Beobachtetes Signal · 23. März 2026 · Deployment · Quelle: t3n · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Zalando setzt KI-Roboter zur Optimierung der Kommissionierung ein
Zalando pilotiert und skaliert Lagerroboter von Nomagic, um langjährige Herausforderungen bei der Kommissionierung von Schuhkartons zu bewältigen. Die physische KI-Plattform von Nomagic trainiert anhand realer Betriebsdaten, um ein adaptives robotergestütztes Greifen zu ermöglichen. Der neue „Shoebox Picker“ nutzt KI-gestützte Computer Vision und spezielle zweiseitige Greifer, um Schuhkartons zu erkennen, zu fixieren und anzuheben, ohne dass sich lose Deckel lösen. Nach einer Testphase mit Spitzenwerten von 100.000 Picks pro Tag sind rund 50 Roboter in den Packzentren von Zalando geplant. Erste Systeme sind bereits in Lahr, Mönchengladbach und Verona im Einsatz, weitere Rollouts für Rotterdam, Stockholm, Paris und einen neuen Standort in Gießen sind vorbereitet.
Operative Automatisierung bei einem großen E-Commerce-Händler kann die Fulfillment-Effizienz nachhaltig steigern. Dies ist für Retail-Systeme und Logistikanbieter hochrelevant, verändert jedoch das Kernsegment von AdTech und MarTech nicht grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zalando führte eine Testphase mit Nomagic-Lagerrobotern durch und erreichte dabei Spitzenwerte von 100.000 Picks pro Tag.
- Nomagic liefert Lagerrobotik auf Basis von „Physical AI“, die anhand von Millionen operativer Aufgaben im 24/7-Betrieb trainiert wurde.
- Der neue „Shoebox Picker“ nutzt KI-gestützte Computer Vision und spezialisierte zweiseitige Greifer zur sicheren Handhabung von Schuhkartons.
- Etwa 50 KI-gesteuerte Roboter sind für Zalando-Packzentren geplant, um Greif-, Scan- und Sortierprozesse autonom auszuführen.
- Erste Systeme sind in Lahr, Mönchengladbach und Verona aktiv; weitere Einsätze folgen in Rotterdam, Stockholm, Paris und Gießen.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
KI-Shopping-Agenten bedrohen Geschäftsmodelle von Zalando, Amazon und Douglas
Das Tech Update des Manager Magazins berichtet, dass sogenannte KI-Shopping-Agenten – autonome Systeme zum Preisvergleich, Produktauswahl und Kaufabschluss – Händler und Marktplätze wie Zalando, Otto, Amazon und Douglas zu einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer Commerce- und Werbestrategien zwingen. Zudem beleuchtet der Newsletter zwei europäische Börsengänge (Bending Spoons und das Quanten-Startup IQM in den USA), den Aufstieg von Micron auf eine Marktkapitalisierung von über einer Billion US-Dollar durch den KI-Boom sowie eine Finanzierungsrunde von Quantum-Systems über rund eine Milliarde Euro mit Investoren wie Advent, Blackstone und Airbus. Weitere Themen sind der Start des Hedgefonds von Ex-OpenAI-Forscher Leopold Aschenbrenner, die Restrukturierung bei Mister Spex, das Redesign der Handelsplattform von Trade Republic sowie die abgewiesene EU-Kartellstrafe von Google in Höhe von 4,1 Milliarden Euro.
KI-Agenten automatisieren Merchandising und Vendor-Verhandlungen im Handel
Einzelhändler und Retail-Tech-Anbieter setzen verstärkt KI-Agenten ein, um komplexe Merchandising-Aufgaben wie Sortimentsplanung, Bedarfsprognosen, Bestandsmanagement, Rechnungsabgleich und Lieferantenverhandlungen zu automatisieren. Dies reduziert manuelle Arbeitsprozesse grundlegend und verändert die Rolle von Merchants nachhaltig. Zu den im Markt agierenden Start-ups und Plattformen zählen Duvo.ai, Gain, Relex Solutions, Pactum, Crisp und Zenline AI. Während Relex und Crisp auf Demand-Prediction- und Merchandising-Tools spezialisiert sind, agieren Duvo.ai und Gain als digitale Co-Worker, die Lieferanten-E-Mails verarbeiten und autonom verhandeln. Auch Branchenriesen wie Walmart mit dem GenAI-Assistenten Wally und Target mit Trend Brain treiben eigene Entwicklungen voran. Branchenvertreter betonen die Notwendigkeit eines Human-in-the-Loop-Ansatzes, während Pilotprojekte in Europa und den USA zeigen, dass das Vertrauen in autonome Agenten wächst und operative sowie arbeitsmarktbezogene Veränderungen bevorstehen.
Kroger, Giant Eagle und DoorDash entwickeln agentische KI-Assistenten
Auf der Groceryshop diskutierten Führungskräfte von Kroger, Giant Eagle und DoorDash ihre Strategien für agentische KI. Krogers Chief Digital Officer Yael Cosset betonte den Fokus auf die Reduzierung von Reibung zwischen Inspiration und Kauf, mit einem KI-Einkaufsassistenten, der auf Basis kontextueller Eingaben wie Fotos oder Ernährungsbeschränkungen Einkaufskörbe erstellt. Giant Eagles Shweta Prabhu und Heather Feather hoben hervor, KI zu nutzen, um Single-Channel-Käufer in Omnichannel-Käufer zu verwandeln, was einen 30% höheren Customer Lifetime Value verspricht, und integrieren intern E-Commerce- mit Marketingteams. DoorDash-Mitbegründer Andy Fang betonte die Bedeutung praktischer Tools gegenüber Chatbots, wie "Reorder my Usuals" und Echtzeit-Bestelländerungen. Der Artikel erwähnt auch die geplante Übernahme von Giant Eagle durch Kroger, die im nächsten Jahr abgeschlossen werden soll.
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