Beobachtetes Signal · 8. Juli 2026 · Experiential & Event Marketing · Quelle: DWDL · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
ZDF-Vermarkter setzt auf Verlässlichkeit statt Branchenspektakel
Das ZDF Werbefernsehen hat auf eine Teilnahme am Screenforce Festival verzichtet und stattdessen eine eigene Roadshow durch vier deutsche Metropolen (Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf) durchgeführt, die in einer Düsseldorfer Altstadtbrauerei ihren Abschluss fand. Geschäftsführer Hans-Joachim Strauch stellte dabei reichstenstarke lineare TV-Umfelder und etablierte Formate wie 'Bares für Rares', verschiedene 'SOKO'-Serien, die 'Rosenheim-Cops' sowie die 'heute'-Nachrichten als Kern des Vermarktungsangebots in den Vordergrund. Flankiert wurde das Programm von Talks über neue Factual-Inhalte. Trotz eines unsicheren Werbemarktes zeigte sich Strauch im Interview mit DWDL.de äußerst zufrieden mit der Auslastung und dem anhaltenden Kundenvertrauen in die bewährten Umfelder.
Das Signal verdeutlicht eine auf Kontinuität ausgerichtete Vermarktungsstrategie von Sendern und eine unverändert hohe Nachfrage nach verlässlichem linearen TV-Inventory. Dies ist für Media-Einkäufer von Bedeutung, verändert den Gesamtmarkt jedoch nicht grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- ZDF Werbefernsehen boykottierte das Screenforce Festival zugunsten einer eigenen Roadshow.
- Die Tour führte durch Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf unter Leitung von Hans-Joachim Strauch.
- Im Fokus standen etablierte lineare Formate wie Bares für Rares, SOKO-Reihen und die heute-Nachrichten.
- ZDF-Vermarkter meldet hohe Auslastung und starkes Kundenvertrauen trotz unsicherer Marktbedingungen.
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1 verknüpfte Unternehmen“With 'XY' ZDF brings one of its best-known brands into a marketable environment, which advertisers apparently welcomed....”
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Screenforce Festival: RTL glänzt, Pufpaff überzeugt und TV gewinnt
Das Screenforce Festival kehrte nach einjähriger Pause zurück und bot deutschen Broadcastern und Vermarktern eine Bühne, um Werbekunden und Agenturen ihre Programm- und Werbeangebote vorzustellen. Sechs Media-Vermarkter präsentierten sich: AdAlliance (RTL Deutschland), Seven.One Media (ProSiebenSat.1), der Debütant El Cartel Brothers für Warner Bros. Discovery und RTLzwei, Disney Advertising, Visoon sowie ARD Media. Insbesondere RTL Deutschland hinterließ nach der Akquisition von Sky Deutschland einen starken Eindruck, während Seven.One mit Comedian Sebastian Pufpaff und humorvollen Werbe-Parodien punkte. Auch Disney Advertising und ARD Media überraschten positiv mit nahbaren Präsentationen. Über alle Bühnen hinweg lag der Fokus klar auf bewährten Formaten wie Reality-TV und Live-Sports. Der Branchenbericht kommt zu dem Schluss, dass das lineare Fernsehen in Deutschland ein margenstarkes und hoch relevantes Werbemedium bleibt.
Screenforce Festival 2026: Sender und Vermarkter präsentieren Saison-Highlights
Auf dem Screenforce Festival in Düsseldorf haben führende deutsche Broadcaster und Vermarkter – darunter RTL, ProSiebenSat.1, Disney Advertising, ARD Media, Visoon und El Cartel Brothers – ihre Programm- und Vermarktungsstrategien für die kommende TV-Saison vorgestellt. ProSiebenSat.1 setzt auf Reise-Formate mit Joko & Klaas, das Comeback von Alexander Hold, umfangreiche Sportrechte sowie neue Entertainment-Reihen. Disney Advertising kündigte ein Rebranding des Disney Channel zu „Disney TV“ und eine neue deutsche Hulu-Serie an. RTL und Sky traten erstmals gemeinsam mit starkem Sportfokus auf, während RTLzwei Reichweitengewinne im linearen TV sowie auf RTL+ betonte und neue Reality- sowie Doku-Soap-Formate ankündigte. Begleitende Brancheninterviews von DWDL.de mit ProSiebenSat.1-Führungskräften beleuchteten Investitionen in neue Marken und Gesichter sowie die Positionierung von TV und Streaming gegenüber Social-Plattformen.
ARD Media's Ralf Hape: ARD Is Sexier Than You Think
Ralf Hape, managing director of ARD Media who joined from Sky Media, has driven an internal reorganisation and is pushing a bolder commercial profile as ARD Media returns to the Screenforce stage. Speaking in Düsseldorf and in a video interview, he argued ARD’s brands and combined reach—47.7 million people consuming moving-image content daily and 30.5 million using ARD offerings—are undervalued. He said ARD Mediathek and ARD Sounds remain excluded from advertising under current rules but hopes those constraints will change; regulatory decisions are beyond his remit. Hape is preparing the sales organisation for digital monetisation with simpler, convergent TV+audio booking options, some streamlining and job reductions, and openness to closer industry cooperation.
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