Beobachtetes Signal · 12. Sept. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
YouTube Shorts rollt Add Yours Sticker und neue Creator-Tools aus
YouTube erweitert die Creator-Tools für YouTube Shorts um mehrere neue Funktionen, um die Community-Interaktion zu stärken. Der Add Yours Sticker wird nun für alle Nutzer ausgerollt, sodass Zuschauer eigene Inhalte zu demselben Thema beisteuern können. Das Auto Layout wird durch automatisches Schwenken, Zoomen und Zuschneiden beim Konvertieren von Langform-Content in Shorts verbessert; Android-Unterstützung folgt in Kürze. Zudem erhalten Auto Captions erweiterte Anpassungsoptionen für Schriftarten und Farben. Eine Text-to-Speech-Funktion stellt vier Stimmen für die Vertonung von Bildschirmtext zur Verfügung, die über eine Sprachsteuerungs-Schaltfläche aktiviert wird. Das Update verweist zudem auf eine im April 2024 eingeführte Remix-from-Remix-Funktion sowie auf mögliche Shorts mit einer Länge von mehr als 60 Sekunden, die als „Vielleicht“ eingestuft wurden. Diese Neuerungen zielen darauf ab, die Content-Erstellung zu vereinfachen und die Interaktion auf YouTube Shorts zu maximieren.
Technische Veröffentlichung neuer Creator-Funktionen und Interaktionstools durch eine führende Plattform (YouTube Shorts).
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der Rollout des Add Yours Stickers für YouTube Shorts hat für alle Nutzer begonnen.
- Das Auto Layout passt Shorts beim Remixen von Langform-Content durch automatisches Schwenken, Zoomen und Zuschneiden an; Android-Support folgt.
- Auto Captions bieten individuelle Anpassungsmöglichkeiten für Schriftart und Farbe.
- Die Text-to-Speech-Funktion bietet vier Stimmen und wird über ein Sprachsymbol aktiviert.
- Die Remix-from-Remix-Funktion ist seit April 2024 live; eine mögliche Verlängerung von Shorts über 60 Sekunden wird geprüft.
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Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
Google startet Playground für KI-Prompt-Spielerstellung
Google hat Playground gestartet, eine experimentelle browserbasierte Gaming-Plattform, die es Nutzern ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse eigene Spiele per Text-Prompt zu erstellen, zu spielen und zu teilen. Die Plattform nutzt eine konversationelle Oberfläche, über die Nutzer ihre Spielideen beschreiben können – ausgehend von einer leeren Leinwand, durch Remixen von Starter-Prompts oder mit geführter Unterstützung. Spieler können Physik, Regeln, Charaktere und Umgebungen ändern, indem sie Playground einfach um Änderungen bitten. Google plant die Integration von Unity Spark, um Kreativen Zugang zu fortschrittlicheren Mechaniken, hochauflösenden 3D-Fähigkeiten und der Unity-Laufzeitumgebung zu ermöglichen. Spiele können privat bleiben, per Link geteilt oder in der Playground-Explore-Galerie veröffentlicht werden. Einige Genres unterstützen Multiplayer und Bestenlisten. Playground basiert auf Nutzerbewertungen und Spielaktivität, um Spiele in der Galerie zu präsentieren, und veröffentlichte Spiele werden einer Sicherheitsprüfung unterzogen. Verfügbar in den USA für Nutzer ab 18 Jahren, mit gestaffeltem Zugang basierend auf der Google One-Mitgliedschaft.
YouTube Shopping startet in Deutschland, Awin liefert Technik
YouTube Shopping ist in Deutschland gestartet: Berechtigte Creator können Produkte direkt in ihren Videos markieren und so einen nahtlosen Weg von der Empfehlung zum Kauf schaffen. Die technische Infrastruktur liefert unter anderem die Affiliate-Plattform Awin. Erste teilnehmende Händler sind Breuninger und Thalia, das Angebot soll in den kommenden Monaten ausgebaut werden. Das Programm steht nun Creatorn mit mindestens 500 Abonnenten offen. Laut YouTube erzielen direkt im Video markierte Produkte bis zu 50 Prozent mehr Klicks als klassische Affiliate-Links in der Videobeschreibung. Damit wird Creator Commerce stärker Teil des Affiliate-Ökosystems in Deutschland und bietet Marken einen neuen, performancebasierten Zugang zur Creator Economy.
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