Beobachtetes Signal · 16. Okt. 2019 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Ende der WhatsApp-Newsletter: Der Übergang zum Conversational Marketing
Ein Artikel vom Dezember 2019 beleuchtet Metas Entscheidung, WhatsApp-Newsletter einzustellen, und interpretiert dies als Paradigmenwechsel vom klassischen Massen-Push-Marketing hin zum zielgerichteten 1:1 Conversational Marketing. Um direkte Kundeninteraktionen zu ermöglichen, positionieren sich die WhatsApp Business App sowie die WhatsApp Business API, während Apple Business Chat als nativer Servicekanal dient. Zudem schränkte der Facebook Messenger ab dem 15. Januar 2020 Massen-Newsletter über Subscription Messages für Medienhäuser ein, die im News Page Index registriert sind, was eine Konsolidierung hin zu mehr Serviceorientierung und Nutzer-Engagement bedeutet. Alternative Messaging-Optionen wie Telegram oder Viber sowie die App Notify by MessengerPeople zur Bereitstellung von Push-Inhalten werden ebenfalls beleuchtet. Eine zitierte YouGov-Studie unterstreicht die hohe Relevanz exzellenten Kundenservice und die fortlaufende Nutzung von Messaging durch Unternehmen. Das Ende des Newsletters wird somit als Startschuss für eine nachhaltigere Ära des Conversational Marketing gewertet.
Beschreibt eine fundamentale Änderung der Plattform-Richtlinien und den branchenweiten Wandel hin zu Conversational Marketing im Messenger-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta kündigte das Aus für den WhatsApp-Newsletter zum 7. Dezember 2019 an und forcierte damit den Wandel zum Conversational Marketing.
- Die WhatsApp Business App und die WhatsApp Business API wurden zur Unterstützung der direkten 1:1-Kommunikation mit Kunden eingeführt.
- Ab dem 15. Januar 2020 wurden Subscription Messages im Messenger auf im News Page Index (NPI) registrierte Medienunternehmen beschränkt.
- Apple Business Chat wurde am 29. März 2018 in den USA und Kanada gestartet und ist seit dem 2. Oktober 2018 auch in Deutschland verfügbar.
- Notify by MessengerPeople ermöglicht das Abonnieren von Unternehmenskanälen mit über 100.000 Downloads.
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US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
Amazon bringt teurere Alexa-Tablets auf den Markt, Fire-Linie eingestellt
Amazon hat eine neue Linie von Alexa-Tablets (8, 11 und 12 Zoll) zu Preisen zwischen 230 und 550 US-Dollar vorgestellt, die die preisgünstigen Fire-Tablets ersetzen. Die Geräte verfügen über Android, Aluminiumgehäuse, höher auflösende Displays und KI-Funktionen wie 'On-Screen Intelligence'. Das Unternehmen erklärte, es werde die Fire-Geräte vier Jahre lang unterstützen, aber keine neuen Einheiten mehr produzieren. Amazon bestritt, dass steigende Speicherkosten die Preissteigerung verursacht hätten, aber Gerätechef Panos Panay räumte Herausforderungen bei der Entwicklung von Premium-Tablets angesichts der Knappheit ein. Der Schritt signalisiert eine strategische Wende hin zu margenstärkerer Hardware und steht im Einklang mit CEO Andy Jassy's Bestreben, Geräte zu monetarisieren. Die Tablets werden am 14. Oktober ausgeliefert.
TSMC-Umsatz steigt um 51 % auf Rekordhoch, Aktie fällt
TSMC meldete einen Umsatzanstieg von 51 Prozent im dritten Quartal auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar (41,7 Milliarden Euro) und übertraf damit die Erwartungen. Der Halbleiterhersteller, ein wichtiger Zulieferer für Apple und Nvidia, profitiert weiterhin vom KI-Boom und der starken Chip-Nachfrage. Trotz der Rekordzahlen fiel die Aktie. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr 52 bis 56 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen zu investieren, einschließlich eines Joint Ventures mit Sony für Bildsensoren. Die Marktkapitalisierung von TSMC beträgt rund 2,45 Billionen US-Dollar und ist damit das wertvollste Unternehmen außerhalb der USA. Das Wachstum beflügelt auch Taiwans Wirtschaft: Die Exporte stiegen im August um über 70 Prozent, für 2026 wird ein BIP-Wachstum von rund 11 Prozent erwartet.
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