Beobachtetes Signal · 12. Juli 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
TikTok testet Clip-Downloads ohne Wasserzeichen für höhere Creator-Flexibilität
TikTok testet derzeit eine neue Funktion für den Video-Upload, die das Herunterladen von Clips komplett ohne das bekannte Plattform-Wasserzeichen ermöglicht. Die Option lässt sich im Upload-Prozess unter den erweiterten Einstellungen aufrufen und geht damit über die bisherige Standardfunktion hinaus, bei der Videos mit dem TikTok-Branding versehen wurden. Entdeckt und demonstriert wurde das Feature von dem App-Researcher Jonah Manzano auf X (Twitter). Dieser Schritt könnte die plattformübergreifende Wiederverwendung von Inhalten deutlich vereinfachen und das Cross-Posting für Creator erleichtern. Damit unterscheidet sich TikTok vorerst vom direkten Wettbewerber Instagram, der kürzlich eine Reels-Download-Funktion inklusive Wasserzeichen eingeführt hat. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltende Dynamik im Wettbewerb der Social-Media-Plattformen um die attraktivsten Creator-Workflows und könnte die Verbreitung von TikTok-Inhalten im gesamten digitalen Ökosystem nachhaltig verändern.
Mittlerer Impact; der Test einer wasserzeichenfreien Download-Option auf einer großen Social-Media-Plattform erleichtert das Cross-Posting und verändert die plattformübergreifende Content-Nutzung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- TikTok testet eine neue Download-Option für Clips ohne Wasserzeichen.
- Das Feature ist während des Upload-Prozesses über die erweiterten Optionen zugänglich.
- Bisherige Downloads über 'Auf Gerät speichern' enthielten stets das TikTok-Branding.
- App-Researcher Jonah Manzano hat die Funktion in einem Video auf X demonstriert.
- Im Gegensatz dazu versieht Instagram heruntergeladene Reels standardmäßig mit einem Wasserzeichen.
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OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
Lo-fi-UGC-Inhalte schlagen polierte Anzeigen
Der Artikel diskutiert die wachsende Effektivität von Lo-fi- und UGC-Inhalten gegenüber polierten Markenwerbeanzeigen in sozialen Feeds. Unter Berufung auf Daten von TikTok, System1, Meta und Kantar wird berichtet, dass Creator-Content eine um 70 % höhere Klickrate und 159 % mehr Engagement erzielt als Nicht-Creator-Anzeigen bei gleichem CPM, und dass Zuschauer Influencer-Inhalte nach durchschnittlich 17,8 Sekunden überspringen, verglichen mit 7,9 Sekunden bei traditionellen Markeninhalten. Meta-Partnerschaftsanzeigen liefern laut Bericht 19 % niedrigere CPAs und 13 % höhere Klickraten. Der Artikel betont, dass Lo-fi-Inhalte zwar authentisch wirken, aber dennoch einer bewussten Strategie bedürfen, einschließlich klarer Markenhinweise innerhalb der ersten zwei Sekunden. Er empfiehlt Marken, Lo-fi-Produktion, echte UGC/Creator-Inhalte und eine Remix-Ebene aus vorhandenem Material zu kombinieren, um kreative Frische und Leistung auf Plattformen wie TikTok und Instagram Reels zu erhalten.
Amazon erreicht über 60% Marktanteil im deutschen Onlinehandel
Eine neue Studie von IFH KÖLN und General Evidence zeigt, dass Amazon im deutschen E-Commerce eine dominante Position einnimmt: Der Handelsumsatz beträgt rund 69,1 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von 63 % entspricht. Trotzdem nimmt der Wettbewerb zu: Internationale Plattformen wie Temu und SHEIN gewinnen Marktanteile und erzielten gemeinsam eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz. Amazons Einfluss reicht über den eigenen Verkauf hinaus; so beeinflusst das Unternehmen 41 % der untersuchten Umsätze durch Marktplatz, Produktsuchen und Werbung. Die Studie sieht großes Wachstumspotenzial im Lebensmittel- und FMCG-Sektor, wo nur 4,9 % des Marktes online abgewickelt werden, Amazon aber bereits 46,1 % des Online-FMCG-Umsatzes hält. Amazon bleibt die zentrale Plattform, aber neue Wettbewerber ziehen zunehmend zusätzliche Nachfrage an.
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