Beobachtetes Signal · 20. Dez. 2022 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ

YouTube bannt offiziellen Pornhub-Kanal wegen Richtlinienverstößen

Zusammenfassung des Signals

Laut übereinstimmenden Medienberichten hat YouTube den offiziellen Kanal von Pornhub aufgrund mehrfachen Verstoßes gegen die Community-Richtlinien permanent gesperrt. Der im Jahr 2014 gestartete Kanal zählte vor seiner Löschung fast 900.000 Abonnenten und leitet Besucher nun auf einen 404-Fehler weiter. Zur Begründung erklärte YouTube, dass der Kanal auf Webseiten mit unzulässigen Inhalten verlinkt habe; die Maßnahme erfolgte streng im Rahmen der bestehenden Plattformrichtlinien. MindGeek, die Muttergesellschaft von Pornhub, wies die Vorwürfe zurück und kritisierte den Schritt als Diskriminierung der Adult-Branche. Der Vorfall reiht sich ein in frühere Maßnahmen digitaler Plattformen und Finanzdienstleister gegen das Unternehmen, darunter die Sperrung auf Instagram sowie vorübergehende Zahlungsstopps von Mastercard und Visa im Jahr 2020. Zudem läuft ein US-Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Monetarisierung illegaler Inhalte, was den Druck auf das Ökosystem der Content Creator und Werbetreibenden weiter erhöht.

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Hohe Konfidenz

Die strikte Richtliniendurchsetzung durch eine dominante Videoplattform wie YouTube verdeutlicht die regulatorischen und Reputationsrisiken, denen Publisher, Content Creator und Werbetreibende im digitalen Ecosystem ausgesetzt sind.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • YouTube hat den offiziellen Pornhub-Kanal wegen wiederholter Verstöße gegen die Community-Richtlinien gelöscht.
  • Der 2014 gestartete Kanal verzeichnete vor der Entfernung knapp 900.000 Abonnenten.
  • Die Seite zeigt inzwischen einen 404-Fehler und ist über die YouTube-Suche nicht mehr auffindbar.
  • YouTube begründete die Sperrung mit unzulässigen externen Verlinkungen zu nicht konformen Webseiten.
  • MindGeek dementierte die Vorwürfe und wertete den Schritt als Diskriminierung der Erotikindustrie.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 20. Dez. 2022
Ursprünglicher Berichttitel: “YouTube verbannt Pornhub Account | OnlineMarketing.de”

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