Beobachtetes Signal · 8. Juni 2026 · Explainer · Quelle: DEV Community · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Hintergrund zum Wi-Fi-Namen: Keine Abkürzung für Wireless Fidelity
Ein Entwickler-Beitrag beleuchtet, dass der Begriff „Wi-Fi“ im Jahr 1999 von der Branding-Agentur Interbrand für die Wireless Ethernet Compatibility Alliance (heute Wi-Fi Alliance) als Markenname erfunden wurde. Entgegen der weitläufigen Annahme handelt es sich bei „Wi-Fi“ nicht um eine Abkürzung für „Wireless Fidelity“; dieser Ausdruck war lediglich ein kurzzeitig genutzter Marketing-Slogan sowie ein nachträglich gebildetes Backronym, das später wieder verworfen wurde. Der Artikel argumentiert, dass diese Historie für das Design von IoT- und Connected-Produkten von Bedeutung ist, da die Akzeptanz von Protokollen neben rein technischen Spezifikationen gleichermaßen von Branding, Zertifizierung und Ökosystem-Unterstützung abhängt.
Erklärt, wie Branding, Zertifizierung und Ökosystem-Faktoren – und nicht nur technische Spezifikationen – die Wi-Fi-Adoption prägten; dies ist für Gerätehersteller und IoT-Konnektivitätsentscheidungen relevant, stellt jedoch keine branchenverändernde Neuigkeit dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der Name „Wi-Fi“ wurde 1999 von der Branding-Agentur Interbrand für die Wireless Ethernet Compatibility Alliance kreiert.
- Der zugrundeliegende Standard trug ursprünglich die Bezeichnung „IEEE 802.11b Direct Sequence“.
- Die Phrase „The Standard for Wireless Fidelity“ war ein kurzlebiger Marketing-Slogan und ein Backronym; sie spiegelt keine ursprüngliche Abkürzung wider.
- Die Zertifizierung und das Logo der Wi-Fi Alliance förderten das Verbrauchervertrauen sowie die Interoperabilität maßgeblich; Branding und Zertifizierung beeinflussen die Konnektivitätsentscheidungen für IoT-Geräte.
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Outlook blockiert MSIX-Dateien als E-Mail-Anhänge
Microsoft hat angekündigt, dass Outlook den Empfang von MSIX-Dateianhängen blockieren wird, um die Verbreitung von Schadsoftware über E-Mails zu verhindern. Die Änderung betrifft sowohl das klassische Outlook für Windows als auch das neue Outlook für Windows sowie andere Clients wie Outlook im Web. Die Entscheidung folgt auf die zunehmende Nutzung von MSIX-Dateien in Phishing- und Malware-Angriffen. Die Sperrung wird schrittweise eingeführt, beginnend mit einem kontrollierten Rollout und dann auf alle Nutzer ausgeweitet. Microsoft empfiehlt, alternative sichere Methoden für den Dateiaustausch zu verwenden. Dieses technische Update ist Teil der umfassenderen Sicherheitsverbesserungen für Outlook-Clients.
World Micro präsentiert Flexxon Strahlungsgehärtete Speicher für Luft- & Raumfahrt
World Micro, ein globaler Distributor elektronischer Komponenten, hebt seine Partnerschaft mit Flexxon hervor, um langlebige und strahlungsgehärtete Speicherlösungen für die Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie anzubieten. Die Pressemitteilung betont die Herausforderung, zuverlässige Speichertechnologie für Plattformen mit Lebenszyklen von 10-20 Jahren bereitzustellen, während Halbleiterhersteller sich von Legacy-NAND-Technologien abwenden. Flexxon bietet Fixed-BOM-Lösungen mit einer Verfügbarkeit von über zehn Jahren und ein Portfolio, das PCIe-SSDs (HIX-Serie), eMMC (XTRA VII-Serie) und Speicherkarten (FxAdv II-Serie) mit Kapazitäten bis zu 8 TB, Verschlüsselung und Strahlungstests für Weltraumanwendungen umfasst. Die Unternehmen zielen darauf ab, Kunden bei der Bewältigung von Obsoleszenz und der Sicherstellung der Versorgungskontinuität für langfristige Programme zu unterstützen.
Solar-Campus: 250 kW PV, 100 kW Netz, ÖAMTC-Ladepark
Der österreichische Cleantech-Betrieb „wir sind solar“ hat in Mannsdorf an der Donau einen ambitionierten Firmen-Ladepark errichtet, der fast vollständig mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben wird. Der Standort verfügt über 180 kWp Photovoltaik auf dem Dach und 70 kWp an der Fassade, ist aber bewusst auf einen 100-kW-Netzanschluss begrenzt. Ein Batteriespeicher und Energiemanagement fangen Lastspitzen ab. Sechs Ladepunkte (4 AC, 2 DC) stammen von ÖAMTC ePower.Business, das auch Wartung, Service und Abrechnung übernimmt. Seit der Anbindung an das ÖAMTC-Ladenetz hat sich die Kundenfrequenz deutlich erhöht. Das Projekt zeigt, wie Solarbetreiber mit etablierten Charge Point Operatoren zusammenarbeiten können. ÖAMTC bietet aktuell rund 2.100 Ladepunkte an eigenen und Partnerstandorten sowie Roaming-Zugang zu etwa 30.000 weiteren Ladepunkten in Österreich, abgerechnet pro Kilowattstunde.
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