Beobachtetes Signal · 13. Okt. 2026 · Product Launch · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Trade Republic startet gebührenfreies Altersvorsorgedepot
Der deutsche Neobroker Trade Republic hat ein komplett kostenloses staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot angekündigt, bei dem Order- und Depotführungsgebühren entfallen und dauerhaft die Produktkosten für mehr als 50 ausgewählte ETFs erlassen werden. CEO Christian Hecker bezeichnete dies als Beginn einer 'neuen Aktienkultur in Europa'. Der Schritt verschärft den Wettbewerb unter Banken und Neobrokern wie Scalable und N24 um den lukrativen Markt der Altersvorsorge ab Januar 2026. Daneben behandelt der Newsletter die US-Bankenzahlen von Citigroup und Goldman Sachs, die Sorgen um steigende Zinsen sowie die Aktienerholung von Accenture.
Das gebührenfreie Altersvorsorgedepot von Trade Republic führt ein disruptives Preismodell im deutschen Markt für Altersvorsorge ein, was Wettbewerber zu Gebührensenkungen zwingen und die Kundengewinnungsstrategien im Fintech-Bereich neu gestalten könnte.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Trade Republic startet ein gebührenfreies Altersvorsorgedepot ohne Order- und Depotgebühren.
- Das kostenlose Depot erlässt dauerhaft die Produktkosten für über 50 ausgewählte ETFs.
- CEO Christian Hecker kündigt den Beginn einer 'neuen Aktienkultur in Europa' an.
- Das Altersvorsorgedepot löst ab Januar 2026 die Riester-Rente ab.
- Wettbewerber wie Scalable und N24 kämpfen ebenfalls um Altersvorsorge-Kunden.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“Trade Republic kündigt ein vollständig kostenloses Altersvorsorgedepot an.”
“Trade Republic bietet über 50 ETFs von Blackrock, DWS und Vanguard an.”
“Trade Republic bietet über 50 ETFs von Blackrock, DWS und Vanguard an.”
“Schwergewichte wie Citigroup und Goldman Sachs meldeten Gewinne über den Erwartungen.”
“Schwergewichte wie Citigroup und Goldman Sachs meldeten Gewinne über den Erwartungen.”
“Die Accenture-Aktie hat seit Juli um knapp 80 Prozent zugelegt.”
“Unter Langzeit-CEO Jamie Dimon verdient JPMorgan Quartal für Quartal Milliarden.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Trade Republic gründet eigenen Lebensversicherer in Liechtenstein
Trade Republic hat in Liechtenstein eine eigene Lebensversicherungsgesellschaft gegründet, die Justinian Versicherungs AG, die kürzlich von der Liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Lizenz für das Lebensversicherungsgeschäft erhalten hat. Die Lizenz umfasst klassische und fondsgebundene Lebensversicherungen. Das Unternehmen, bisher bekannt als Trade Republic Assurance AG, wird als strategisches Instrument für das geplante Altersvorsorgedepot mit Beitragsgarantie gesehen, das ab 2027 die Riester-Rente ablösen soll. Die Garantie-Version könnte kostenpflichtig sein, im Gegensatz zu den bisher angekündigten kostenlosen Varianten. Mit diesem Schritt tritt Trade Republic gegen etablierte Versicherer wie Allianz und Ergo an, während Rivale Scalable Capital bewusst auf Garantien verzichtet.
Deutsche Bank steigt in Preiskampf um Altersvorsorgedepot ein
Die Deutsche Bank steigt in den Wettbewerb um das neue staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ein, das 2027 starten soll. Die Bank betont transparente Preise und will Lockvogelangebote vermeiden. Das Produkt ermöglicht Anlagen in ETFs, Aktienfonds und Anleihen, mit Steuervorteilen und jährlichen Zulagen bis zu 540 Euro (plus 300 Euro pro Kind). Das Standarddepot der DWS, nur digital, kostet in den ersten zwei Jahren 0,1 Prozent und danach 0,28 Prozent pro Jahr. Eine kostenpflichtige Beratungsvariante kostet 0,99 Prozent jährlich. Wettbewerber wie Scalable Capital und Dekabank haben bereits günstige oder kostenlose Strukturen angekündigt. Der Artikel diskutiert den Wettbewerb, Bedenken bezüglich späterer Preiserhöhungen und das Potenzial, die Aktienkultur in Deutschland zu stärken.
Trade Republic startet Firmendepot für Holdinggesellschaften mit Fokus auf Steuervorteile
Trade Republic erweitert sein Portfolio für Geschäftskunden und führt ein spezielles Holding-Depot für Alleingesellschafter deutscher GmbHs oder UGs ein. Das Angebot ermöglicht es Unternehmen, liquide Mittel anzulegen, und bietet – ähnlich wie Privatkonten – 2,5 Prozent Zinsen auf nicht investiertes Guthaben ohne Obergrenze, wobei die Gelder in Geldmarktfonds fließen. Das Produkt zeichnet sich durch gebührenfreie Sparpläne und Wertpapierorders ab einem Euro aus, ergänzt durch einen einfachen Wechsel zwischen Privat- und Firmenkonto. Als zentralen Vorteil hebt das Fintech eine niedrige Steuerlast von nur 1,5 Prozent auf Aktiengewinne hervor, sofern die Erträge in der Holding verbleiben. Damit adressiert Trade Republic vermögensverwaltende Ein-Personen-Gesellschaften sowie aktive Trader und konkurriert direkt mit Online-Brokern und traditionellen Banken. Das Fintech verwaltet ein Vermögen von 150 Milliarden Euro und ist in 18 europäischen Ländern aktiv.
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