Beobachtetes Signal · 27. Mai 2026 · Budget Reduction · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Schweizer Bund kürzt PR-Budget um 25 Millionen Franken

Zusammenfassung des Signals

Die Schweizer Bundesverwaltung wird die Ausgaben für die öffentliche Kommunikation bis 2029 um 25 Millionen Franken kürzen. Dies entspricht einer Reduktion von über 20 Prozent der laufenden Aufwendungen und führt das Budget auf das Niveau von 2017 zurück. Die Massnahme basiert auf einem parlamentarischen Beschluss vom Dezember 2025. Die Umsetzung umfasst den Abbau von mehr als 60 Vollzeitstellen von insgesamt rund 400 FTEs, organisatorische Restrukturierungen, die Zentralisierung von Informationsdiensten sowie eine gezielte Reduktion von Web- und Social-Media-Präsenzen. Die Kürzungen variieren je nach Departement zwischen 10 und 27 Prozent. Das Verteidigungsdepartement verzeichnet mit 6,7 Millionen Franken den grössten absoluten Rückgang. Der Bundesrat plant, den verfassungsmässigen Informationsauftrag sicherzustellen, und wird bis Jahresende weitere Details vorlegen.

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Staatliche Budgetkürzungen reduzieren die Nachfrage nach PR-, Digital- und Agenturdienstleistungen. Während dies für die Schweizer Public-Sector-Kommunikation signifikant ist, bleiben die Auswirkungen auf die globale AdTech-Branche überschaubar.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Das Parlament beschloss eine Reduktion der Bundesausgaben für öffentliche Kommunikation um 25 Millionen Franken bis 2029.
  • Die Kürzung entspricht mehr als 20 Prozent der Gesamtausgaben und setzt das Budget auf das Niveau von 2017 zurück.
  • Der Bundesrat plant den Abbau von über 60 Vollzeitstellen von rund 400 FTEs innerhalb der Bundesverwaltung.
  • Die Kürzungen erfolgen departementsweise abgestuft; das Verteidigungsdepartement verliert 6,7 Millionen Franken.
  • Zu den Massnahmen gehören Restrukturierungen, Zentralisierungen und die Einschränkung von Web- und Social-Media-Präsenzen.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 27. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Bund: PR-Budget schrumpft um 25 Millionen”

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SRF-Stellenabbau trifft Informationsressort durch Sparprogramm am stärksten

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) setzt im Rahmen ihres Programms „Enavant“ drastische Sparmaßnahmen um, die durch staatlich verordnete Kürzungen der Medienabgabe ausgelöst wurden. Betroffen sind SRF, RTS und RSI. Auf den obersten drei Führungsebenen streicht die SRG über 20 Prozent der Stellen und erzielt 2027 Einsparungen von 80 Millionen Franken, was zu einem Gesamteinsparvolumen von 270 Millionen Franken bis 2029 beiträgt. Allein das SRF baut bis 2027 insgesamt 38 Vollzeitstellen ab und spart 9,7 Millionen Franken, wobei das Informationsressort am härtesten getroffen wird. RTS plant Einsparungen von 8,1 Millionen Franken und den Abbau von 25 Stellen durch sprachregionalen Schulterschluss. RSI reduziert das Budget um 3,4 Millionen Franken und streicht 8 bis 12 Stellen primär über Fluktuation und Frühpensionierungen. Alle Einheiten forcieren KI-gestützte Produktionen und den Streaming-Fokus.

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Public Relations & Communications27. Mai 2026

UVEK-Audit ortet signifikantes Sparpotenzial in der Kommunikation

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Broadcast Platform17. Juni 2026

SRG senkt Sparvorgabe für 2027 auf 80 Millionen Franken

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat ihr Sparziel für 2027 von 125 Millionen auf 80 Millionen Franken gesenkt, hält aber an der Gesamteinsparung von 270 Millionen Franken bis 2029 fest. Grund für die Anpassung sind striktere Einstellungsstopps und stabilisierte Werbeumsätze. Bis Ende 2027 sollen 257 bis 316 Vollzeitstellen wegfallen, bis 2029 rund 300 weitere, womit sich die Zahl der abgebauten Stellen inklusive früherer Schritte auf etwa 900 summiert. Grösster Einzelfaktor sind Einsparungen von 35,2 Millionen Franken durch schlankere Führungsstrukturen, Immobilienoptimierungen und den Umzug der Direktion nach Bern. Zudem verzichtet die SRG ab der Saison 2027/28 auf die Übertragung der UEFA Champions League und zieht sich nach Vertragsablauf im Sommer 2027 aus der technischen Produktion bestimmter Eishockey- und UEFA-Spiele zurück. Die Gewerkskammer SSM verwies auf die solide Bilanz und forderte, Entlassungen durch Fluktuation und Umschulungen zu vermeiden.

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