Beobachtetes Signal · 22. Okt. 2026 · Layoffs · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Tamedia: Entlassungsvideo von Journalist wird viral
Rafael Zeier, langjähriger Digitalredaktor beim Schweizer Verlag Tamedia, hat seine Entlassung in einem achtminütigen YouTube-Video öffentlich gemacht, das innerhalb von vier Stunden rund 9.000 Aufrufe und 1.000 Kommentare erzielte. Zeier, der 2011 zu Tamedia kam, ist von der aktuellen Abbaurunde betroffen, die 34 Vollzeitstellen streicht. Er filmte sich vor dem Tamedia-Gebäude vor seinem Kündigungsgespräch und dokumentierte die Folgen. Während er der Unternehmensführung keine Vorwürfe macht, sieht er den Wandel der Medienbranche durch Internet und KI als unaufhaltsam. Zeier bleibt noch drei Monate angestellt, danach greift ein Sozialplan. Seinen YouTube-Kanal möchte er weiterhin als Hobby betreiben. Die Entlassungen sind Teil von Tamedias Sparmaßnahmen wegen veränderter Mediennutzung und schrumpfendem Werbemarkt.
Der Artikel beleuchtet einen bedeutenden Stellenabbau beim Schweizer Verlag Tamedia, der die Herausforderungen der Medienbranche widerspiegelt. Dies ist für die AdTech/MarTech-Branche relevant, da es die Auswirkungen auf Werbeeinnahmen und Mediengeschäftsmodelle zeigt, jedoch keine direkte Technologie- oder Plattformankündigung darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Tamedia streicht 34 Vollzeitstellen, betroffen sind 41 Mitarbeitende.
- Rafael Zeiers Entlassungsvideo auf YouTube erzielte innerhalb von vier Stunden rund 9.000 Aufrufe und 1.000 Kommentare.
- Zeier kam 2011 zu Tamedia und schreibt seit 2013 über Digitalthemen.
- Tamedia kündigte den Stellenabbau am 5. Oktober 2026 an.
- Zeiers Anstellung läuft bis Ende Januar, danach greift ein Sozialplan.
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1 verknüpfte Unternehmen“Rafael Zeier hat seine Stelle bei Tamedia verloren, und das Unternehmen streicht 34 Vollzeitstellen.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Tamedia baut 34 Vollzeitstellen ab, 41 Journalisten betroffen
Der Schweizer Medienkonzern Tamedia hat angekündigt, 34 Vollzeitstellen abzubauen, was 41 Journalistinnen und Journalisten in den Redaktionen von Zürich bis Genf betrifft. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einem 'fundamentalen' Wandel des Medienmarktes und deutet an, dass automatisierte Prozesse und künstliche Intelligenz die Qualität des Journalismus trotz reduzierter Belegschaft aufrechterhalten könnten. Der Artikel argumentiert jedoch, dass Stellenabbau unweigerlich zu Lücken in der Berichterstattung führt, da erfahrene Journalisten Wissen, Kontakte und die Fähigkeit mitnehmen, unerhörte Geschichten aufzudecken. Als Beispiel wird die Berner Zeitung angeführt, an deren Tagen kein Artikel über Bern, eine Stadt mit rund 150'000 Einwohnern und Sitz der Bundesverwaltung, erscheint, was Fragen zum Verlust des Lokaljournalismus und zur Unfähigkeit der Technologie aufwirft, menschliche Berichterstattung vollständig zu ersetzen.
Tamedia-Geschäftsleitung hält an Stellenabbau fest
In einem Schreiben an die Mitarbeitenden bekräftigt die Tamedia-Geschäftsleitung um CEO Jessica Peppel-Schulz ihren Kurs, trotz Protesten und Kritik der Redaktionen 41 Stellen abzubauen (34 Vollzeitstellen, davon 30 in der Publizistik). Als Gründe nennt das Unternehmen den stark unter Druck stehenden Werbemarkt in Print und Digital sowie den raschen Wandel der Mediennutzung. Die Geschäftsleitung weist den Vorwurf mangelnder sozialer Verantwortung zurück und verweist auf den Sozialplan und Verhandlungen mit den Sozialpartnern, während die Gewerkschaft Syndicom eine fehlende vorherige Information und Gespräche bemängelt. Die Redaktionen fordern einen sofortigen Kündigungsstopp, ein Konsultationsverfahren auch in der Deutschschweiz und personelle Konsequenzen in der Führung. Die Geschäftsleitung macht keine Zugeständnisse und setzt weiterhin auf KI zur Automatisierung standardisierter Inhalte, betont aber die Verantwortung von Journalisten für Qualitätsjournalismus.
Tamedia: Personal trotz Protesten zermürbt
Die Schweizer Mediengruppe Tamedia steht wegen der Streichung von 34 Vollzeitstellen in den deutsch- und französischsprachigen Newsredaktionen in der Kritik; 41 Mitarbeitende verlieren ihren Job. Mitarbeiter protestierten vor dem Hauptsitz in Zürich und forderten einen sofortigen Kündigungsstopp. Der Podcast diskutiert die zermürbte Stimmung: Redaktor Nick Lüthi berichtet, dass sich einige Redaktoren zurückziehen, was für ein Medium schlecht sei. Die Muttergesellschaft TX Group schreibt Gewinne, was die Frustration verstärkt. Zudem wird die Entlassungswelle bei der SRG nach der Abstimmung im März thematisiert, wobei Uneinigkeit über die Ursachen herrscht – ob Bundessparvorgaben oder selbst auferlegter Druck. Die Podcastfolge wurde in den Räumen der persönlich Verlags AG aufgenommen.
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