triumphierte zudem in den Kategorien Beste Regie, Bestes Drehbuch sowie in mehreren technischen Disziplinen. ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke wertete die Auszeichnungen als Bestätigung für das Engagement des Senders bei emotional starken, gesellschaftlich relevanten deutschen Filmproduktionen. Weitere Preisträger waren die ZDF/Arte-Koproduktion „Gelbe Briefe“ mit der Lola in Silber und dem Preis für die beste Filmmusik, August Diehl als bester Hauptdarsteller in einer BR/Arte-Produktion sowie Sabine Lidl und Irene Höfer für den besten Dokumentarfilm einer NDR/Arte-Koproduktion.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- „In die Sonne schauen“ gewinnt zehn Deutsche Filmpreise (Lola), darunter die Lola in Gold als bester Spielfilm.
- Der Film ist eine ZDF-Koproduktion von Studio Zentral, einer Tochtergesellschaft von ZDF Studios.
- Mascha Schilinski gewinnt in der Kategorie Beste Regie und co-schreibt das beste Drehbuch zusammen mit Louise Peter.
- Die ZDF/Arte-Koproduktion „Gelbe Briefe“ erhält die Lola in Silber und den Preis für die beste Filmmusik.
- August Diehl gewinnt als bester Hauptdarsteller; Sabine Lidl und Irene Höfer erhalten den Preis für den besten Dokumentarfilm.
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DEA-Jubiläum in Köln: Auszeichnungen für ZDF, btf und Leonine
Der fünfte Deutscher Entertainment Award (DEA) wurde am 18. Juni 2026 im Carlswerk Victoria in Köln ausgetragen. Die auf Unterhaltungsproduktion ausgerichtete Gala brachte starke Ergebnisse für öffentlich-rechtliche Sender und Produktionshäuser: Zahlreiche Auszeichnungen gingen an ZDF-Formate, btf triumphierte in der neu eingeführten Kategorie Best Short Form und wurde zudem im Rahmen eines Sonderpreises der Film- und Medienstiftung NRW gewürdigt, während Leonine-Tochtergesellschaften zwei Gewinner im Bereich Best Talents hervorbrachten. Durch den Abend führten die Moderatoren Anna Dushime und Micky Beisenherz. Zu den prämierten Produktionen zählten die heute-show extra von Prime Productions (Best Development), Werwölfe von ITV Studios Germany für die ARD-Mediathek (Best Adaptation) sowie Laura Caciauna (i&u Studios) und Li von Massow (Madame Zheng Production), die sich den Nachwuchspreis teilten. Mai Thi Nguyen-Kim und ihr Team erhielten einen Sonderpreis, überreicht von NRW-Medienminister Nathanael Liminski.
ARD dominiert Deutscher Fernsehpreis; RTL und Netflix erfolgreich
Bei der Auftaktveranstaltung zum Deutschen Fernsehpreis, der „Nacht der Kreativen“ in Köln, haben ARD-Produktionen sieben von elf Kategorien gewonnen und die kreativen Gewerke dominiert. RTL Deutschland sicherte sich zwei Auszeichnungen, während ZDF, Netflix und HBO Max jeweils eine Trophäe erhielten. Zu den Höhepunkten zählten Mehrfachsiege für den ARD-Film „Die Nichte des Polizisten“ (Bestes Buch und Bester Schnitt) sowie Ehrungen für die ARD-Serie „Naked“ (Beste Regie) und die RTL-Serie „Die Nibelungen“ (Beste Ausstattung). Die Veranstaltung unterstrich das kreative Potenzial deutscher Fernsehproduktionen, während gewichtige Nominierte wie „Hundertdreizehn“ und „Chabos“ erst in der Hauptgala auf Preise hoffen können. Die Prämierung verdeutlicht die anhaltende Relevanz hochwertiger Inhalte im linearen und Streaming-Bereich für die Bindung von Werbe- und Publikumsmärkten.
Deutscher Fernsehpreis 2026: Gewinner und Branchen-Highlights bekanntgegeben
Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 in Köln brachte nach der 'Nacht der Kreativen' eine Vielzahl prominenter Preisträger hervor. Zu den großen Gewinnern zählten 'Chabos' als beste Comedy-Serie, Tom Schilling als bester Schauspieler für 'Achtsam Morden', 'Olivia' als bester Fernsehfilm sowie Markus Lanz in der Kategorie Information. Das ZDF war in mehreren Kategorien erfolgreich, darunter beste Infotainment-Sendung und beste Doku-Serie. Zudem wurde Peter Kloeppel für sein Lebenswerk geehrt, der in seiner Rede vor der Auslagerung kreativer Arbeit an KI warnte. Stefan Raabs Show 'Wer weiß wie wann was war?' sicherte sich die Auszeichnung als beste Unterhaltungsshow. Die Veranstaltung unterstreicht die aktuellen Trends in der TV-Produktion und den intensiven Wettbewerb zwischen den etablierten Sendern und Streaming-Plattformen.
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