Beobachtetes Signal · 5. Juli 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Twitter führt tägliche Limits für die Tweet-Sichtbarkeit ein
Twitter hat temporäre Beschränkungen für die Anzahl der Tweets eingeführt, die Nutzer täglich sehen können. Verifizierte Accounts sind auf 10.000 Tweets limitiert, unvereidigte Nutzer auf 1.000 und neue, nicht verifizierte Konten auf 500. Das Unternehmen begründet die Maßnahmen mit der Bekämpfung von Spam und Bots. Laut offiziellen Angaben sind die Auswirkungen auf Werbekunden minimal. Dieser Schritt fällt in eine Phase intensiver Branchengespräche über Plattform-Sichtbarkeit, begleitet von einem Rückgang der Präsenz in Google-Suchergebnissen und wachsender Konkurrenz durch Alternativen wie Bluesky und Spill. Gleichzeitig wird die Funktionalität von TweetDeck eingeschränkt und kostenpflichtig gemacht. Über die Entwicklung berichten unter anderem The Verge, CNBC und das Wall Street Journal.
Änderung der Plattformrichtlinie bei einem großen sozialen Netzwerk mit potenziellen Auswirkungen auf das AdTech-Ökosystem und den Wettbewerb.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Tägliches Tweet-Limit von 10.000 für verifizierte Nutzer
- Tägliches Tweet-Limit von 1.000 für unverkürzte oder unvereidigte Nutzer
- Neue, unvereidigte Accounts sind auf 500 Tweets pro Tag begrenzt
- Twitter nennt die Entfernung von Spam und Bots als Grund für die Limits
- Werbeauswirkungen waren laut Twitter bisher minimal
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
Windows 11: Bessere Suche, Copilot mit Dateizugriff
Microsoft kündigte zwei kommende Updates für Windows 11 an: eine verbesserte Suche und erweiterte Copilot-Funktionen. Mit der neuen Suche lassen sich Einstellungen wie der Dark Mode direkt anpassen, Screenshots erstellen und die Lautstärke per Slider ändern. Künftig sollen sogar Nachrichten verfasst und an Kontakte gesendet werden können. Copilots 'Hybrid Intelligence'-Funktion, die bei einem Microsoft-Event vorgestellt wurde, ermöglicht der KI den Zugriff auf lokale Dateien und Aktionen im gesamten Betriebssystem, etwa das Finden, Umbenennen, Packen und Anhängen von Dokumenten an E-Mails. Jacob Andreou, EVP von Copilot, demonstrierte dies anhand eines Steuerbeispiels. Der Rollout erfolgt schrittweise und erfordert die Zustimmung der Nutzer. Das Such-Upgrade soll noch dieses Jahr erscheinen, ein genaues Datum nannte Microsoft nicht.
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