Beobachtetes Signal · 22. Juni 2026 · Industry Analysis · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Welche Social KPIs im Paid Social Marketing wirklich zählen
Ein Horizont-Feature (State of Social, Teil 6) von Juliane Paperlein vom 22.06.2026 beleuchtet, welche KPIs Werbetreibende und Agenturen auf Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok priorisieren sollten. Der Beitrag verdeutlicht, dass traditionelle Vanity-Metriken wie Follower-Zahlen, Views und Likes an Bedeutung verlieren, da Kunden fundiertere Nachweise zur Werbewirkung einfordern. Die Analyse verzeichnet einen Wandel hin zu härteren Engagement-Maßstäben, insbesondere der Verweildauer mit Content. Zudem wird betont, dass Marken ihre Social-Media-Investitionen besser rechtfertigen müssen. Damit positionieren sich präzise Messbarkeit und nachweisbarer Impact als zentrale Anforderungen für moderne Paid-Social-Strategien.
Branchenrelevante Analyse der Messprioritäten im Social Media, die Werbetreibende, Agenturen und Messdienstleister betrifft, jedoch keine plattformweiten Richtlinienänderungen oder technischen Umstellungen ankündigt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Artikel stammt aus der Horizont-Reihe State of Social (Teil 6) und wurde am 22.06.2026 veröffentlicht.
- Autorin des Beitrags ist Juliane Paperlein.
- Follower-Zahlen, Views und Likes verlieren laut dem Artikel an Relevanz für die Erfolgsmessung im Social Web.
- Werbetreibende und Agenturen verlagern ihren Fokus auf härtere Metriken wie Verweildauer und belegbare Werbewirksamkeit auf Facebook, Instagram und TikTok.
- Magnus Folten wird mit der Aussage zitiert, dass eine hohe Nachfrage nach Wirksamkeitsnachweisen für Social-Media-Budgets besteht.
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Social-Media-Erfolg verlagert sich von Followern zu Views
Ein von Adweek und Dash Social im Rahmen der Social Media Week veranstaltetes Panel verdeutlicht, dass klassische Follower-Zahlen an Bedeutung verlieren, da moderne Algorithmen Inhalte zunehmend an Nicht-Follower ausspielen. Ryan Sasaki, Chief Product Officer von Dash Social, verwies auf eine verstärkte Entdeckung über Feeds wie TikToks For You Page sowie auf eine Verdopplung der Views durch Nicht-Follower auf Instagram. Addie Hearn und Coleen O’Hara von der Marke Free People betonten, dass Views und Shares sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Organic- und Paid-Teams inzwischen im Mittelpunkt der Performance-Messung stehen. Zur ganzheitlichen Erfassung des Social-Footprint über Earned- und Paid-Aktivitäten hinweg stellte Dash Social die neue Kennzahl Total Social Impact (TSI) vor. Dieser Paradigmenwechsel erfordert von Unternehmen eine Anpassung ihrer Measurement-Frameworks hin zu reichweiten- und engagementbasierten KPIs sowie eine stärkere abteilungsübergreifende Integration.
Gen-Z-Markencheck: Wie junge Verbraucher die Traditionsmarke Nivea wahrnehmen
HORIZONT hat am 31. August 2026 die Ergebnisse einer exklusiven, in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact und dem Jugend-Online-Panel Gutfeel durchgeführten Studie veröffentlicht. Die Untersuchung beleuchtet detailliert, wie die Generation Z die Körperpflegemarke Nivea wahrnimmt. Dem Bericht von Autorin Catrin Bialek zufolge verzeichnet die etablierte Traditionsmarke ein schwächeres Wachstum und steht vor neuen Herausforderungen. Die Analyse arbeitet die aktuellen Stärken sowie die künftigen Anforderungen der jungen Zielgruppe an die Marken- und Marketingstrategie von Nivea heraus. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten wertvolle Einblicke für Markenverantwortliche und Marketingteams, auch wenn es sich hierbei nicht um eine branchenweite Plattform- oder Richtlinienänderung handelt.
Ahead setzt auf Community und Creator für den Süßwarenmarkt-Umbruch
Die D2C-Snackmarke Ahead steht im Mittelpunkt der HORIZONT-Reihe „Un:filtered“. Co-Founder und CEO Philip Brohlburg erläutert darin den strategischen Schritt vom reinen Direct-to-Consumer-Geschäft in den stationären Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Das Unternehmen verfolgt das Ziel, zuckerreduzierte Ernährung als Standard zu etablieren und gesündere Alternativen zu traditionellen Süßwaren anzubieten. Eine zentrale Rolle spielen dabei eine engagierte Community sowie fest integrierte Content Creator, die als strategische Markenbotschafter fungieren. Der Beitrag ist Teil der Kooperationsreihe „HORIZONT x Social Match Un:filtered“ und enthält zusätzliche Branchenanalysen von Martin Wroblewski, Managing Director von Social Match by We Are Era. Das Fallbeispiel verdeutlicht, wie moderne Food-Start-ups Creator Economy und D2C-Mechanismen für die Skalierung im Massenmarkt nutzen.
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