Beobachtetes Signal · 19. Okt. 2026 · Product Launch · Quelle: EU-Startups (European Venture) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
UK-Payment-Startup Zilch investiert 91 Mio. € in neue Londoner Zentrale
Das britische Payment-Unicorn Zilch hat eine Investition von 91 Mio. € angekündigt, um seine Londoner Bürokapazität durch einen Umzug in eine größere Zentrale in der 40 Grosvenor Place, Victoria, zu verdoppeln. Der 10-Jahres-Mietvertrag umfasst eine Fläche von 33.160 Quadratfuß und Platz für über 400 Mitarbeiter. Dies folgt auf eine Kapitalerhöhung von 150 Mio. € (Fremd- und Eigenkapital) im November 2025. CEO Philip Belamant betonte das Wachstum des Unternehmens, wobei die Kundenzahlungsvolumen 8 Mrd. £ übersteigen. Zilch hat kürzlich auch die Fjord Bank übernommen (Abschluss erwartet H1 2027), eine mehrjährige Partnerschaft mit Visa geschlossen und ist offizieller Zahlungspartner des Arsenal FC. Die Investition unterstreicht das aktive britische FinTech-Ökosystem, in dem auch andere Unternehmen 2026 beträchtliche Mittel einsammelten.
Die Investition von Zilch in den Hauptsitz signalisiert Fintech-Wachstum, ist aber nicht direkt mit AdTech/Retail Media verbunden.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zilch investiert 91 Mio. € (77 Mio. £), um die Londoner Bürokapazität zu verdoppeln.
- Die neue Zentrale in der 40 Grosvenor Place, Victoria, umfasst 33.160 Quadratfuß und bietet Platz für über 400 Mitarbeiter.
- Zilch nahm im November 2025 150 Mio. € an Fremd- und Eigenkapital auf.
- Zilch übernahm die Fjord Bank (angekündigt im Januar 2026), mit Abschluss erwartet in H1 2027.
- Zilch hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit Visa und ist offizieller Zahlungspartner des Arsenal FC.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Mehrjähriger strategischer Partner von Zilch.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Britisches FinTech Ryft sichert sich 23 Millionen Euro in Series-B-Finanzierung
Das in Manchester ansässige Payment-FinTech Ryft hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 23 Millionen Euro eingeworben. Die Runde wurde von Gresham House Ventures angeführt, unter Beteiligung der Bestandsinvestoren Pembroke VCT und Ingenii Capital. Das frische Kapital soll die Expansion in europäische Märkte sowie die USA beschleunigen und die Produktentwicklung vorantreiben. Ryft entwickelt Zahlungslösungen für Marktplätze, Plattformen und Multi-Standort-Unternehmen. Die Plattform deckt Seller-Onboarding, wiederkehrende Zahlungen, automatisierte Split Payments und grenzüberschreitende Auszahlungen über eine einzige Schnittstelle ab. Ryft konnte sein Transaktionsvolumen in den vergangenen zwölf Monaten verdreifachen und bedient mittlerweile über 6.500 Kunden, darunter Epos Now und das Disasters Emergency Committee. Zudem hat das Unternehmen eine EU-Lizenz bei der Malta Financial Services Authority beantragt, um seine Services via EU-Passporting im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anzubieten.
Quartz sammelt 2,75 Mio. £ Pre-Seed-Finanzierung für Personal-Finance-Plattform ein
Das in London ansässige Fintech-Startup Quartz hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 2,75 Millionen britische Pfund eingesammelt, um seine Personal-Finance-Plattform im Vereinigten Königreich zu starten. Die Runde wurde von Daphni angeführt, unterstützt durch Outward VC, K Fund sowie namhafte Angel-Investoren. Im Jahr 2025 von ehemaligen Führungskräften von Revolut und N26 gegründet, bietet Quartz seinen Nutzern eine konsolidierte Übersicht über ihre Finanzen – darunter Renten, ISAs, Ersparnisse und Investitionen – gebündelt in einer einzigen App. Ein zentraler Bestandteil ist der KI-basierte Assistent namens Charlie, der auf Basis von Nutzerdaten und Marktentwicklungen personalisierte Einblicke liefert. Quartz ist als Account Information Service Provider bei der FCA registriert und verwaltet nach einer erfolgreichen Testphase seit dem ersten Quartal 2026 bereits über 10 Millionen Pfund an Mitgliedsvermögen. Die App ist ab sofort im App Store und bei Google Play verfügbar.
A16z-finanziertes Fintech Sequence für 200 Mio. $ an Intuit verkauft
Das in London ansässige Fintech Sequence, das KI zur Automatisierung von Abrechnung, Zahlungen und Revenue Management für Startups einsetzt, wurde vom US-Softwarekonzern Intuit übernommen. Der Deal wird auf rund 200 Millionen US-Dollar geschätzt, wie The Times berichtet. Sequence wurde 2021 von Riya Grover und Eamon Jubbawy gegründet und hat insgesamt etwa 40 Millionen US-Dollar von Investoren wie Andreessen Horowitz, Passion Capital, firstminute capital und 645 Ventures eingesammelt. Grover hält einen Anteil von über 45 Prozent, Jubbawy über 15 Prozent. Die Übernahme ist einer der größten Exits eines britischen KI-Startups mit einer weiblichen Mitgründerin. Zu den Kunden von Sequence gehören Legora und Cognition. Grover bezeichnete den Deal als "Meilenstein" und betonte, dass Sequence durch die Zugehörigkeit zu Intuit in größerem Maßstab operieren kann.
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