Beobachtetes Signal · 16. Mai 2023 · Rebranding · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Agentur WeCreate benennt sich in 9:16 um und fokussiert vertikale Videos
Die Hamburger Agentur WeCreate vollzieht ein Rebranding und heißt künftig 9:16 (by WeCreate). Damit schärft das Unternehmen seinen Fokus auf vertikale Videoformate, wie sie primär auf Plattformen wie TikTok und Reels genutzt werden. Im Zuge der Umfirmierung wird das Artist Management von den Agentur- und Beratungsaktivitäten getrennt; der Artist-Management-Bereich verbleibt unter dem Namen WeCreate, während das Agenturgeschäft als 9:16 auftritt. Das auf rund 60 Mitarbeitende gewachsene Team betreut namhafte Kunden wie BMW, Lidl und Disney. Zudem vertritt die Gruppe 25 Creator mit insgesamt rund 75 Millionen Followern, darunter Anna von Klinski, Andrea Subotic, Karim Jamal und Herr Anwalt. Als Teil der internen Restrukturierung wurde zudem die Produktionseinheit ‚9:16 Productions‘ gegründet, um die Position als Vorreiter im Bereich vertikaler Videoinhalte weiter zu festigen.
Das Rebranding unterstreicht die strategische Neuausrichtung einer etablierten Agentur hin zu spezialisierten Creator- und Videoformaten, hat jedoch nur moderaten Einfluss auf den Gesamtmarkt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WeCreate vollzieht Rebranding zu 9:16 by WeCreate.
- Das Hamburger Team ist auf rund 60 Mitarbeitende gewachsen.
- Zum Kundenportfolio gehören Marken wie BMW, Lidl und Disney.
- Das Artist Management vertritt 25 Creator mit ca. 75 Millionen Followern.
- Gründung von 9:16 Productions und organisatorische Trennung von Agentur, Beratung und Artist Management.
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Unternehmensnews: Creator Economy und Retail Media im Fokus
Die OnlineMarketing.de Unternehmensnews fassen zentrale Branchenentwicklungen im AdTech- und MarTech-Sektor zusammen. Im Fokus stehen der 9:16 Summit in Hamburg während der OMR-Woche mit Experten wie Pamela Reif und Eric Demuth sowie die Übernahme von Storyclash durch Kolsquare zur Schaffung einer einheitlichen europäischen Plattform. Im Bereich Retail Media kooperiert die REWE Group mit LiveRamp, um kanalübergreifende Aktivierungen über Connected TV und Social Media mit DSGVO-konformer Messbarkeit zu ermöglichen. Zudem öffnet XXXLutz in Zusammenarbeit mit One Tech Group sein In-Store-Inventar auf über 1.300 Screens für den programmatischen Einkauf. Diese Entwicklungen verdeutlichen die anhaltende Konsolidierung, strategische Ökosystem-Partnerschaften sowie die wachsende Bedeutung von Creator Economy und Retail Media in der Werbetechnologie.
Agentur Yellow firmiert in der Schweiz als Strichpunkt Identity
Die Schweizer Agentur Yellow wurde umfirmiert und als Strichpunkt Identity vollständig in die MYTY Group integriert, um eine lokal verankerte Praxis für Identitäts- und Brand-Strategy aufzubauen. Laut Reto Meyer und Philipp Brune verbindet der Schritt die achtjährige strategische Markenerfahrung von Yellow mit der Infrastruktur und den Spezialkompetenzen der deutschen Strichpunkt-Standorte in Stuttgart, Berlin und Hamburg. Das Team, die Führung und der Standort in Basel bleiben unverändert bestehen, ebenso wie alle Kunden und Projektkontakte. Die Agentur vollzieht damit einen Wandel vom reinen Surface Design hin zu einer führungsorientierten Markenidentität. Dabei setzt sie auf den proprietären Ansatz «True Identity» und positioniert sich als «Identity-Driven Transformation Agency», die komplexe Herausforderungen wie Generationenwechsel, internationale Expansion und digitale Customer Experiences begleitet. Die Neuausrichtung reagiert unter anderem auf veränderte Marktanforderungen, bei denen KI-generierter Content zugunsten tiefergehender, strategischer Markenarbeit in den Hintergrund tritt.
Mistral eröffnet Standort in München für Industrial AI
Der französische KI-Anbieter Mistral eröffnet einen neuen Standort in München mit Fokus auf Industrial AI und Physics AI. Der Hub bündelt spezialisierte Forschungsteams und angewandte Ingenieure, um mit deutschen Industrieunternehmen an technisch anspruchsvollen KI-Anwendungen zu arbeiten – in Branchen wie Automobil, Energie, Luftfahrt und Fertigung. Zentraler Bestandteil der Strategie ist technologische Souveränität: offene Modellgewichte, lokale Infrastruktur und Betrieb unter europäischem Recht. Bis 2030 will das Unternehmen eine Rechenkapazität von einem Gigawatt in Europa aufbauen. Der Standort folgt auf die Übernahme von Emmi AI im Mai 2026, die über 30 Physiker und Ingenieure für KI-gestützte Simulationen einbrachte. Mistral kooperiert bereits mit BMW (Crashsimulationen), Siemens Energy (industrielle KI) und der TU München (digitale Zwillinge für Aerodynamik). Deutschland wird zum Zentrum der Industrial-AI-Strategie.
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