Beobachtetes Signal · 21. Juni 2019 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
YouTube testet standardmäßig ausgeblendete Kommentare in Indien
YouTube testet in Indien auf der Android-App, dass Kommentare standardmäßig deaktiviert sind. Im Watch-Page-Layout werden die Kommentare vollständig verborgen, wobei ein gut sichtbarer Kommentar-Button erhalten bleibt, damit Nutzer Diskussionen auf Wunsch weiterhin aufrufen können. Berichten zufolge soll dieser Ansatz die Exposition gegenüber potenziell toxischen oder beleidigenden Kommentaren reduzieren, ohne das Engagement komplett zu unterbinden. Ob der Test auf iOS oder weitere Regionen ausgeweitet wird, ist derzeit noch unklar. YouTube betont, regelmäßig kleinere Experimente durchzuführen, um die Interaktionsmöglichkeiten und das Nutzererlebnis auf der Plattform kontinuierlich zu verbessern. Während die langfristige Wirksamkeit dieser Moderationsmaßnahme abzuwarten bleibt, verdeutlicht der Test einen bemerkenswerten Paradigmenwechsel im Umgang mit User-Generated Content und Interaktionen im Bereich Connected TV und Online-Video.
Technischer Release beziehungsweise Test eines wesentlichen Plattform-Features von YouTube mit potenziellen Auswirkungen auf das User Engagement und etablierte Moderationspraktiken.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- YouTube testet in Indien auf Android, dass Kommentare standardmäßig deaktiviert sind.
- Im Testlayout sind Kommentare auf der Watch-Page verborgen, ein prominenter Button ermöglicht jedoch den Zugriff.
- The Verge berichtete über den Test, während XDA Developers Details zum Layout lieferten.
- Eine Ausweitung des Tests auf iOS oder andere Regionen ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.
- YouTube führt kontinuierlich Tests durch, um die Video-Interaktionen und das Nutzererlebnis zu optimieren.
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YouTube testet private Chat-Funktion für Videoinhalte in Europa
YouTube testet derzeit eine private Messaging-Funktion für Nutzer ab 18 Jahren in Irland und Polen, um Diskussionen über Videos direkt auf der Plattform zu ermöglichen. Der Zugang erfolgt über Einladungslinks in einen geschlossenen Chat-Bereich, in dem geteilte Videos, Shorts oder Live-Streams angezeigt werden. Zur Einhaltung der Community Guidelines werden die Nachrichten entsprechend dem Moderationsansatz von Google überprüft. Das Testprojekt soll den Austausch näher an den Video-Kontext rücken, ist jedoch nicht als Ersatz für etablierte Messenger wie WhatsApp oder Instagram DMs gedacht. Parallel dazu hat YouTube neue Creator Tools veröffentlicht, darunter einen verbesserten Drag-and-Drop-Timestamp-Editor sowie weltweit verfügbare KI-Antwortvorschläge für mehr als 100 Sprachen. Diese Neuerungen unterstreichen die Strategie von YouTube, die soziale Ebene innerhalb der Plattform weiter auszubauen, während ein globaler Rollout-Zeitplan für die Messaging-Funktion noch aussteht.
Windows 11: Bessere Suche, Copilot mit Dateizugriff
Microsoft kündigte zwei kommende Updates für Windows 11 an: eine verbesserte Suche und erweiterte Copilot-Funktionen. Mit der neuen Suche lassen sich Einstellungen wie der Dark Mode direkt anpassen, Screenshots erstellen und die Lautstärke per Slider ändern. Künftig sollen sogar Nachrichten verfasst und an Kontakte gesendet werden können. Copilots 'Hybrid Intelligence'-Funktion, die bei einem Microsoft-Event vorgestellt wurde, ermöglicht der KI den Zugriff auf lokale Dateien und Aktionen im gesamten Betriebssystem, etwa das Finden, Umbenennen, Packen und Anhängen von Dokumenten an E-Mails. Jacob Andreou, EVP von Copilot, demonstrierte dies anhand eines Steuerbeispiels. Der Rollout erfolgt schrittweise und erfordert die Zustimmung der Nutzer. Das Such-Upgrade soll noch dieses Jahr erscheinen, ein genaues Datum nannte Microsoft nicht.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
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