Beobachtetes Signal · 16. Okt. 2026 · Market Report · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
TV-Werbung treibt deutsches Werbewachstum im September
Im September 2026 verzeichnete der deutsche Werbemarkt dank der TV-Werbung wieder ein Wachstum, wie Nielsen-Daten zeigen. Nach einer Schwächephase erholte sich die TV-Werbung und trug zu einem allgemeinen Anstieg des Werbedrucks bei. Die gesamten Werbeausgaben für TV- und Kinospots, Printanzeigen, Außenwerbung und Radiowerbung erreichten im September fast 3,4 Milliarden Euro. Nielsen hatte zuvor das August-Wachstum von 0,9 % auf 1,6 % nach oben korrigiert. Dieser positive Trend deutet auf eine mögliche Erholung des deutschen Werbemarktes nach mehreren Monaten des Rückgangs hin, insbesondere im TV-Bereich.
Positive Entwicklung für den deutschen Werbemarkt nach einer Schwächephase, was auf eine Erholung der TV-Werbung hindeutet. Relevant für Mediaplanung und Investitionsentscheidungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der deutsche Werbemarkt wuchs im September 2026, angetrieben von der TV-Werbung.
- Nielsen meldete für September 2026 einen Anstieg des Werbedrucks.
- Die gesamten Werbeausgaben für TV/Kino, Print, OOH und Radio erreichten im September fast 3,4 Milliarden Euro.
- Nielsen korrigierte das August-Wachstum von 0,9 % auf 1,6 % nach oben.
- Die TV-Werbung erholte sich nach einer Schwächephase.
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1 verknüpfte Unternehmen“Meldet für September einen Anstieg des Werbedrucks.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Deutscher Werbemarkt: TV verliert weiter, Online und OOH wachsen dynamisch
Laut aktuellen Nielsen-Zahlen für den Zeitraum Januar bis August 2026 verzeichnete der deutsche Werbemarkt ein moderates Gesamtwachstum von 1,6 %. Haupttreiber dieser Entwicklung waren Online-Vermarkter mit einem Plus von 16,9 % sowie der Bereich Out-of-Home mit einem Zuwachs von 5,8 %. Das lineare Fernsehen musste hingegen im selben Zeitraum ein Minus von 2,3 % im Jahresvergleich hinnehmen. Besonders deutlich zeigte sich der Abwärtstrend im August: Die Bruttowerbeumsätze der TV-Sender sanken um 4,9 % auf 977 Millionen Euro, womit der TV-Markt den zweiten Monat in Folge unter der Schwelle von einer Milliarde Euro blieb. Auch die klassischen Gattungen Print und Radio verloren an Boden: Zeitungen verzeichneten ein Minus von 0,7 %, Publikumszeitschriften gaben um 4,1 % nach und Radio sank um 1,0 %. Das gesamte Marktvolumen belief sich im August auf 2,39 Milliarden Euro, was einem leichten Zuwachs von 0,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.
Deutsche Brutto-Werbeausgaben im Mai: TV erholt sich, Print bricht ein
Die Brutto-Werbeausgaben in Deutschland beliefen sich im Mai 2026 auf 3,03 Milliarden Euro, wie Horizont auf Basis von Nielsen-Daten berichtet. Das lineare TV-Spotvolumen verzeichnete ein deutliches Plus, das maßgeblich durch vorgezogene Kampagnenaktivitäten im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft getrieben wurde. Im Gegensatz dazu schwächte sich die Nachfrage nach Printwerbung drastisch ab. Der von Marco Saal verfasste und am 17.06.2026 veröffentlichte Bericht stuft diesen Monat als spürbare Erholung für das Sorgenkind Linear TV ein, während sich die Krise im Printsegment weiter verschärft. Dies signalisiert eine kurzfristige Umschichtung der Mediabudgets hin zu klassischen Bewegtbildformaten.
Deutscher Werbemarkt im Mai: TV wächst, Print und Radio verlieren
Laut den aktuellen Bruttowerbedaten von Nielsen erreichte der deutsche Werbemarkt im Mai 2026 ein Gesamtvolumen von 3,03 Milliarden Euro (+2,8 % YoY), maßgeblich getrieben durch das Fernsehen. Die TV-Bruttowerbeeinnahmen stiegen um 4,5 % auf 1,39 Milliarden Euro, womit TV das stärkste Segment blieb und seinen YTD-Rückstand auf -0,2 % reduzierte. Print und Radio verzeichneten deutliche Einbußen: Zeitungen fielen im Mai um 7,8 % (YTD: -3,2 %), Radio sank um 6,1 % (YTD: -3,5 %). Out-of-Home (OOH) und Online-Publisher legten dagegen um 7,5 % bzw. 12,8 % zu. Das Kinosegment verzeichnete mit 12,5 Millionen Euro ein Plus von rund 140 %. Unter den TV-Vermarktern wuchs Ad Alliance um 9,3 %, während Seven.One Media ein Minus von 2,2 % hinnehmen musste. Die Nielsen-Zahlen basieren auf Listenpreisen ohne Rabatte.
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