Beobachtetes Signal · 24. Apr. 2024 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
XUND startet KI-Assistenten mit Open-Source-Modell von Mistral AI
Das Wiener HealthTech-Startup XUND hat gemeinsam mit dem strategischen Investor Thieme Group den „eRef AI Assistant“ für medizinisches Personal in Krankenhäusern gelauncht. Das Tool generiert spezialisiertes medizinisches Fachwissen aus der Thieme-Datenbank. XUND entschied sich für das Open-Source-Modell Mixtral 8x7b des französischen Startups Mistral AI, welches intern gehostet und weiterentwickelt wird. Das System nutzt Retrieval Augmented Generation (RAG) sowie Direct Preference Optimization (DPO). Es wurde im April auf der DMEA vorgestellt und ist direkt in die klinische Wissensplattform eRef von Thieme integriert. Thieme beteiligte sich an der auf acht Millionen Euro aufgestockten Seed-Runde von XUND. XUND verfolgt das Ziel, das leistungsstärkste medizinische Large Language Model (MedLLM) im deutschsprachigen Raum aufzubauen.
KI- und HealthTech-Produktlaunch, der für die KI-Infrastruktur relevant ist, jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf das AdTech-, MarTech- und Medien-Ökosystem hat.
Marktsignale zu Mistral AI in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- XUND hat den eRef AI Assistant gemeinsam mit der Thieme Group gelauncht.
- Für den Assistenten wurde das Open-Source-Modell Mixtral 8x7b von Mistral AI ausgewählt.
- Der eRef AI Assistant nutzt RAG- und DPO-Techniken zur Generierung von medizinischem Wissen.
- Die Thieme Group beteiligte sich an XUNDs Seed-Runde, die auf insgesamt 8 Millionen Euro aufgestockt wurde.
- Das Produkt wurde erstmals auf der DMEA präsentiert und in Thiemes klinische Wissensplattform eRef integriert.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“XUND hat sich bei der Entwicklung für das Open-Source-Modell Mixtral 8x7b des französischen Startups Mistral AI entschieden....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen Open-Source-KI-Modellen
Die europäische Suchmaschine Ecosia hat ihren KI-Anbieter vom französischen Startup Mistral auf offene Modelle umgestellt, darunter chinesische wie Alibabas Qwen, Z.ais GLM und Moonshot AIs Kimi. CEO Christian Kroll zeigte sich enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die etwa ein Jahr hinter der Konkurrenz zurückliegen sollen, sowie von häufigen Serverüberlastungen. Ecosia nutzt nun Modelle über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in der EU betreibt, was die KI-Kosten halbierte und die Leistung verbesserte. Der Wechsel erfolgt, während Mistral Large 4 vorstellt, das stärkste Modell, das in Europa trainiert wurde und dessen Gewichte Ende Oktober veröffentlicht werden sollen. Trotz 38,4 Punkten im Intelligence Index belegt es Platz acht unter offenen Modellen, hinter sieben chinesischen Modellen. Der Fall verdeutlicht das Dilemma der europäischen KI-Souveränität: Top-Open-Modelle stammen überwiegend aus China, auch wenn sie auf europäischen Servern laufen. Mistral hostet selbst chinesische Modelle wie GLM auf seiner Neocloud-Plattform, während CEO Arthur Mensch die Stärken von Large 4 etwa bei der Cyberabwehr betont.
Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen KI-Modellen
Die Berliner Suchmaschine Ecosia hat den französischen KI-Anbieter Mistral fallen gelassen und setzt nun auf offene Modelle, darunter chinesische wie Qwen (Alibaba), GLM (Z.ai) und Kimi (Moonshot AI), wie Politico berichtet. Ecosia-Chef Christian Kroll zeigte sich Berichten zufolge enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die der Konkurrenz rund ein Jahr hinterherhinken, und stellte auch Mistrals Souveränität wegen internationaler Investoren infrage. Die neuen Modelle bezieht Ecosia über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in acht EU-Ländern betreibt; dadurch halbierten sich die KI-Kosten bei gestiegener Leistung. Mistral hat derweil Large 4 veröffentlicht, ein Modell mit einer Billion Parametern, das in europäischen Rechenzentren trainiert wurde, aber im Ranking offener Modelle nur Platz 8 erreicht – alle sieben Modelle davor stammen aus China. Dies verdeutlicht das Souveränitäts-Dilemma: Selbst Mistral hostet inzwischen chinesische Modelle wie GLM in seiner Neocloud.
Forscher werfen OpenAI und Anthropic Ideenklau vor
Mehrere Forscher werfen den KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic vor, möglicherweise private Interaktionen mit ChatGPT, Codex oder Claude genutzt zu haben, um unveröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten zu replizieren. Der Mathematiker Tristan Buckmaster von der NYU behauptet, OpenAIs Lösung eines Navier-Stokes-Problems sei seinem Ansatz gefolgt, kurz nachdem er Codex verwendet hatte. Andreas Thom von der TU Dresden sieht Ähnlichkeiten zwischen seinen unveröffentlichten Ergebnissen zur Gruppentheorie und einem Ergebnis von GPT-6 Astra. Der Biologe Mario Rodríguez Mestre wirft Anthropic vor, dass Claude ein Enzymsystem (ART) entdeckt habe, das sein Team bereits kannte, und verweist auf den Zugriff auf seine privaten Dateien. OpenAI und Anthropic weisen die Vorwürfe zurück und betonen, nicht auf Nutzergespräche trainiert zu haben. Experten halten die Bedenken jedoch für berechtigt und warnen vor einem Rückgang offener wissenschaftlicher Zusammenarbeit.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
