Beobachtetes Signal · 13. Jan. 2026 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Hintergründe zum Like-Crash auf Instagram und veränderte Algorithmus-Signale
Instagram distanziert sich zunehmend von Likes als primärem Erfolgsfaktor und gewichtet stattdessen Interaktionen wie Shares, Saves und private Weiterleitungen. Creator verzeichnen einen spürbaren Rückgang sichtbarer Likes trotz hoher Views, was branchenweit als 'Like-Rezession' bezeichnet wird. Bereits 2024 betonte Adam Mosseri, dass Likes kein ausschlaggebendes Ranking-Signal darstellen, sondern Shares pro Reichweite die algorithmische Priorisierung steuern. Die Strategie für 2026 priorisiert Authentizität und Discovery über polierte Hochglanz-Feeds, während Stories weiterhin stark performen. Zur Unterstützung erweitert die Plattform die Creator Tools um den Edits Insights Tab, der Reels-Vergleiche, Skip-Rate-Analysen und KI-gestützte Kommentaranalysen ermöglicht. Branchenexperten wie Tim David Pankonin von rethink werten dies als Beleg für eine breitere Verschiebung hin zu tieferen Engagement-Signalen jenseits reiner Likes als Messgröße für nachhaltiges Wachstum.
Wichtiges Plattform-Update, das die relevanten Engagement-Signale und den Algorithmus im Rahmen der Instagram-Strategie 2026 grundlegend verändert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram betont, dass Likes kein ausschlaggebendes Ranking-Signal mehr sind; stattdessen sind Shares pro Reichweite und private Weiterleitungen entscheidend.
- Creator berichten von sinkenden Like-Zahlen ('Like-Rezession'), selbst bei stark frequentierten Beiträgen mit hohen View-Zahlen.
- Die Instagram-Strategie für 2026 fokussiert sich auf Authentizität und Discovery; Hochglanz-Feeds verlieren an Priorität, während Stories effektiv bleiben.
- Einführung des Edits Insights Tab zum Vergleich von Reels, zur Analyse von Skip-Rates und für KI-gestützte Kommentaranalysen.
- Adam Mosseri erklärte bereits 2024, dass Likes den Algorithmus nicht treiben; das Engagement basiert stärker auf Shares und Reichweite.
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ADWEEK öffnet Einreichungen für die Agency of the Year Awards 2026
ADWEEK hat die Einreichungsphase für die Agency of the Year Awards 2026 gestartet und lädt Agenturen aller Größen ein, ihre Arbeiten in diversen Kreativ- und Medienkategorien einzureichen. Erstmals umfasst das Programm spezifische Medien- und Performance Marketing-Kategorien (Global, U.S., Independent Media sowie Performance Marketing Agency of the Year). Die Bewertung durch die ADWEEK-Redaktion erfolgt anhand von Geschäftsergebnissen, Kreativ- und Medienstrategie, Talentförderung, Leadership, Innovation und Impact. Die Einreichungsfristen mit gestaffelten Gebühren (Early Bird, Standard, Extended) laufen vom 17. Juli bis zum 11. September 2026. Die Shortlist wird im Oktober veröffentlicht, die Gewinner werden am 8. Dezember 2026 bekannt gegeben; ein Gewinner gestaltet zudem das Cover des Dezember-Magazins von ADWEEK. Das Einreichungsportal und Kontaktdaten sind auf der offiziellen Website von ADWEEK verfügbar.
KI steigert Output massiv: Fünfköpfige Teams als optimales Organisationsmodell
Dieses Executive Briefing analysiert, wie generative KI den individuellen Jahresoutput von rund 300.000 US-Dollar auf etwa zwei Millionen US-Dollar verzehnfacht hat, während die Koordinationskosten unverändert blieben. Anhand der kombinatorischen Formel n(n-1)/2 wird erläutert, wie der Kommunikationsaufwand mit wachsender Teamgröße steigt und warum die Hinzuziehung eines sechsten Teammitglieds zu massiven Produktivitätsverlusten führen kann. Der Beitrag stellt praktische Frameworks vor – darunter die Unterscheidung zwischen ‚Scout- und Strike-Teams‘ sowie das ‚Steinberger Threshold‘-Konzept zur Steuerung von KI-Agenten. Zudem kritisiert er das bloße ‚Ambition Failure‘, wenngleich mit weniger Personal dieselbe Arbeit fortzuführen. Fünf Diagnosefragen und ein Prompt-Kit unterstützen Führungskräfte dabei, ihre Organisationen auf die KI-Ära auszurichten.
Broadcaster überdenken Streaming-Monetarisierung im Multi-Channel-Zeitalter
State of Streaming interviewte Jamie Branson, Gründer und CEO von View TV, über die Diskrepanz zwischen traditioneller Broadcast-Monetarisierung und der Streaming-Ökonomie. Die reine Spiegelung linearer Kanäle in FAST- und AVOD-Formate verfehle moderne Nutzungsgewohnheiten und schaffe strukturelle Erlöslücken, wenn sich Publisher rein auf Programmatic Advertising stützen. Laut Branson deckt Programmatic oft nur 10–20 % des Inventars zu drastisch niedrigeren CPMs ab, was High-End-Produktionen unrentabel mache. View TV plädiert für ein gestaffeltes Monetarisierungsmodell, das programmatische Auktionen mit Addressable TV und traditionellem Ad Sales kombiniert, ergänzt durch ein optimiertes Yield Management. Zudem sollten Broadcaster die Kontrolle über ihre Vermarktung zurückgewinnen und Technologiekosten für Ad-Delivery wie Server-Side Ad Insertion (SSAI) nicht mehr alleine tragen.
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