Beobachtetes Signal · 3. Mai 2018 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
YouTube vermarktet Werbung in seinem Live-TV-Service
Der Streaming-Dienst YouTube Live TV weitet seine Werbevermarktung aus und bietet YouTube TV-Inventar künftig im Rahmen von Google Preferred-Paketen an. Das Werbeinventar, das historisch aus zweiminütigen Blöcken pro Stunde bestand, welche direkt von den TV-Networks verkauft wurden, wird nun über Googles Preferred-Stufe vertrieben. Werbetreibende können zwar TV-Werbeplätze buchen, jedoch offenbar nicht explizit vorgeben, dass ihre Ads auf YouTube TV ausgespielt werden sollen; stattdessen plant YouTube ein zielgruppen- oder interessenbasiertes Content-Konglomerat für Einkäufer. YouTube TV verfügt in den USA Berichten zufolge über rund 300.000 zahlende Abonnenten und umfasst Sender wie AMC, NBC, FOX und BBC America. Diese Entwicklung unterstreicht die tiefere Monetarisierung des Live-TV-Angebots von YouTube und stärkt Googles Rolle im Bereich programmatisches TV-Inventar.
Die Ausweitung von Google Preferred auf YouTube TV zeigt eine breitere Monetarisierung von Live-TV-Inventar im AdTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Live-TV-Werbeinventar von YouTube wird in Google Preferred-Paketen angeboten.
- Zwei Minuten pro Stunde an TV-Werbeblöcken wurden zuvor direkt von den Networks verkauft.
- Werbetreibende können TV-Werbeplätze kaufen, aber nicht gezielt YouTube TV als Platzierung spezifizieren.
- YouTube TV hat rund 300.000 zahlende Abonnenten in den USA und beinhaltet Sender wie AMC, NBC, FOX und BBC America.
- Die Ankündigung wurde im Rahmen der NewFront erwartet.
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4 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
Gericht ordnet FCC-Antwort auf Fox-Lizenzklage an
Der D.C. Circuit Court of Appeals hat die FCC angewiesen, auf einen Mandamus-Antrag der Media and Democracy Project (MAD) zu antworten, der darauf abzielt, Maßnahmen gegen die Erneuerung der Sendelizenz eines Fox-eigenen Senders zu erzwingen. Der Antrag betrifft WTXF in Philadelphia, wo MAD behauptet, Fox habe falsche Behauptungen über die Präsidentschaftswahl verbreitet. Das Media Bureau der FCC wies die Beschwerde im Jahr 2023 ab, aber die Kommission hat seit 20 Monaten nicht über die Berufung abgestimmt. MAD argumentiert, dass diese Untätigkeit die gerichtliche Überprüfung blockiert. Die Anordnung des Gerichts verlangt von der FCC, ihre Behandlung des Falles zu erklären. Dieser Verfahrensschritt verdeutlicht Bedenken hinsichtlich der Transparenz der FCC und der Anwendung von Charakterqualifikationen für Rundfunklizenznehmer.
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