Beobachtetes Signal · 10. Dez. 2020 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ

WhatsApp kritisiert Apples iOS 14 Update als wettbewerbsfeindlich

Zusammenfassung des Signals

Im Zuge des iOS 14 Updates verlangt Apple von Entwicklern die Bereitstellung von Privacy Labels, die den Datenzugriff für Apps von Drittanbietern offenlegen. Apples eigener Dienst iMessage ist von dieser Kennzeichnungspflicht hingegen ausgenommen. WhatsApp kritisiert diese Praxis scharf als wettbewerbsfeindlich und fordert, dass die Vorgaben für den Datenschutz gleichermaßen für Apples eigene Services gelten müssen, damit Nutzer Dienste wie WhatsApp direkt mit iMessage vergleichen können. Zudem bemängelt WhatsApp, dass die Formulierung der Kennzeichnungen zu vage sei, insbesondere bezüglich Begriffen wie Finanzinformationen oder Nutzerinhalten. In einem Blogbeitrag legt das Unternehmen dar, welche Daten tatsächlich erhoben werden, und betont die Notwendigkeit transparenter sowie einheitlicher Standards im App Store. Seit dem 8. Dezember müssen neue Apps entsprechende Datennachweise einreichen; ein genauer Termin für die tatsächliche Sichtbarkeit der Privacy Labels im App Store steht derzeit noch aus.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Apple verpflichtet Drittanbieter im Rahmen des iOS 14 Updates zu Privacy Labels, während iMessage nicht gekennzeichnet wird.
  • WhatsApp kritisiert diese Vorgabe als wettbewerbsfeindlich gegenüber dem eigenen Messenger-Dienst.
  • WhatsApp fordert eine einheitliche Kennzeichnung auch für Apple-Dienste, um faire Vergleiche für Nutzer zu ermöglichen.
  • Seit dem 8. Dezember müssen neue Apps ihre Datennutzung an Apple melden; Entwickler wurden zur zeitnahen Einreichung aufgefordert.
  • Der genaue Zeitpunkt für die Ausspielung der Labels im App Store ist noch unklar.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 10. Dez. 2020
Ursprünglicher Berichttitel: “WhatsApp: Apples iOS 14 Update ist wettbewerbsfeindlich - | OnlineMarketing.de”

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