Beobachtetes Signal · 28. März 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Twitter beschränkt „For You“-Empfehlungen ab 15. April auf verifizierte Accounts
Twitter plant, seine „For You“-Empfehlungen und Umfragen ab dem 15. April exklusiv auf verifizierte Accounts zu beschränken. Dies gab Elon Musk bekannt, der diesen Schritt als einzig realistisches Mittel zur Bekämpfung fortschrittlicher KI-Bot-Netzwerke bezeichnete. Die Richtlinie knüpft an die Abschaffung des bisherigen Verifizierungsprogramms an. Künftig erhalten nur noch Unternehmen, Regierungsbehörden und Twitter Blue-Abonnenten ein Verifizierungsabzeichen. Berichten zufolge verzeichnete Twitter Blue in den USA im Februar rund 180.000 zahlende Abonnenten, was starke finanzielle Motive unterstreicht. Medienberichten zufolge stehen frühere Versprechungen wie die Werbeumsatzbeteiligung und die Veröffentlichung des Algorithmus noch aus. Während Beobachter die Umsetzung und Auswirkungen auf die Nutzererfahrung diskutieren, betonen Befürworter das Potenzial zur Umsatzsteigerung und zur Förderung von Abonnements auf der Plattform.
Richtlinienänderung einer großen Social-Media-Plattform mit erheblichen Auswirkungen auf organische Reichweite, Content-Distribution und Monetarisierungsstrategien für Werbetreibende und Publisher.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ab dem 15. April sind nur noch verifizierte Accounts für „For You“-Empfehlungen qualifiziert.
- Das neue Verifizierungsmodell beschränkt Abzeichen auf Unternehmen, Behörden und Twitter Blue-Abonnenten.
- Twitter Blue zählte im Februar in den USA schätzungsweise 180.000 zahlende Abonnenten.
- Musk begründet den Schritt als notwendige Maßnahme gegen KI-Bots; auch Umfragen erfordern künftig eine Verifizierung.
- Medienberichte weisen darauf hin, dass Versprechen wie Ad Revenue Sharing und die Offenlegung des Algorithmus noch nicht eingelöst wurden.
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Windows 11: Bessere Suche, Copilot mit Dateizugriff
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Verlage nutzen Registrierungswände gegen KI-Verkehrsrückgang
Da der Referral-Traffic aus Suchmaschinen, insbesondere durch KI-Übersichten, zurückgeht, setzen Verlage zunehmend auf Registrierungswände, um anonyme Besucher in bekannte Nutzer zu verwandeln. Diese Strategie zielt darauf ab, Engagement zu vertiefen, First-Party-Daten für besseres Ad-Targeting zu sammeln und möglicherweise die programmatischen Werberaten zu erhöhen. The Verge plant, eine harte Registrierungswand bei einer Nutzergruppe zu testen. Verlage berichten, dass registrierte Nutzer bis zu achtmal höhere Werberaten erzielen können. Einige Verlage stellen jedoch fest, dass Registrierungswände nicht immer zu Abonnements führen, und für viele ist der Umsatz aus Abonnements nicht ausreichend, um Traffic-Verluste auszugleichen. Der Trend spiegelt eine breitere Verschiebung hin zu First-Party-Daten und bekannten Zielgruppen als Reaktion auf KI-bedingte Veränderungen bei Suche und Referral-Traffic wider.
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