Beobachtetes Signal · 3. Jan. 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
X führt neues Bezahlabonnement für Unternehmen ein
X Corp. weitet seine Monetarisierungsstrategie mit der Einführung von Verified Organizations Basic aus, einer neuen Bezahlstufe für kleine und mittlere Unternehmen. Das Paket kostet 200 US-Dollar pro Monat oder 2.000 US-Dollar pro Jahr und beinhaltet Werbeguthaben sowie Prioritäts-Support. In Deutschland kostet das umfassendere Verified Organizations-Abo monatlich 1.130,50 Euro und bietet ein Verifizierungssiegel, erweiterten Support, mehr Reichweite sowie monatliches Werbeguthaben. Zudem bewirbt X ein Premium+-Modell mit werbefreier Nutzung und exklusiven Funktionen wie dem frühen Zugriff auf den KI-Bot Grok. Dieser Schritt erfolgt nach einem Rückgang der Werbeumsätze auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar infolge von Werbeboykotten und Bedenken hinsichtlich der Brand Safety. Fidelity schätzt den Wert von X seit der Übernahme durch Musk rund 71,5 Prozent niedriger ein. Der Bericht hebt die Unsicherheit bezüglich der Akzeptanz von Abonnements und Fragen zur langfristigen Strategie von X hervor.
Der Strategiewechsel von X hin zur Abonnement-Monetarisierung und neuen Preiskategorien für Verified Organizations könnte die Ad Spend-Budgets und die Plattformerträge im AdTech-Ökosystem signifikant beeinflussen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- X hat Verified Organizations Basic für KMU für 200 USD/Monat oder 2.000 USD/Jahr eingeführt, inklusive Werbeguthaben und Prioritäts-Support.
- In Deutschland kostet Verified Organizations 1.130,50 Euro pro Monat und umfasst Verifizierungssiegel, erweiterten Support, höhere Reichweite und monatliches Werbeguthaben.
- X baut seine abonnementbasierten Umsätze mit dem Premium+-Modell aus, das ein werbefreies Erlebnis und exklusive Features wie Grok-Zugriff bietet.
- Die Werbeumsätze von X sind infolge von Werbeboykotten und Brand-Safety-Bedenken auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar gesunken.
- Fidelity schätzt den Wert von X seit Musks Übernahme um rund 71,5 Prozent gesunken; Axios berichtete über diesen Wert.
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X führt natives Post-Scheduling direkt in der mobilen App ein
Die Social-Media-Plattform X hat eine native Funktion zur Beitragsplanung direkt in ihrer mobilen App eingeführt. Damit entfällt für Nutzer die bisherige Notwendigkeit, auf die Webversion oder externe Third-Party-Tools auszuweichen. Das neue Feature ermöglicht eine Vorausplanung von Beiträgen um bis zu zwei Jahre, was die Content-Planung und Batch-Produktion für Social Media Manager, Unternehmen und Creator spürbar optimiert. Der Rollout startet zunächst auf iOS und wird schrittweise in Europa ausgerollt, bevor Android und eine globale Verfügbarkeit folgen sollen. Parallel dazu treibt die Plattform ihre Monetarisierungs- und Werbetechnologien weiter voran: Mit dem 'X Ads MCP' ermöglicht das Unternehmen Werbetreibenden künftig die vereinfachte Erstellung von Werbemitteln über generative AI-Tools mittels natürlicher Sprachbefehle.
Gericht untersagt X-Rivalen Nutzung des Namens Twitter
Ein Bundesgericht in Delaware hat in einem Markenrechtsstreit zwischen Elon Musks X und dem Startup Operation Bluebird entschieden und X eine einstweilige Verfügung für den Namen ‚Twitter‘ gewährt. Die Nutzung von ‚Tweet‘ sowie des Twitter-Vogel-Logos wurde jedoch unter Hinweis auf eine wahrscheinliche Rechtsaufgabe abgelehnt. Musks eigene Tweets über die Entfernung von Vögeln und dem Logo beeinflussten diese Entscheidung maßgeblich. Operation Bluebird, das sich in Tweet.app umbenannt hat, darf ‚Twitter.now‘ nicht verwenden, kann aber den Begriff ‚tweet‘ weiter nutzen. Das von Anwälten gegründete Startup zielt darauf ab, aufgegebene Twitter-Marken zu erwerben, und verlangt 20 US-Dollar für die Reservierung von Handles, wozu über 172.000 Anfragen vorliegen. Das Verfahren läuft weiter; ein endgültiges Urteil wird für November 2027 erwartet. Der Fall verdeutlicht den massiven Einfluss öffentlicher Äußerungen auf den Markenschutz und die anhaltenden rechtlichen Auseinandersetzungen um die Marke Twitter.
Windows 11: Bessere Suche, Copilot mit Dateizugriff
Microsoft kündigte zwei kommende Updates für Windows 11 an: eine verbesserte Suche und erweiterte Copilot-Funktionen. Mit der neuen Suche lassen sich Einstellungen wie der Dark Mode direkt anpassen, Screenshots erstellen und die Lautstärke per Slider ändern. Künftig sollen sogar Nachrichten verfasst und an Kontakte gesendet werden können. Copilots 'Hybrid Intelligence'-Funktion, die bei einem Microsoft-Event vorgestellt wurde, ermöglicht der KI den Zugriff auf lokale Dateien und Aktionen im gesamten Betriebssystem, etwa das Finden, Umbenennen, Packen und Anhängen von Dokumenten an E-Mails. Jacob Andreou, EVP von Copilot, demonstrierte dies anhand eines Steuerbeispiels. Der Rollout erfolgt schrittweise und erfordert die Zustimmung der Nutzer. Das Such-Upgrade soll noch dieses Jahr erscheinen, ein genaues Datum nannte Microsoft nicht.
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