Beobachtetes Signal · 12. Juni 2026 · Workforce reduction / Social plan (mediation) · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral

TeleBielingue vereinbart Sozialplan nach Entlassungen

Zusammenfassung des Signals

Die Geschäftsführung und die Mitarbeitenden von TeleBielingue haben sich unter Unterstützung der Gewerkschaft Syndicom in einem Schlichtungsverfahren auf einen Sozialplan geeinigt, um die Auswirkungen unvermeidbarer Entlassungen abzufedern, nachdem der Sender seine Konzession verloren hat. Die Bestätigung des Konzessionsverlusts erfolgte im März 2026 durch das Schweizerische Bundesverwaltungsgericht und wird Mitte 2026 wirksam. Die Vermittlung wurde vom ehemaligen Bieler Stadtpräsidenten Erich Fehr geleitet. Der Sozialplan spiegelt die begrenzten finanziellen Mittel der TeleBielingue AG wider, da Konzessionsregeln die Bildung von Dividendenreserven untersagten. Der Sender wird ab dem 1. Juli ein Übergangsprogramm ausstrahlen und plant im Herbst ein Nachfolgeformat namens „TeleBielingue 2.0“; bis zu 17 der über 50 Arbeitsplätze könnten erhalten bleiben.

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Die Restrukturierung des Lokalsenders nach dem Konzessionsverlust hat begrenzte, lokale Auswirkungen auf regionales Werbeinventar und Arbeitsplätze, verändert jedoch den breiteren AdTech- und MarTech-Markt nicht nennenswert.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Das Management und die Mitarbeitenden von TeleBielingue haben sich via Mediation auf einen Sozialplan geeinigt.
  • Das Schweizerische Bundesverwaltungsgericht entschied im März 2026, dass TeleBielingue seine Konzession Mitte 2026 verliert.
  • Die Vermittlung wurde vom ehemaligen Bieler Stadtpräsidenten Erich Fehr geleitet.
  • TeleBielingue verwies auf begrenzte finanzielle Mittel, da konzessionierten Lokalsendern keine Dividendenzahlungen gestattet waren und daher Reserven fehlten.
  • Ab dem 1. Juli läuft ein Übergangsprogramm; für den Herbst ist ein Nachfolgeprogramm „TeleBielingue 2.0“ geplant, wobei bis zu 17 von über 50 Jobs erhalten bleiben könnten.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 12. Juni 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “TeleBielingue: «Eine gewisse Unterstützung» für Entlassene”

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Broadcast / Media Restructuring6. Mai 2026

TeleBielingue-Mitarbeitende fordern nach Entlassungswelle Sozialplan

Nach dem Verlust seiner Sendelizenz fordern die Angestellten des Schweizer Regionalfernsehsenders TeleBielingue nach massiven Entlassungen mehr Transparenz und Verhandlungen über einen Sozialplan. Belegschaft und Gewerkschaft Syndicom überreichten eine Petition, nachdem rund 41 Kündigungen ausgesprochen wurden. Der Sender will ab Juli 2026 in reduzierter Form als „TeleBielingue 2.0“ mit bis zu 17 Stellen und ohne die bisherigen jährlichen Konzessionsgelder von 3,7 Millionen Franken – die künftig an Canal B gehen – weitergeführt werden. Während die Mitarbeitenden intransparentes Vorgehen kritisieren, beruft sich die Geschäftsführung der Gassmann-Gruppe unter CEO Christian Bärenfaller darauf, dass das Personal konsultiert wurde und ein formaler Sozialplan weder rechtlich noch wirtschaftlich machbar sei.

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TV (linear)29. Apr. 2026

TeleBielingue führt Sendebetrieb ohne Konzession und mit Stellenabbau fort

TeleBielingue, ein zweisprachiger Regionalfernsehsender im Besitz der Gassmann Gruppe, setzt den Sendebetrieb fort, nachdem die langjährige, subventionierte Konzession des Bundesamts für Kommunikation verloren ging. Das Unternehmen kündigte ein neues Betriebskonzept sowie drastische Personalkürzungen an: Von den bisher 40 festangestellten Mitarbeitenden verbleiben maximal 17, während bis zu 24 feste Stellen abgebaut werden; auch ein Teil des freien Mitarbeiterpools ist betroffen. Gassmann-Inhaber Stefan Niedermaier bezeichnete diesen Schritt als schwere Entscheidung, die jedoch darauf abzielt, den Sender als regionale, zweisprachige Stimme zu erhalten und mit neuen Formaten auf ein fokussiertes Programm umzustellen. Die Konzession ging an den neuen Sender Canal B über, dessen Sendestart für Juli geplant ist. Die Detailplanung für das überarbeitete Programm von TeleBielingue startet in den kommenden Wochen.

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Broadcast26. Juni 2026

TeleBielingue-Mitarbeiter inszenieren Trauermarsch auf dem Bundesplatz in Bern

Rund 20 Mitarbeitende des Regionalfernsehsenders TeleBielingue haben am 26. Juni 2026 auf dem Berner Bundesplatz einen symbolischen Trauermarsch veranstaltet, um gegen den Entzug ihrer Sendelizenz durch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) zu protestieren. Die Demonstrierenden trugen einen blauen Sarg mit Kameras, Kabeln und Tastaturen und richteten die Aktion gegen Bundesrat Albert Rösti sowie das UVEK. Durch den Bakom-Entscheid, der Anfang Jahr vom Bundesverwaltungsgericht gestützt wurde, verliert TeleBielingue jährlich rund 3,7 Millionen Franken an Gebührenanteilen. Neuer Konzessionär ist ab dem 1. Juli Canal B. TeleBielingue sendet vorerst ein Übergangsprogramm und prüft im Rahmen des Projekts ‚TeleBielingue 2.0‘ die Rettung von bis zu 17 der ehemals 50 Arbeitsplätze.

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