Beobachtetes Signal · 7. Okt. 2026 · Award · Quelle: Horizont · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv

Theodor-Wolff-Preis und Wächterpreis verliehen

Zusammenfassung des Signals

Im Jahr 2026 wurden in Deutschland der Theodor-Wolff-Preis und der Wächterpreis verliehen, die herausragende journalistische Arbeiten zu Nähe, Herkunft und Sprache auszeichnen. Karolina Benedyk, Marvin Ku und Jakob Schrenk erhielten jeweils den mit 6.000 Euro dotierten Theodor-Wolff-Preis des BDZV für ihre Beiträge im Weser-Kurier und im Süddeutsche Zeitung Magazin. Bastian Berbner gewann den mit 6.000 Euro dotierten Wächterpreis für seine investigative Reportage in der ZEIT, während Erik Westermann und die Redaktion der Braunschweiger Zeitung ein Stipendium von 10.000 Euro für investigative Redaktionsarbeit erhielten. Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen warnte vor einem dreifachen Druck auf den unabhängigen Journalismus: politische Angriffe, Konkurrenz durch KI-Angebote und wirtschaftlicher Druck durch Tech-Unternehmen, die Werbeeinnahmen abziehen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Theodor-Wolff-Preis ging an Karolina Benedyk, Marvin Ku und Jakob Schrenk.
  • Jeder Theodor-Wolff-Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.
  • Wächterpreis ging an Bastian Berbner mit einem Preisgeld von 6.000 Euro.
  • Das Wächterpreis-Stipendium über 10.000 Euro für investigative Arbeit ging an Erik Westermann und die Redaktion der Braunschweiger Zeitung.
  • Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen warnte vor Druck durch Populisten, KI und Tech-Unternehmen auf den Journalismus.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Horizont•Veröffentlicht: 7. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Starke Geschichten und Recherchen: Theodor-Wolff-Preis und Wächterpreis verliehen”

Verwandte Marktsignale & Trends

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Publisher & Media20. Mai 2026

Gewinner des Stern-Preises 2026 in Hamburg bekannt gegeben

Am Dienstag wurden in Hamburg die Gewinner des Stern-Preises 2026 für herausragenden Journalismus ausgezeichnet. Die Ehrung, die seit 2022 als Nachfolger des Henri-Nannen-Preises fortgeführt wird, würdigte Arbeiten in fünf Kategorien. Katrin Wegner gewann in der Kategorie Beste Dokumentation für ihren ARD-Film „Akutstation Psychiatrie“, während Nicole Rosenbach den Preis für die investigative ARD-Dokumentation „Der Kinderpsychiater – Die Macht des Dr. Winterhoff“ erhielt. Erik Westermann siegte in der Kategorie Lokal für eine Recherche der Braunschweiger Zeitung in Kooperation mit dem Spiegel. Emile Ducke wurde für eine Fotografie in der Zeit ausgezeichnet, und Philipp Daum erhielt den Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste Reportage für eine Geschichte in der Zeit über ein Sommercamp für Kinder inhaftierter Eltern. Der Bericht wurde am 20. Mai 2026 auf DWDL.de veröffentlicht.

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Media12. Mai 2026

Zürcher Journalistenpreis 2026: Felix Schaad für Gesamtwerk geehrt

Am 12. Mai 2026 wurde im Kaufleuten-Klubsaal in Zürich zum 46. Mal der Zürcher Journalistenpreis verliehen. Felix Schaad erhielt den Gesamtwerk-Preis für seine jahrzehntelange Tätigkeit als Hauskarikaturist des Tages-Anzeigers von 1999 bis 2026. Vier weitere journalistische Arbeiten wurden ausgezeichnet: Karin Wenger vom Magazin Annabelle für ihre Reportage „Weg vom Schuss“, das Rechercheteam von Das Magazin mit Sascha Britsko, Oliver Zihlmann und Boris Gygax für „Travis the Creator“, Sandro Büchler, Jochen Tempelmann und Davide De Martis vom St. Galler Tagblatt für eine Serie über die PFOS-Belastung im Bodensee sowie der Nachwuchspreisträger Konstantin Kreibich von Zentralplus. Die Hauptpreise sind mit jeweils 10.000 CHF dotiert, der Nachwuchspreis mit 5.000 CHF. Die Preisstiftung wird von den Verlagshäusern CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia getragen. Eine begleitende Gastrede widmete sich ethischen Fragestellungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und der Zukunft der Arbeit.

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Publisher & Media Owner6. März 2026

Die bisherigen deutschen Mediapersönlichkeiten des Jahres

Der Artikel bietet eine zusammengestellte Übersicht der bisherigen Preisträger der Auszeichnung „Mediapersönlichkeit des Jahres“ im Rahmen des Deutschen Mediapreises 2026. Die Aufstellung umfasst die Jahrgänge 2015 bis 2025 und listet namhafte Führungspersönlichkeiten aus Medienunternehmen, Agenturen, Marken sowie Unternehmerfamilien. Zu den prominenten Gewinnern gehören unter anderem die Unternehmerfamilie Sixt (2015), Christof Baron (2016), Tina Beuchler und Uwe Storch (2017), Julia Jäkel (2018), Susanne Kunz (2019), Matthias Dang (2020), das Duo Joko & Klaas gemeinsam mit Daniel Rosemann (2021), Susanne Grundmann (2022), Katja Sottmeier (2023), Christian Hahn (2024) sowie Jan Flemming (2025). Soweit angegeben, dokumentiert die Übersicht auch relevante berufliche Stationen, Unternehmenszugehörigkeiten und spätere Karrierewege der Geehrten und dient somit als wertvolles historisches Verzeichnis der Branchenelite.

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