Beobachtetes Signal · 3. Juni 2026 · Personnel Change · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Neue Zürcher Zeitung: Zwei langjährige Redaktoren verabschieden sich in den Ruhestand
Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hat den Abschied zweier langjähriger Redaktoren bekannt gegeben. Werner J. Marti (Jahrgang 1961) verabschiedete sich am 28. Mai 2026 von der Leserschaft, nachdem seine NZZ-Laufbahn 1995 als Mexiko-Korrespondent begonnen hatte; später war er in der Auslandredaktion sowie von 2008 bis 2013 als Südamerika-Korrespondent in Buenos Aires tätig. Simon Hehli übernimmt Martis Nachfolge mit Schwerpunkt auf Lateinamerika. Marcel Gyr (Jahrgang 1961) geht per 30. Juni 2026 in Pension; er stieß 2001 nach Stationen beim Aargauer Volksblatt, Tages-Anzeiger und der SonntagsZeitung zur NZZ und ist Autor des Buches „Schweizer Terrorjahre“. Der entsprechende Bericht wurde am 3. Juni 2026 veröffentlicht.
Es handelt sich um routinemäßige Personalwechsel bei einem Verlagshaus; die Auswirkungen auf die breitere AdTech- und MarTech-Branche sind entsprechend gering.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Werner J. Marti (Jg. 1961) verließ die NZZ am 28. Mai 2026 nach einer Karriere in der Auslandsberichterstattung.
- Marti startete 1995 als Mexiko-Korrespondent und war von 2008 bis 2013 Südamerika-Korrespondent in Buenos Aires.
- Simon Hehli tritt die Nachfolge von Marti an und fokussiert sich auf Lateinamerika.
- Marcel Gyr (Jg. 1961) geht am 30. Juni 2026 in Pension; er kam 2001 zur NZZ und arbeitete zuvor für Aargauer Volksblatt, Tages-Anzeiger und SonntagsZeitung.
- Marcel Gyr ist Autor des Buches „Schweizer Terrorjahre“.
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NZZ: Chefredakteur Eric Gujer kündigt Rücktritt für 2027 an
Eric Gujer (64) wird seine Funktion als Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zum 1. Februar 2027 nach fast zwölfjähriger Amtszeit abgeben. Das Medienunternehmen hat den Nachfolgeprozess offiziell eingeleitet; der Verwaltungsrat plant eine Entscheidung über die Neubesetzung für das vierte Quartal 2026. Gujer, der bereits seit 1986 für das Traditionshaus tätig ist und die redaktionelle Leitung im März 2015 übernahm, bleibt dem Verlag weiterhin in strategischen Schlüsselfunktionen erhalten. Unter anderem übernimmt er die Rolle des Herausgebers Deutschland, leitet die Veranstaltungsreihe „NZZ Podium“ und verantwortet weiterhin das TV-Diskussionsformat „NZZ Standpunkte“. Mit diesem Schritt soll insbesondere die Expansion und Markenpräsenz der NZZ im deutschen Markt weiter gestärkt und publizistisch ausgebaut werden.
Fabian Schäfer wechselt von der NZZ zu CH Media
Fabian Schäfer, der seit 2019 die Bundeshausredaktion der NZZ leitet und über eine 16-jährige Erfahrung in der Bundesparlamentsberichterstattung verfügt, wechselt zum 1. September 2026 in das Inland-Team von CH Media. Das Medienhaus gab bekannt, dass Schäfer gemeinsam mit Céline Zahno von Blick verpflichtet wurde, um die nationale Berichterstattung der Nachrichtengruppe zu stärken. Berichten von persoenlich.com zufolge wird Schäfers Weggang in Bern allgemein mit der jüngsten Verpflichtung von Dominik Feusi durch die NZZ in Verbindung gebracht; Schäfer lehnte eine Stellungnahme zu den Gründen ab. CH-Media-Chefredakteur Patrik Müller erklärte, die Neuzugänge würden das nationale Profil des Verlags weiter schärfen. Der entsprechende Artikel wurde am 6. Mai 2026 von persoenlich.com veröffentlicht.
Schweizer Sportjournalist Daniel Germann verstorben
Daniel Germann, langjähriger Schweizer Sportjournalist und Sportredakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), ist am 14. August 2026 im Alter von 62 Jahren nach längerer Krankheit verstorben. Vor seinem Wechsel zur NZZ-Sportredaktion im Jahr 2009 war Germann für renommierte Medien wie Sportinformation, das Fachmagazin Sport, den Tages-Anzeiger sowie den Bund tätig. Bei der NZZ spezialisierte er sich vor allem auf Eishockey, Tennis und Sportpolitik. Im Jahr 2002 wurde er mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine investigative Recherche über unzulässige Provisionszahlungen des damaligen Präsidenten des Schweizer Eishockeyverbandes, die letztlich zu dessen Rücktritt führte. Im Rahmen seiner fundierten Berichterstattung pflegte Germann über viele Jahre engen professionellen Austausch mit prominenten Sportgrößen wie dem ehemaligen Nationaltrainer Ralph Krueger und Tennisstar Roger Federer.
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