Beobachtetes Signal · 12. März 2026 · Market Forecast · Quelle: Adzine · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Video-Ads überholen klassisches Display im deutschen Digitalmarkt bis 2026

Zusammenfassung des Signals

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW prognostiziert ein kontinuierliches Wachstum des deutschen Digitalwerbemarkts mit Gesamtumsätzen von über 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf rund 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2026 (+8,7 %). Für 2026 erwartet der OVK, dass Online Video mit rund 4,2 Milliarden Euro das klassische Display-Geschäft (ca. 4,0 Milliarden Euro) übertrifft und etwa 51 % der kombinierten Display- und Videoerlöse ausmacht. Programmatic Buying soll 2026 rund 80 % des Display- und Videomarktes ausmachen (ca. 6,5 Milliarden Euro Umsatz), nach rund 5,9 Milliarden Euro im Jahr 2025. Direct- bzw. IO-Buchungen werden für 2025 auf rund 1,6 Milliarden Euro und für 2026 auf rund 1,7 Milliarden Euro geschätzt. Als Treiber nennt der OVK Budgetverlagerungen von traditionellen Medien zu Digital, starke Nachfrage nach Premium- und Mobilformaten sowie die Robustheit digitaler Werbung trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten.

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Hohe Konfidenz

Die nationale Marktprognose, dass Video das Display-Geschäft übertrifft und Programmatic einen Anteil von rund 80 % erreicht, hat wesentliche Implikationen für Mediaplanung, Budgetallokation, Formatprioritäten und die Programmatic-Strategie im deutschen Werbemarkt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der OVK prognostiziert ein Wachstum des deutschen Digitalmärkte für Display und Video auf ca. 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2026 (+8,7 % gegenüber 2025).
  • Online Video generiert 2026 voraussichtlich ca. 4,2 Milliarden Euro, übertrifft Display (~4,0 Milliarden Euro) und macht rund 51 % der kombinierten Display- und Videoerlöse aus.
  • Programmatic-Transaktionen werden 2026 voraussichtlich rund 80 % des Display- und Videomarktes ausmachen (prognostizierter Programmatic-Umsatz von ca. 6,5 Milliarden Euro).
  • Der Programmatic-Umsatz lag 2025 bei ca. 5,9 Milliarden Euro; Direct- bzw. IO-Buchungen beliefen sich 2025 auf ~1,6 Milliarden Euro und werden für 2026 auf ~1,7 Milliarden Euro prognostiziert.
  • Der OVK führt das Wachstum auf Budgetverschiebungen hin zu Digital, die wachsende Bedeutung von Mobile-Formaten und hohe Nachfrage nach Premium-Formaten zurück.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Adzine•Veröffentlicht: 12. März 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Videowerbung überholt Display im deutschen Digitalmarkt”

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Deutscher Markt für digitale Werbung: OVK hebt Prognose für 2026 deutlich an

Laut einer aktualisierten Prognose des OVK wird der deutsche Markt für digitale Werbung im Jahr 2026 voraussichtlich um 13,8 % auf fast 9 Milliarden Euro wachsen. Diese Aufwärtskorrektur gegenüber der Frühjahrsprognose wird durch eine starke Performance im ersten Halbjahr – mit einem Plus von 12 % im ersten und 15 % im zweiten Quartal – sowie durch eine erweiterte Datenbasis angetrieben, die nun Connected TV und Streaming umfasst. Digital Video soll 4,8 Milliarden Euro (53 % des Marktes) ausmachen, während der programmatische Einkauf voraussichtlich 7,1 Milliarden Euro (78 %) erreichen wird. Der Bericht hebt zudem den Aufstieg der agentenbasierten Werbung und die Auswirkungen von generativer KI auf Publisher hervor. Media-Agenturen melden eine robuste Nachfrage, wobei 70 % sie als stark einschätzen; laut einer Dmexco-Umfrage erwarten jedoch 39 % der Marketer stagnierende Budgets. Der Handel führte das Wachstum der Werbeausgaben an, während der Automobilsektor mit 50 % den größten Zuwachs verzeichnete.

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DACH-Studie: 70 Prozent kaufen nach Klick auf Newsletter-Angebot

Eine aktuelle Untersuchung von Omnicom und United Internet Media belegt den hohen Stellenwert von E-Mail-Marketing entlang der Customer Journey: 70 Prozent der aktuellen oder ehemaligen Newsletter-Abonnenten in der DACH-Region haben innerhalb von sechs Monaten nach dem Klick auf ein Newsletter-Angebot einen Kauf oder eine Buchung getätigt. Die von Bilendi im Oktober und November 2025 durchgeführte Erhebung befragte 6.014 Internetnutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren in Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz. Online-Shops dominieren mit 71 Prozent die Abonnements, wobei 55 Prozent der Nutzer Rabatte als Hauptmotivation nennen. Zudem fordern 78 Prozent mehr Kontrolle über die Themenauswahl, während 59 Prozent Interesse an dynamischen Newslettern zeigen. Zwar weist die Studie keine direkten Conversion Rates aus, unterstreicht jedoch die Relevanz personalisierter E-Mail-Kampagnen für den Abverkauf.

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