Beobachtetes Signal · 17. Juni 2025 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
YouTube benennt Influencer-Plattform FameBit in BrandConnect um
YouTube benennt seinen Influencer-Marktplatz FameBit in BrandConnect um und plant bis Jahresende umfassende Upgrades. Bis zum vollständigen Übergang am 1. August bleibt FameBit für Marken nutbar. Auf Creator-Seite führt BrandConnect datenbasierte Matchmaking-Tools ein, um den Zugang zu Branded-Content-Deals auf YouTube zu erweitern. Für werbetreibende Unternehmen integriert die Plattform neue Messlösungen wie Brand Interest Lift, Influencer Lift und organische View-Through-Conversations, um Echtzeit-Kampagnenergebnisse zu liefern und Accountability in Branded-Content-Kampagnen zu bringen. Ziel dieser Änderungen ist es, die Zusammenarbeit zu vereinfachen, bessere Bedingungen für Creators und Advertisers zu schaffen und die Reichweite durch zielgenaue Partnerschaften zu maximieren. YouTube positioniert BrandConnect damit als schlankere, leistungsfähigere Plattform für Influencer-Marketing und zieht Vergleiche zu Instagrams Brand Collabs Manager.
Das Rebranding von YouTubes Influencer-Marktplatz samt neuer Mess- und Matching-Funktionen sorgt für mehr Accountability und hat moderate Auswirkungen auf den Markt für Influencer Marketing.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- FameBit wird in BrandConnect umbenannt und bis Jahresende umfassend aktualisiert.
- Der Übergang läuft; FameBit ist vor dem vollständigen Wechsel bis zum 1. August nutzbar.
- BrandConnect führt insights-basierte Matchmaking-Tools für Creators ein.
- Integration neuer Messfunktionen: Brand Interest Lift, Influencer Lift und organische View-Through-Conversations.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
YouTube baut Creator Partnerships zur Talent-Retention und Monetarisierung aus
YouTube hat sein Programm „Creator Partnerships“ – eine Weiterentwicklung von BrandConnect – neu aufgesetzt, um Top-Creators strategisch an die Plattform zu binden. Die Initiative kombiniert strukturierte Ad-Buying-Frameworks mit erweiterten nicht-monetären Support-Leistungen wie PR-Unterstützung, Brand Matchmaking und technischer Beratung. Damit reagiert die Google-Tochter auf den zunehmenden Wettbewerb durch Streaming-Dienste und traditionelle Hollywood-Studios, die verstärkt Creator-Content lizenzieren oder exklusiv verpflichten. Auf einem exklusiven Presseevent mit prominenten Creatorn wie Trevor Noah und Kareem Rahma demonstrierte YouTube das Modell. Zwar finanziert YouTube Creator-Projekte weiterhin nicht direkt, fungiert jedoch als Vermittler zu Advertisern und bietet White-Glove-Services. Dieser Schritt soll verhindern, dass reichweitenstarke Talente und wertvolle Werbebudgets vollständig in externe Ökosysteme abwandern.
YouTube launcht Gemini-gestützte Creator Partnerships für Werbetreibende
YouTube hat sein bisheriges Angebot BrandConnect in Creator Partnerships umbenannt und als KI-gestützten Creator-Marketing-Hub neu aufgestellt, der auf Googles Gemini-Modellen basiert. Die Lösung integriert YouTube Studio, Google Ads sowie Display & Video 360 (DV360). Werbetreibende können dadurch Creator über Natural-Language-Suchanfragen identifizieren, Shortlists erstellen und Deals in einem zentralisierten Workflow steuern. Gemini analysiert Milliarden von Signalen – von Markenerwähnungen bis hin zum Abonnentenwachstum –, um passende Empfehlungen zu generieren. Künftig sollen auch automatisierte Empfehlungen auf Basis kompletter Campaign Briefs möglich sein. Creator Partnerships bietet zudem ein einheitliches Measurement, das Paid- und Organic-Metriken zusammenführt, und steht ausgewählten Partnern per API zur Verfügung. YouTube positioniert das Produkt als ganzheitliches Betriebssystem für Creator Marketing, was Drittanbieter von Creator-Plattformen erheblich unter Druck setzen könnte.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
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