Beobachtetes Signal · 12. Juni 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral

X blendet Likes künftig standardmäßig aus

Zusammenfassung des Signals

Die Social-Media-Plattform X führt eine grundlegende Datenschutzänderung ein und verbirgt Likes künftig standardmäßig. Der Reiter für mit ‚Gefällt mir‘ markierte Beiträge sowie die Identitäten der likenden Nutzer werden für die Öffentlichkeit unsichtbar. Nutzer können jedoch weiterhin ihre eigenen gelikchten Posts einsehen, und Creator sehen die Like-Zahlen in ihren Benachrichtigungen. Die von Eigentümer Elon Musk unterstützte und im Mai 2024 von Engineering Director Haofei Wang angekündigte Maßnahme soll die Privatsphäre stärken und die öffentliche Sichtbarkeit von Reaktionen auf polarisierende Inhalte einschränken. Zuvor war diese Option bereits Premium-Abonnenten vorbehalten. Ziel ist es, Bedenken hinsichtlich der Moderation und umstrittener Accounts zu adressieren. Unter der neuen Standardeinstellung bleibt die Like-Historie ausschließlich für den jeweiligen Nutzer zugänglich, wodurch Dritte keine Rückschlüsse mehr auf das Interaktionsverhalten ziehen können.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Wichtige Einführung einer plattformweiten Datenschutzfunktion, die das standardmäßige Verbergen von Likes zur Eindämmung polarisierender Interaktionen vorsieht.

SIGNAL RADAR

Marktsignale zu X in Echtzeit verfolgen

Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.

Kostenlos im Explorer starten
Kostenloser Explorer-ZugangKeine Kreditkarte nötigSofortiges Watchlist-Setup

Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • X blendet Likes für alle Nutzer künftig standardmäßig aus.
  • Like-Zahlen bleiben für Creator in ihren Post-Benachrichtigungen sichtbar.
  • Nutzer können weiterhin ihre eigene Like-Historie einsehen.
  • Elon Musk hat diese Änderung offiziell bestätigt.
  • Haofei Wang kündigte den Plan im Mai 2024 an; zuvor waren private Likes nur für Premium-Abonnenten verfügbar.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 12. Juni 2024
Ursprünglicher Berichttitel: “X möchte Likes verstecken | OnlineMarketing.de”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Social Media Platform Features7. Sept. 2026

X führt natives Post-Scheduling direkt in der mobilen App ein

Die Social-Media-Plattform X hat eine native Funktion zur Beitragsplanung direkt in ihrer mobilen App eingeführt. Damit entfällt für Nutzer die bisherige Notwendigkeit, auf die Webversion oder externe Third-Party-Tools auszuweichen. Das neue Feature ermöglicht eine Vorausplanung von Beiträgen um bis zu zwei Jahre, was die Content-Planung und Batch-Produktion für Social Media Manager, Unternehmen und Creator spürbar optimiert. Der Rollout startet zunächst auf iOS und wird schrittweise in Europa ausgerollt, bevor Android und eine globale Verfügbarkeit folgen sollen. Parallel dazu treibt die Plattform ihre Monetarisierungs- und Werbetechnologien weiter voran: Mit dem 'X Ads MCP' ermöglicht das Unternehmen Werbetreibenden künftig die vereinfachte Erstellung von Werbemitteln über generative AI-Tools mittels natürlicher Sprachbefehle.

Signal analysieren
Legal4. Sept. 2026

Gericht untersagt X-Rivalen Nutzung des Namens Twitter

Ein Bundesgericht in Delaware hat in einem Markenrechtsstreit zwischen Elon Musks X und dem Startup Operation Bluebird entschieden und X eine einstweilige Verfügung für den Namen ‚Twitter‘ gewährt. Die Nutzung von ‚Tweet‘ sowie des Twitter-Vogel-Logos wurde jedoch unter Hinweis auf eine wahrscheinliche Rechtsaufgabe abgelehnt. Musks eigene Tweets über die Entfernung von Vögeln und dem Logo beeinflussten diese Entscheidung maßgeblich. Operation Bluebird, das sich in Tweet.app umbenannt hat, darf ‚Twitter.now‘ nicht verwenden, kann aber den Begriff ‚tweet‘ weiter nutzen. Das von Anwälten gegründete Startup zielt darauf ab, aufgegebene Twitter-Marken zu erwerben, und verlangt 20 US-Dollar für die Reservierung von Handles, wozu über 172.000 Anfragen vorliegen. Das Verfahren läuft weiter; ein endgültiges Urteil wird für November 2027 erwartet. Der Fall verdeutlicht den massiven Einfluss öffentlicher Äußerungen auf den Markenschutz und die anhaltenden rechtlichen Auseinandersetzungen um die Marke Twitter.

Signal analysieren
Privacy8. Okt. 2026

Asos bestätigt Datenleck nach manipulierter App-Benachrichtigung

Der britische Modehändler Asos hat eine Datenpanne mit personenbezogenen Daten von Kunden bestätigt. Hacker brachen in eine Drittanbieter-Plattform ein, die für die Kundenkommunikation genutzt wird, und erbeuteten Namen, Kontaktdaten, Wohnadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Notizen zu Kundenprofilen, einschließlich Suchanfragen. Die Hacker, die sich Xuanye Group nennen, sendeten über die Asos-App eine unbefugte Push-Benachrichtigung und verwiesen auf kompromittierte Daten, die bei Snowflake gehostet wurden. Sie forderten das Unternehmen zur Kontaktaufnahme auf, andernfalls drohten sie mit der Veröffentlichung der Daten. Die Angreifer sollen sich durch Identitätstäuschung Zugangsdaten verschafft haben. Snowflake betonte, dass die eigenen Systeme nicht betroffen seien. Asos hat 17 Millionen Kunden. Der Vorfall ähnelt einem früheren Angriff auf das Fintech-Unternehmen Betterment.

Signal analysieren

Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen

Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.