Beobachtetes Signal · 23. Juli 2026 · Product Launch · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Weltwoche: Details zu möglichem SonntagsBlick-Relaunch bekannt
Berichten zufolge prüft Ringier einen umfassenden Relaunch des SonntagsBlick, der eine Verlegung der Sonntagsausgabe auf den Samstag sowie die Neuausrichtung als nationale Wochenzeitung mit täglichen Updates vorsieht. Laut Medienjournalist Kurt W. Zimmermann umfasst das Konzept eine 100 bis 120 Seiten starke Ausgabe auf höherwertigem Papier mit bürgerlich-liberaler Ausrichtung. Eine Entscheidung durch Verwaltungsratspräsident Michael Ringier und CEO Marc Walder wird nach Vorlage eines entsprechenden Konzepts bis Ende August erwartet. Ringier und Ringier-Medien-Schweiz-CEO Ladina Heimgartner betonen indes, dass noch keine finalen Beschlüsse gefasst wurden. Der Bericht thematisiert zudem interne Debatten über die Auflagenrückgänge des Titels sowie kritische Stimmen zum langjährigen Kolumnisten Frank A. Meyer.
Ein möglicher Relaunch dieses etablierten Print-Titels verändert zwar das journalistische Umfeld und das Inventar in der Schweizer Medienlandschaft, hat jedoch keine weitreichenden Auswirkungen auf technologische AdTech-Infrastrukturen oder plattformübergreifende Standards.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ringier erwägt im Rahmen eines Relaunchs die Verlegung der SonntagsBlick-Ausgabe auf den Samstag.
- Laut Weltwoche-Bericht sieht das Konzept eine 100–120 Seiten starke Wochenzeitung mit bürgerlich-liberaler Ausrichtung auf hochwertigem Papier vor.
- Das Konzeptpapier soll bis Ende August vorliegen; über die Umsetzung entscheiden Michael Ringier und Marc Walder.
- Ringier und Ladina Heimgartner (CEO Ringier Medien Schweiz) erklären, dass noch keine Entscheidung gefallen ist.
- Der Artikel verweist auf den Rückgang der SonntagsBlick-Auflage von historisch rund 370.000 auf aktuell etwa 75.000 Exemplare.
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2 verknüpfte Unternehmen“Ringier is reported to be examining an earlier release of the SonntagsBlick and the publisher refers to inquiries as 'well-known industry ru...”
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Ringier dementiert Einstellung des SonntagsBlick und prüft operative Anpassungen
Ringier Medien Schweiz hat Berichte über ein bevorstehendes Aus des traditionsreichen SonntagsBlick dementiert. In einem internen Memo stellt das Medienhaus klar, dass der Titel ein eigenständiges redaktionelles Wochenendprodukt bleibe, während zeitgleich operative Anpassungen evaluiert werden. Intern prüft Ringier, ob die Zustellung vom Sonntag auf den Samstag verlegt und der Titel entsprechend umbenannt werden soll. Ein finaler Beschluss oder ein konkreter Zeitplan existiert laut Verlag bislang nicht. Zuvor hatten CH Media und SRF unter Berufung auf interne Dokumente über Vorstudien zu einer früheren Produktion, eine mögliche Konsolidierung mit der Blick-Samstagsausgabe sowie strikte Geheimhaltungsvereinbarungen berichtet. Das Onlinemagazin Republik meldete hingegen die Einstellung bis Ende 2026. Eine Abkehr vom Sonntagstermin für das 1969 gegründete Blatt (Auflage rund 75.000) hätte zudem erhebliche Auswirkungen auf die bestehenden Vertriebs- und Kostenallianzen mit der SonntagsZeitung und der NZZ am Sonntag.
Ringier ersetzt SonntagsBlick durch neue Wochenendausgabe am Samstag
Ringier hat die Einstellung der traditionsreichen Sonntagszeitung SonntagsBlick angekündigt, die seit 1969 publiziert wird. Ab dem 9. Januar 2027 wird sie durch die neue Samstagsausgabe namens 'Blick fürs Wochenende' ersetzt. Die bisherige separate Samstagsausgabe von Blick wird in diese neue, 96-seitige und zweiteilige Wochenendpublikation integriert. Dieser strategische Schritt erfolgt vor dem Hintergrund massiv rückläufiger Schweizer Print-Werbeumsätze, die von 1,5 Milliarden Schweizer Franken im Jahr 2014 auf aktuell 600 Millionen gesunken sind. Von der Umstrukturierung sind keine Stellenstreichungen geplant, und die Redaktion behält ihre aktuelle Stärke. Die letzte Ausgabe des SonntagsBlicks erscheint am 27. Dezember 2026. Das neue Format bietet zudem eine erweiterte Sportberichterstattung sowie neue Kolumnen bekannter Schweizer Persönlichkeiten.
SonntagsBlick-Konkurrenz hält am gedruckten Sonntag fest
Ringier bereitet das nächste Kapitel für den SonntagsBlick vor, wobei Spekulationen über eine Vorverlegung der Zustellung auf Samstag die Runde machen. Die Konkurrenten Tamedia mit der SonntagsZeitung und die NZZ mit der NZZ am Sonntag bekräftigen indessen ihr Bekenntnis zum Sonntag als Publikationstag. Sie verweisen auf die ungebrochene Nachfrage der Leserschaft nach hintergründigem Journalismus am Wochenende und sehen keinen Anlass für eine Änderung des Print-Zeitplans. Ein möglicher Ausstieg des SonntagsBlick aus der Sonntagszustellung würde jedoch die Distributionskosten für die verbleibenden Titel erhöhen, da diese die Kosten für die Frühzustellung über die Presto Presse-Vertriebs AG gemeinsam tragen. Zwar verzeichnen beide Wettbewerber sinkende Leserzahlen, blicken der Zukunft der Sonntagszeitungen aber optimistisch entgegen.
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