Beobachtetes Signal · 16. Juli 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
WWDC24: Apple stellt AdAttributionKit als neues Attributions-Framework vor
Auf der WWDC24 hat Apple das AdAttributionKit vorgestellt, ein neues Attributions-Framework zur Optimierung der App-Kampagnenmessung bei gleichzeitig verschärftem Datenschutz. Das Framework baut auf SKAdNetwork auf und ermöglicht geräteübergreifende Attribution sowie Cross-Store-Messungen für alternative Marktplätze. Zu den technischen Neuerungen gehören kryptografisch signierte Postbacks, 64 Conversion Values sowie erweiterte Privacy-Features, die im Einklang mit dem EU Digital Markets Act stehen. Zudem integriert das Kit Re-Engagement-Funktionen, verzichtet aktuell jedoch auf View-Through-Attribution für Re-Engagement. Die Einführung erfolgt schrittweise mit iOS 17.4 und iOS 18. Netzwerke mit bestehender SKAdNetwork-Integration können mit minimalem Aufwand migrieren, wobei aufgrund der begrenzten Anzahl alternativer App Stores kein unmittelbarer Handlungsdruck besteht. Ergänzend unterstrich Apple KI-Funktionen in Apps und nativen Tools.
Bedeutendes Plattform-Update von Apple mit weitreichenden Auswirkungen auf plattformübergreifende Attribution, Datenschutz und App-Marketing.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple hat das AdAttributionKit auf der WWDC24 als neues Attributions-Framework mit erweiterten Datenschutzfunktionen vorgestellt.
- Das Framework basiert auf SKAdNetwork und erweitert die Messung auf alternative App Stores und Cross-Store-Szenarien.
- Es integriert Re-Engagement-Tracking, bietet einen Entwicklermodus, unterstützt jedoch derzeit kein View-Through-Attribution für Re-Engagement.
- Die Verfügbarkeit startet mit iOS 17.4, während weitere Features mit iOS 18 ausgerollt werden, um die Attribution zu konsolidieren.
- Die Veröffentlichung dient der Erfüllung regulatorischer Vorgaben wie dem EU Digital Markets Act, wobei SKAdNetwork weiterhin im Einsatz bleibt.
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US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
Amazon bringt teurere Alexa-Tablets auf den Markt, Fire-Linie eingestellt
Amazon hat eine neue Linie von Alexa-Tablets (8, 11 und 12 Zoll) zu Preisen zwischen 230 und 550 US-Dollar vorgestellt, die die preisgünstigen Fire-Tablets ersetzen. Die Geräte verfügen über Android, Aluminiumgehäuse, höher auflösende Displays und KI-Funktionen wie 'On-Screen Intelligence'. Das Unternehmen erklärte, es werde die Fire-Geräte vier Jahre lang unterstützen, aber keine neuen Einheiten mehr produzieren. Amazon bestritt, dass steigende Speicherkosten die Preissteigerung verursacht hätten, aber Gerätechef Panos Panay räumte Herausforderungen bei der Entwicklung von Premium-Tablets angesichts der Knappheit ein. Der Schritt signalisiert eine strategische Wende hin zu margenstärkerer Hardware und steht im Einklang mit CEO Andy Jassy's Bestreben, Geräte zu monetarisieren. Die Tablets werden am 14. Oktober ausgeliefert.
TSMC-Umsatz steigt um 51 % auf Rekordhoch, Aktie fällt
TSMC meldete einen Umsatzanstieg von 51 Prozent im dritten Quartal auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar (41,7 Milliarden Euro) und übertraf damit die Erwartungen. Der Halbleiterhersteller, ein wichtiger Zulieferer für Apple und Nvidia, profitiert weiterhin vom KI-Boom und der starken Chip-Nachfrage. Trotz der Rekordzahlen fiel die Aktie. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr 52 bis 56 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen zu investieren, einschließlich eines Joint Ventures mit Sony für Bildsensoren. Die Marktkapitalisierung von TSMC beträgt rund 2,45 Billionen US-Dollar und ist damit das wertvollste Unternehmen außerhalb der USA. Das Wachstum beflügelt auch Taiwans Wirtschaft: Die Exporte stiegen im August um über 70 Prozent, für 2026 wird ein BIP-Wachstum von rund 11 Prozent erwartet.
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