Beobachtetes Signal · 21. Juni 2026 · Festival Coverage · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Schweizer Blick: Cannes Lions 2026 lohnen sich weiterhin
In einem Interview vom Juni 2026 zieht Christof Kaufmann, CEO von Weischer.Cinema Schweiz und offizieller Schweizer Repräsentant der Cannes Lions, eine Bilanz zur Teilnahme der Schweiz am Festival. Er verzeichnet einen Anstieg der Schweizer Einreichungen auf 164 Arbeiten, was einem Plus von 16 Prozent im Jahresvergleich entspricht, sowie starke Resultate beim ADC Award – insbesondere den Grand Prix für Thjnk und die Migros-Kampagne „Ortsschilder“ sowie zehn Shortlist-Nominierungen aus fünf Arbeiten in Cannes. Seit 2017 vertritt Weischer die Cannes Lions offiziell in der Schweiz. Kaufmann betont, dass das Festival trotz gestiegener Reise- und Unterbringungskosten eine wichtige Investition für Agenturen bleibt, und verweist auf Reputationsgewinne, Networking-Formate wie das Schweizer BBQ sowie die Young Lions. Er prognostiziert zwei Lions mehr als im Vorjahr und empfiehlt eine frühzeitige Planung.
Die Branchenberichterstattung belegt gestiegene Schweizer Einreichungen und eine anhaltende Relevanz des Festivals für das Kreativ-Benchmarking, stellt jedoch keine fundamentale Marktentwicklung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Schweiz reichte 2026 insgesamt 164 Arbeiten bei den Cannes Lions ein, ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zu 2025.
- Thjnk gewann den ADC Grand Prix für die Migros-Kampagne „Ortsschilder“ sowie zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und einmal Bronze bei den ADC Awards.
- Weischer vertritt die Cannes Lions in der Schweiz offiziell seit dem Jahr 2017.
- Bislang wurden 22 Shortlists in Cannes veröffentlicht, wobei fünf Schweizer Arbeiten zehn Nominierungen erreichten.
- Ein Cannes Classic Pass kostet 2026 rund 5.000 CHF; Delegierte berichten von steigenden Kosten, aber einer stabilen Teilnahme.
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Schweizer Delegation für die Cannes Lions 2026 komplett
Die Schweiz entsendet fünf Young-Lions-Teams in den Kategorien Digital, Film, Media, Print und PR zum Cannes Lions International Festival of Creativity (22. bis 26. Juni 2026). Zudem sind zwei Schweizer Experten in den Shortlist-Jurys vertreten: David Fischer (Scholz & Friends, Design) und Silvia Lenberger (Nestlé, PR). Organisiert wird die Schweizer Präsenz von Weischer.Cinema Schweiz in Zusammenarbeit mit dem ADC. Die Einreichungen aus der Schweiz verzeichneten einen Anstieg von 141 auf 168 Arbeiten, was einem Wachstum von rund 19 Prozent entspricht. Am 24. Juni lädt Weischer.Cinema Schweiz zum traditionellen Swiss BBQ am O'Key Beach ein. Eine Vertretung in der Award-Jury ist für 2026 nicht vorgesehen. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende kreative Sichtbarkeit des Schweizer Marktes auf internationaler Bühne.
Cannes Lions 2026: Zehn Shortlist-Platzierungen für Schweizer Einreichungen
Das 73. Cannes Lions International Festival of Creativity (22. bis 26. Juni 2026) hat am Wochenende die ersten Shortlists veröffentlicht. Fünf Arbeiten mit Beteiligung von Schweizer Agenturen oder Unternehmen wurden in sieben Kategorien nominiert, womit die Schweiz insgesamt zehn Chancen auf eine Trophäe wahrt. Zu den nominierten Schweizer Arbeiten zählen Nestlés KitKat-Kampagne „The idea that never had a break“ (Openmind UK, VML London), Abbotts „Voodoo Dolls“ (Weber Shandwick Genf), Ons „Shape of Dreams“ für die On x Zendaya Collection (On Zürich), TBWA\Zürich mit „The Coupon Coup“ für McDonald’s sowie der Beitrag des Internationalen Olympischen Komitees gemeinsam mit LePub für die „Olympic Rings Pasta“. Insgesamt reichte die Schweiz 2026 164 Arbeiten ein (2025: 141; 2024: 108). Die weltweiten Einreichungen beim Festival verzeichneten im laufenden Jahr branchenweit einen Rückgang von rund 25 Prozent, was auf neu eingeführte Integritätsregeln zurückzuführen ist.
Schweiz sichert sich zehn Shortlist-Plätze beim Cannes Lions Festival
Die Veranstalter des Cannes Lions International Festival of Creativity verzeichneten für 2026 insgesamt 20.050 Einreichungen, was einem Rückgang von 25,5 Prozent gegenüber 26.900 im Jahr 2025 und dem niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt entspricht. Die Festivalleitung führt den Rückgang auf neu eingeführte „Awards Integrity Standards“ zurück, die nach dem DM9-Skandal implementiert wurden; laut Angaben sind die Zahlen methodisch vergleichbar. Der Rückgang fiel regional unterschiedlich aus (VRC -52 %, Brasilien -41 %, USA -18 %), während die Schweiz um rund 16 Prozent auf 164 Einreichungen zulegte. Aktualisierte Shortlists zeigen zudem veränderte Einreicherstrukturen – Marken machen nun zehn Prozent aus, unabhängige Agenturen fast ein Drittel. Über 300 internationale Juroren aus 92 Ländern bewerten die Arbeiten. CEO Simon Cook und PR-Direktorin Camilla Lambert betonten, die strengeren Regeln dienten dem Schutz der Glaubwürdigkeit.
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