Beobachtetes Signal · 8. Sept. 2026 · Policy Update · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Schweizer Medienverband lanciert Verhaltenskodex gegen Content Scraping

Zusammenfassung des Signals

Der Verband Schweizer Medien (VSM) hat einen freiwilligen Verhaltenskodex eingeführt, um faire Bedingungen bei der Nutzung journalistischer Inhalte zu fördern. Das Memorandum of Understanding verpflichtet Medienhäuser dazu, bei der Weiterverwendung Originalquellen klar zu benennen und direkt zu verlinken. Bei exklusiven Recherchen ist besondere Sorgfalt geboten, um die ursprüngliche journalistische Leistung anzuerkennen. Die Vereinbarung unterscheidet zwischen der Weiterbearbeitung mit eigener Wertschöpfung und der reinen Zweitverwertung. Sie untersagt die vollständige oder paraphrasierte Übernahme von Artikeln sowie die systematische Nutzung fremder Inhalte. Zu den Erstunterzeichnern gehören Ringier Medien Schweiz, NZZ, CH Media, Somedia, Freiburger Nachrichten und Gammeter Media. Der Kodex steht allen Medienunternehmen offen und wird alle zwei Jahre überprüft.

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Die Branchenselbstregulierung in der Schweiz zur Nachnutzung von Inhalten ist von hoher Relevanz für Verlage und die Content-Lizenzierung.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der VSM hat einen freiwilligen Kodex gegen unautorisiertes Content Scraping eingeführt.
  • Der Kodex schreibt klare Quellenangaben und direkte Links zum Original vor.
  • Zu den Erstunterzeichnern zählen Ringier Medien Schweiz, NZZ, CH Media, Somedia und weitere.
  • Die Vereinbarung steht allen Medienunternehmen unabhängig einer VSM-Mitgliedschaft offen.
  • Der Kodex wird im Turnus von zwei Jahren evaluiert und überprüft.

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 8. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “VSM: Kodex gegen «Abschreiberei» lanciert”

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Content Syndication & Copyright9. Sept. 2026

Schweizer Medien etablieren Branchenkodex gegen Content-Scraping und Textübernahmen

Die Schweizer Medienbranche hat über den Verband Schweizer Medien (VSM) ein «Memorandum of Understanding» gegen die systematische Übernahme und Paraphrasierung fremder Artikel verabschiedet. Die freiwillige Selbstverpflichtung untersagt das Kopieren ganzer Beiträge oder wesentlicher Textteile und fordert eine überwiegend eigenständige redaktionelle Leistung. Eine unabhängige Schlichtungsstelle soll Beschwerden zwischen Unterzeichnern prüfen; formelle Sanktionen sind jedoch nicht vorgesehen. Wichtige Branchenakteure fehlen: Die TX Group mit ihren reichweitenstarken Titeln wie 20 Minuten und Tamedia hat die Erklärung nicht unterzeichnet. Das Dokument tangiert zudem KI-generierte Inhalte, wobei die Verwertungsgesellschaft ProLitteris bekräftigt, dass für rein KI-generierte Texte ohne menschliche Urheberschaft keine Vergütungsansprüche entstehen. Trotz fehlender Durchsetzungsmechanismen gilt die Initiative als wichtiger Schritt zur Festigung von Qualitätsstandards.

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Media Policy9. Sept. 2026

Schweizer Verleger verabschieden Anti-Plagiats-Kodex; TX Group verweigert Beitritt

Der Schweizer Medienverband VSM hat ein Memorandum gegen unlautere Textübernahmen im Journalismus initiiert. Zu den Unterzeichnern gehören führende Medienhäuser wie Ringier Medien Schweiz, NZZ, CH Media, Somedia, Freiburger Nachrichten und Gammeter Media. Die Titel der TX Group, darunter 20 Minuten und Tamedia, lehnten eine Unterzeichnung ab. Sie begründen diesen Schritt damit, dass die eigenen publizistischen Leitlinien sowie die bestehende Rechtslage bereits ausreichend Schutz böten. Stattdessen schließt sich die TX Group der internationalen Spur Coalition an, die sich auf den Umgang mit KI im Journalismus fokussiert. Dies markiert bereits das zweite Mal, dass die TX Group eine VSM-Initiative nicht mitträgt, nachdem sie im Mai 2025 bereits die SRG-Vereinbarung verweigerte.

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Policy Update7. Mai 2026

Schweizer Medienbranche verabschiedet gemeinsamen KI-Kodex

Der Verlegerverband Schweizer Medien (VSM) hat gemeinsam mit führenden Branchenorganisationen einen branchenweiten KI-Kodex für den Journalismus veröffentlicht. Das Regelwerk setzt auf Selbstregulierung und definiert verbindliche Leitlinien für den Einsatz künstlicher Intelligenz. Schwerpunkte bilden Transparenzpflichten, die Kennzeichnung von Deepfakes und vollautomatisierten Inhalten, Mitarbeiterschulungen sowie Schutzmechanismen gegen KI-gestützte Desinformation bei Wahlen und Abstimmungen. Organisatorisch greift ein zweistufiges Meldewesen aus betriebsinternen Meldestellen und einer unabhängigen KI-Ombudsstelle, die Empfehlungen ausspricht und jährliche Transparenzberichte vorlegt; formelle Sanktionen sind nicht vorgesehen. Parallel dazu hat die WEMF die Einführung eines Zertifizierungs- und Qualitätslabels namens 'Responsible AI-Audit' für Schweizer Medienhäuser angekündigt.

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