Beobachtetes Signal · 18. Okt. 2026 · Technical Release · Quelle: Retail-News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Visa Direct startet Stablecoin-Zahlungen für internationale Geldtransfers
Visa hat seine Stablecoin-Zahlungstechnologie vom Pilotprojekt in die Produktion überführt. Das Unternehmen gab bekannt, dass Visa Direct nun USDC-basierte Vorfinanzierung für grenzüberschreitende Auszahlungen unterstützt, mit Inyo Global als erstem Technologiepartner. Inyo Global, das Zahlungsinfrastruktur für Banken, Fintechs und Zahlungsdienstleister bereitstellt, wird es berechtigten Geschäftskunden ermöglichen, USDC zur Vorfinanzierung internationaler Auszahlungen in über 180 Ländern zu nutzen. Diese Integration reduziert die Abhängigkeit von traditionellen Bankzeiten und ermöglicht eine nahezu Echtzeit-Liquidität. Visa betonte, dass dies sein bestehendes Netzwerk ergänzt und plant, Stablecoin-Funktionen mit weiteren Partnern auf zusätzliche Anwendungsbereiche auszuweiten. Der Schritt folgt auf Pilotprogramme aus dem Jahr 2025 zur Erkundung der Blockchain-Integration in grenzüberschreitenden Zahlungen.
Die Überführung von Stablecoin-Zahlungen in den Produktivbetrieb durch Visa signalisiert eine breite Akzeptanz der Blockchain-Technologie in der Zahlungsinfrastruktur und könnte die Effizienz und Liquidität grenzüberschreitender Transaktionen beeinflussen, was für den E-Commerce und AdTech relevant ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Visa Direct hat Stablecoin-Zahlungen mit USDC zur Vorfinanzierung grenzüberschreitender Auszahlungen gestartet.
- Inyo Global ist der erste Technologiepartner, der diese Stablecoin-Funktion in seine Zahlungsinfrastruktur integriert.
- Die Integration ermöglicht berechtigten Geschäftskunden, internationale Auszahlungen in über 180 Ländern vorzufinanzieren.
- Visa startete 2025 Pilotprogramme für Stablecoin-Vorfinanzierung und -Auszahlung.
- Die neue Lösung reduziert die Abhängigkeit von traditionellen Bankzeiten und ermöglicht nahezu Echtzeit-Liquidität.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Visa erweitert sein internationales Zahlungsnetzwerk um eine neue Finanzierungsmöglichkeit auf Stablecoin-Basis.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Visa startet Stablecoin-Plattform: Kursrutsch bei Circle
Visa hat die Visa Stablecoin Platform eingeführt, ein Managed-Service-Angebot, mit dem Banken und Fintechs Stablecoins über die Infrastruktur von Visa emittieren, bewegen und verwalten können. Zum Start unterstützt die Plattform Open USD, einen Token, der von einem 140-köpfigen Konsortium aus Unternehmen wie BlackRock, Stripe und Coinbase getragen wird. Die Märkte reagierten unmittelbar auf diese Nachricht: Die Aktie von Circle sank um rund 6 %, Coinbase verlor etwa 4,5 %, während das Papier von Visa um rund 2 % zulegte. Die Meldung beleuchtet zudem weitere Fintech-Entwicklungen derselben Ausgabe, darunter die Vorstellung eines Free LLM Router durch Ramp sowie die Erteilung einer Banklizenz für Nubank in Brasilien. Im Zentrum steht jedoch Visas Vorstoß in die Stablecoin-Infrastruktur, der die Wertschöpfung in diesem Markt grundlegend verändern könnte.
Visa, Stripe und Partner launchen Open USD Stablecoin
Eine Koalition aus 140 Unternehmen – darunter Visa, Mastercard, Stripe, BlackRock, BNY Mellon, Coinbase, Shopify, Rakuten und DoorDash – hat mit Open USD einen neuen US-Dollar-gebundenen Stablecoin eingeführt. Das Projekt bricht mit der traditionellen Stablecoin-Ökonomie: Nahezu die gesamten Reserveerträge (Yield) fließen an die Partner, die die Adoption vorantreiben, statt beim Emittenten zu verbleiben. Open USD verzichtet zudem auf Präge- und Rücknahmegebühren sowie Volumenobergrenzen. Die Ankündigung sorgte für erhebliche Marktbewegungen; so brach die Aktie des USDC-Emittenten Circle kurzfristig stark ein. Gleichzeitig verdichten sich Hinweise, dass führende Großbanken wie JPMorgan an einer konkurrierenden Gegenallianz arbeiten. Die Initiative besitzt das Potenzial, die Wertschöpfungsstrukturen im Zahlungsverkehr grundlegend neu zu ordnen, trifft jedoch auf institutionellen Widerstand etablierter Banken.
Visa und Stripe unterstützen Open USD: Neuer Stablecoin mit Yield-Sharing
Eine Koalition aus rund 140 führenden Zahlungs-, Finanz- und Handelsunternehmen – darunter Visa, Mastercard, Stripe, BlackRock, Coinbase, Shopify und DoorDash – hat den an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin Open USD angekündigt. Die unabhängige Organisation Open Standard, interimistisch geführt von Zach Abrams, setzt auf eine 1:1-Deckung durch US-Staatsanleihen und Bareinlagen. Das System unterstützt Multi-Chain-Emissionen auf Solana, Stellar, Base und Polygon. Das Modell bricht mit bisherigen Monopolen: Die Zinserträge der Reserven fließen primär an die Partnerorganisationen statt an einen einzelnen Emittenten („Earn by default“), was zu einem Kurssturz der Circle-Aktie um rund 14 % führte. Parallel dazu rollte 𝕏 Money via Cross River Bank und Visa-Rails ein Angebot mit 6 % APY, Metall-Debitkarte und FDIC-Absicherung aus, was den Wettbewerb um Einlagen und Attention Monetization weiter verschärft.
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