Beobachtetes Signal · 5. Nov. 2026 · Recognition · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Tamedia-Mitarbeiter streiken gegen 41 Kündigungen

Zusammenfassung des Signals

Am Donnerstagmorgen haben Tamedia-Mitarbeitende in der ganzen Schweiz mit einem einstündigen Warnstreik gegen die im Oktober angekündigten 41 Kündigungen protestiert. Rund 150 Mitarbeitende und Unterstützer versammelten sich in Zürich, weitere Aktionen gab es in Bern, Lausanne und Genf. Der Streik wurde zusammen mit den Gewerkschaften Syndicom und Impressum organisiert. Kurz vor Streikbeginn erweiterte Verleger Pietro Supino sein Gesprächsangebot auf alle Mitarbeitenden, doch die Belegschaft bekräftigte ihre fünf Forderungen: Rücknahme aller Kündigungen, ein ordentliches Konsultationsverfahren, ein zweijähriger Kündigungsstopp, eine grosse Mitarbeiterversammlung mit Supino noch in diesem Monat sowie Verhandlungen über einen Firmen-GAV. Die Mitarbeitenden äusserten grosse Sorge um die Zukunft des Qualitätsjournalismus bei Tamedia und kritisierten das Vorgehen der Geschäftsleitung.

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Der Arbeitskampf bei Tamedia zeigt die Spannungen in der Schweizer Medienbranche angesichts von Stellenabbau und digitaler Transformation, was für das Medien- und Werbeökosystem relevant ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Tamedia-Mitarbeitende hielten am 5. November 2026 einen einstündigen Warnstreik wegen 41 Kündigungen ab.
  • Rund 150 Mitarbeitende versammelten sich in Zürich; Aktionen auch in Bern, Lausanne und Genf.
  • Der Streik wurde von den Gewerkschaften Syndicom und Impressum unterstützt.
  • Verleger Pietro Supino erweiterte kurz vor dem Streik sein Gesprächsangebot auf alle Mitarbeitenden.
  • Die Belegschaft bekräftigte fünf Forderungen, darunter Rücknahme der Kündigungen und ein zweijähriger Kündigungsstopp.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 5. Nov. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Tamedia: Eine Stunde Stillstand auf den Redaktionen”

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Media Industry7. Okt. 2026

400 protestieren gegen Tamedia-Stellenabbau

Rund 400 Personen versammelten sich vor dem Hauptsitz der TX Group in Zürich, um gegen den geplanten Stellenabbau bei Tamedia zu protestieren, der 31 Redaktionsstellen streicht und 41 Mitarbeitende betrifft. Die von den deutschschweizer Redaktionen organisierte Aktion forderte einen sofortigen Kündigungsstopp und ein Konsultationsverfahren. Redaktorin Alexandra Aregger kritisierte die wechselnden Strategien der Geschäftsleitung und den Vertrauensverlust. Stadtpräsident Raphael Golta betonte die Bedeutung lokal produzierten Journalismus'. Trotz der Mobilisierung hält die Geschäftsleitung an den Massnahmen fest; die ersten Kündigungsgespräche sind für Mittwoch geplant. Kommunikationschef Edi Estermann verteidigte den Abbau als notwendige Transformation in einem sich schnell verändernden Medienmarkt.

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Corporate Restructuring20. Okt. 2026

Tamedia-Geschäftsleitung hält an Stellenabbau fest

In einem Schreiben an die Mitarbeitenden bekräftigt die Tamedia-Geschäftsleitung um CEO Jessica Peppel-Schulz ihren Kurs, trotz Protesten und Kritik der Redaktionen 41 Stellen abzubauen (34 Vollzeitstellen, davon 30 in der Publizistik). Als Gründe nennt das Unternehmen den stark unter Druck stehenden Werbemarkt in Print und Digital sowie den raschen Wandel der Mediennutzung. Die Geschäftsleitung weist den Vorwurf mangelnder sozialer Verantwortung zurück und verweist auf den Sozialplan und Verhandlungen mit den Sozialpartnern, während die Gewerkschaft Syndicom eine fehlende vorherige Information und Gespräche bemängelt. Die Redaktionen fordern einen sofortigen Kündigungsstopp, ein Konsultationsverfahren auch in der Deutschschweiz und personelle Konsequenzen in der Führung. Die Geschäftsleitung macht keine Zugeständnisse und setzt weiterhin auf KI zur Automatisierung standardisierter Inhalte, betont aber die Verantwortung von Journalisten für Qualitätsjournalismus.

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Corporate Restructuring5. Okt. 2026

Tamedia baut 34 Vollzeitstellen ab, 41 Journalisten betroffen

Der Schweizer Medienkonzern Tamedia hat angekündigt, 34 Vollzeitstellen abzubauen, was 41 Journalistinnen und Journalisten in den Redaktionen von Zürich bis Genf betrifft. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einem 'fundamentalen' Wandel des Medienmarktes und deutet an, dass automatisierte Prozesse und künstliche Intelligenz die Qualität des Journalismus trotz reduzierter Belegschaft aufrechterhalten könnten. Der Artikel argumentiert jedoch, dass Stellenabbau unweigerlich zu Lücken in der Berichterstattung führt, da erfahrene Journalisten Wissen, Kontakte und die Fähigkeit mitnehmen, unerhörte Geschichten aufzudecken. Als Beispiel wird die Berner Zeitung angeführt, an deren Tagen kein Artikel über Bern, eine Stadt mit rund 150'000 Einwohnern und Sitz der Bundesverwaltung, erscheint, was Fragen zum Verlust des Lokaljournalismus und zur Unfähigkeit der Technologie aufwirft, menschliche Berichterstattung vollständig zu ersetzen.

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