Beobachtetes Signal · 22. Sept. 2026 · Policy Update · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

US-Regulierer drängen nach Stagnation des Clarity Act auf Krypto-Regeln

Zusammenfassung des Signals

Nachdem der Clarity Act im Senat ins Stocken geraten ist, agieren US-Regulierer rasch, um regulatorische Lücken im Krypto-Sektor mithilfe bestehender Befugnisse zu schließen. Die SEC hat eine Verfügung erlassen, die einen temporären Pfad für den Handel mit tokenisierten Aktien schafft, während die CFTC einen Regulierungsvorschlag zur Prüfung an das Weiße Haus übermittelt hat. Eine Koalition von Bundesstaatsanwälten lehnt das Gesetz ab, da es ihrer Ansicht nach bundesstaatliche Kompetenzen beschneiden würde. Gleichzeitig fordern Branchenführer wie der CEO von Coinbase ein schnelles bundesstaatliches Eingreifen. Zudem erwägen Regulierungsbehörden eine Modernisierung der Verwahrungsregeln für Krypto-Assets. Dies unterstreicht die anhaltende regulatorische Unsicherheit für die Branche und den wachsenden Druck auf Bundesbehörden zur Schaffung klarer Rahmenbedingungen.

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Hohe Konfidenz

Das Thema betrifft primär die Krypto-Regulierung, weist jedoch potenzielle indirekte Implikationen für digitale Werbebezahlungssysteme auf.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die SEC erließ eine Verfügung für einen temporären Pfad zum Handel tokenisierter Aktien.
  • Die CFTC legte dem Weißen Haus einen Krypto-Regulierungsvorschlag zur Prüfung vor.
  • Eine überparteiliche Koalition von Bundesstaatsanwälten wandte sich gegen den Clarity Act.
  • Coinbase-CEO Brian Armstrong betonte die Dringlichkeit von Maßnahmen unabhängig vom Kongress.
  • Senator Thom Tillis revidierte seine Stimme, um einen Wiedererwägungsantrag zuzulassen.

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Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
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Primärquelle: CNBC Technology•Veröffentlicht: 22. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “U.S. regulators rush to write crypto rulebook after Clarity Act stalls in Senate”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Regulation10. Sept. 2026

Coinbase CEO sees US crypto regulation advancing regardless of Clarity Act vote

Coinbase CEO Brian Armstrong expressed confidence that U.S. crypto regulation will advance regardless of the Senate vote on the Clarity Act, scheduled for September 15, 2026. He noted that the legislation has broad support from crypto firms, law-enforcement groups, and banks, and that senators he has spoken with are on board. Even if the bill fails, Armstrong indicated that the SEC and CFTC are prepared to publish rulemaking, ensuring regulatory clarity. Coinbase is diversifying beyond crypto spot trading, which has declined, with expansion into stocks, commodities, and foreign exchange. The company reported Q2 2026 revenue of $1.2 billion, down from $1.5 billion a year earlier, and a net loss of $359.5 million. Coinbase has also expanded internationally, establishing hubs in the UAE and Singapore.

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Privacy15. Sept. 2026

US Senate Cloture Vote on Clarity Act Fails

The US Senate failed to advance the Digital Asset Market Clarity Act, voting 49-50 to invoke cloture, short of the 60-vote threshold. The bill would have established a market structure framework for crypto, dividing oversight between the SEC and CFTC and addressing stablecoin yield issues. Opposition from Democrats and some Republicans, citing ethics concerns and money laundering risks, along with lack of bipartisan support, led to its defeat. Following the vote, Bitcoin fell around 2.8-5% to approximately $75,000-75,900, XRP dropped over 8-9%, and crypto-related stocks including Coinbase and Circle declined, with over $655 million in liquidations. Analysts view the setback as non-fatal, noting alternative regulatory paths such as the SEC's proposed Regulation Crypto Assets and the GENIUS Act for stablecoins. Political dynamics may complicate future attempts, but the industry continues to seek clarity.

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Regulation17. Sept. 2026

SEC ebnet Weg für tokenisierte Aktien und 24/7-Handel

Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine fünfjährige „Innovation Exemption“ erlassen, die den vorübergehenden Handel mit tokenisierten US-NMS-Aktien auf lizenzierten Handelsplätzen (TSVs) ab sofort gestattet. Zu den Auflagen gehören volle Aktionärsrechte (Dividenden, Stimmrechte), ein Veto-Recht für Emittenten, öffentlich auditierbare Smart Contracts auf permissionless Blockchains sowie Handelsstopps synchron zu den Primärbörsen. Pro Handelsplatz sind maximal 75 Large-Cap-Aktien und ein Volumen von 0,25 % des durchschnittlichen Tagesvolumens zulässig, ergänzt durch KYC-Vorgaben. SEC-Vorsitzender Paul Atkins bezeichnet dies als Übergangsschritt hin zu permanenten Regeln im Rahmen einer gestarteten Konsultation. Dieser Vorstoß folgt auf das Ausbleiben des CLARITY Act im Senat und ähnliche CFTC-Regeln. Der Schritt könnte einen 24/7-Handel ermöglichen, Mindestanlagegrößen senken und Akteuren wie Coinbase, Robinhood, Bullish und Equiniti erhebliche Wachstumsimpulse im Bereich tokenisierter Finanzinfrastruktur verleihen.

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