Beobachtetes Signal · 5. Dez. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
TikTok startet „In der Nähe“-Feed in Deutschland
TikTok hat auf seiner deutschen App den neuen „In der Nähe“-Feed eingeführt, der derzeit in Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich ausgerollt wird. Die Funktion ergänzt den Startbildschirm um einen dedizierten Reiter, der lokale Tipps, Orte und relevante Creator-Inhalte aus der Umgebung ausspielen soll. Die Nutzung erfolgt auf freiwilliger Basis und ist auf Nutzer ab 18 Jahren beschränkt; Standortdaten werden ausschließlich nach entsprechender Freigabe verarbeitet. Der Feed filtert Inhalte basierend auf dem Standort sowie persönlichen Interessen, zeigt ausschließlich öffentliche Beiträge mit einem Alter von maximal 90 Tagen an und ermöglicht zudem die manuelle Standortumstellung für Reisen. TikTok betont im Datenschutzcenter die Transparenz bei der Verarbeitung von Standortdaten und verweist darauf, dass lokale Inhalte insbesondere kleinen Unternehmen und Creatorn dabei helfen können, regionale Zielgruppen zu erreichen. Ein ähnliches Format war zuvor im Jahr 2022 in Südostasien getestet worden.
Wichtige Plattform-Neuerung zur Stärkung der lokalen Entdeckung, die neue Reichweitenpotenziale für regionale Creator und lokale Werbetreibende eröffnet.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Rollout in Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich gestartet
- Standortfreigabe ist freiwillig und auf Nutzer ab 18 Jahren beschränkt
- „In der Nähe“-Feed zeigt öffentliche Beiträge mit einem Alter von bis zu 90 Tagen
- Manuelle Anpassung des Standorts zur Erkundung anderer Städte möglich
- Einführung als neuer Reiter auf dem Startbildschirm mit Anzeige des aktuellen Standorts
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Neuer TikTok Local Feed in Deutschland verfügbar
OnlineMarketing.de berichtet, dass TikTok nach den USA nun auch in Deutschland einen standortbasierten Local Feed bzw. einen vergleichbaren Nearby-Feed („In der Nähe“) eingeführt hat, der lokale Inhalte, Unternehmen und Dienstleistungen basierend auf dem Nutzerstandort anzeigt. Der Feed nutzt präzise Standortdaten, sofern die Ortungsdienste aktiviert sind und die App geöffnet ist, wobei die Datenerhebung an das USDS Joint Venture gekoppelt ist. Der Artikel verweist auf den offiziellen Blogbeitrag des Joint Ventures und beleuchtet die Erweiterung der bisherigen Discovery-Funktionen neben den etablierten Feeds wie For You und Following. Zugleich werden potenzielle regulatorische und datenschutzrechtliche Aspekte im Umgang mit Standortdaten thematisiert. Autor des Beitrags ist Niklas Lewanczik.
Ambition, Entlassung und Risiko bei Changemakers
Auf der Changemakers-Konferenz der Marketing Society ging es um Karriere-Resilienz, Ambition und Scheitern. Laura Brown, ehemalige Chefredakteurin der InStyle, sprach über ihre Entlassung und die Bedeutung persönlicher Eigenständigkeit gegenüber Jobtiteln. Sofia Hernandez, Ex-TikTok-Führungskraft, erzählte von ihrem Ausstieg aus gesundheitlichen Gründen und dem schnellen Verlust von Status. Wendy Kula, jetzt CMO bei Saucony, nahm sich nach einer Umstrukturierung bei Nike ein Jahr Auszeit gegen Burnout. Maryam Banikarim, frühere Hyatt-CMO, zog sich mit 50 zurück, um Prioritäten zu setzen. Sam Tomlinson, CEO von MediaSense, plädierte für eine 'Learn-fast'-Kultur und kritisierte übertriebenes Risikomanagement. Im Fokus stand die Neudefinition von Erfolg jenseits von großen Titeln.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
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