Beobachtetes Signal · 8. Nov. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
WhatsApp testet „Add Yours“-Sticker für den Status nach Instagram-Vorbild
WhatsApp testet derzeit einen neuen „Add Yours“-Sticker für den Status, der das bekannte interaktive Format von Instagram direkt auf den Messaging-Dienst überträgt. Die Funktion, die Instagram bereits 2021 zur Förderung der Community-Interaktion einführte, fordert Nutzer zu Foto- oder Videobeiträgen auf. Im Zuge der zunehmenden Annäherung beider Plattformen hat WhatsApp bereits Features wie Likes, Erwähnungen und Musik integriert. Aufgrund der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es jedoch eine Besonderheit: Bei WhatsApp ist im Gegensatz zu Instagram nicht sichtbar, welche spezifischen Inhalte andere Nutzer hinzugefügt haben. Laut WABetaInfo befindet sich das Feature in der Testphase und soll in einem künftigen App-Update ausgerollt werden. Auch YouTube setzt mittlerweile auf eine vergleichbare Sticker-Variante, was das branchenweite Interesse an interaktiven Prompt-Formaten in Social Apps unterstreicht.
Technische Funktionserweiterung auf einer großen Meta-Plattform, die das Interaktionspotenzial im Social-Media-Umfekt maßgeblich beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WhatsApp entwickelt einen „Add Yours“-Sticker für die Status-Funktion.
- Instagram hatte den „Add Yours“-Sticker im Jahr 2021 für interaktive Reaktionen eingeführt.
- Wegen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist bei WhatsApp nicht sichtbar, wer welche Inhalte hinzugefügt hat.
- WABetaInfo berichtet über die laufende Testphase und den geplanten Rollout in einem kommenden Update.
- YouTube hat ebenfalls eine eigene Version eines vergleichbaren Stickers eingeführt.
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WhatsApp integriert Frage-Sticker und Liquid-Glass-Design
WhatsApp testet derzeit eine neue interaktive Funktion für den Status, mit der Nutzer offene Fragen sowie Ja/Nein-Abfragen direkt veröffentlichen können. Das Feature wurde zunächst für Android-Beta-Tester und im Anschluss für iOS-Beta-User bereitgestellt, wobei eine breitere Einführung für die kommenden Wochen geplant ist. Die Antworten unterliegen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sind ausschließlich für den Verfasser einsehbar und lassen sich über den Activity Tab verwalten. Zudem führt das Update das Liquid-Glass-Design für iOS ein, das UI-Elemente mit einer transluzenten Optik versieht, inklusive überarbeiteter Tab-Leiste. Mit diesen Anpassungen, die Teil einer breiteren iOS-SDK-Integration sind, positioniert sich WhatsApp zunehmend als interaktiver Social Hub, während gleichzeitig der Datenschutz gewahrt bleibt.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
Google startet Playground für KI-Prompt-Spielerstellung
Google hat Playground gestartet, eine experimentelle browserbasierte Gaming-Plattform, die es Nutzern ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse eigene Spiele per Text-Prompt zu erstellen, zu spielen und zu teilen. Die Plattform nutzt eine konversationelle Oberfläche, über die Nutzer ihre Spielideen beschreiben können – ausgehend von einer leeren Leinwand, durch Remixen von Starter-Prompts oder mit geführter Unterstützung. Spieler können Physik, Regeln, Charaktere und Umgebungen ändern, indem sie Playground einfach um Änderungen bitten. Google plant die Integration von Unity Spark, um Kreativen Zugang zu fortschrittlicheren Mechaniken, hochauflösenden 3D-Fähigkeiten und der Unity-Laufzeitumgebung zu ermöglichen. Spiele können privat bleiben, per Link geteilt oder in der Playground-Explore-Galerie veröffentlicht werden. Einige Genres unterstützen Multiplayer und Bestenlisten. Playground basiert auf Nutzerbewertungen und Spielaktivität, um Spiele in der Galerie zu präsentieren, und veröffentlichte Spiele werden einer Sicherheitsprüfung unterzogen. Verfügbar in den USA für Nutzer ab 18 Jahren, mit gestaffeltem Zugang basierend auf der Google One-Mitgliedschaft.
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