Beobachtetes Signal · 18. Aug. 2026 · Research Report · Quelle: Lebensmittelzeitung · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Simon-Kucher-Studie: Steigende Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Verpackungen
Eine aktuelle Simon-Kucher-Studie belegt, dass die Bereitschaft von Verbrauchern, Preisaufschläge für nachhaltig verpackte Produkte zu zahlen, im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen ist. Diese Akzeptanz höherer Preise variiert je nach Altersgruppe, wobei sich die Kluft zwischen den Generationen weiter vergrößert. Bemerkenswert ist, dass dieser positive Trend trotz anhaltender Inflation und einer angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage zu beobachten ist. Der Fachbeitrag hierzu wurde am 18.08.2026 von der Lebensmittelzeitung (Deutscher Fachverlag) veröffentlicht und beleuchtet das veränderte Konsumverhalten im Handel.
Die Studie liefert wertvolle Einblicke in das veränderte Konsumentenverhalten und Preisbewusstsein für Nachhaltigkeit, die für zielgerichtete Produktpreisgestaltungen und Marketingstrategien relevant sind. Für die Kerninfrastruktur der AdTech- und MarTech-Branche hat diese Verbraucherforschung jedoch nur einen begrenzten direkten Einfluss.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine Simon-Kucher-Studie zeigt eine im Vorjahresvergleich gestiegene Zahlungsbereitschaft für nachhaltig verpackte Produkte.
- Die Akzeptanz von Preisaufschlägen variiert je nach Altersgruppe, wobei sich die demografischen Unterschiede verstärken.
- Der Anstieg der Zahlungsbereitschaft erfolgt trotz anhaltender Inflation und angespannter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
- Veröffentlichung des Artikels erfolgte durch die Lebensmittelzeitung (Deutscher Fachverlag GmbH) am 18.08.2026.
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Ontologie & Marktkonzepte
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Verbraucher akzeptieren Aufpreise für nachhaltige Verpackungen
Eine von Retail-News gemeldete Simon-Kucher-Studie zeigt, dass die Zahlungsbereitschaft deutscher Verbraucher für nachhaltigere Verpackungen steigt: 60 Prozent würden einen Preisaufschlag akzeptieren, was einem Anstieg von sechs Prozentpunkten im Jahresvergleich entspricht. Die Preistoleranz ist jedoch begrenzt – 30 Prozent würden maximal einen Zuschlag von fünf Prozent auf den Gesamtproduktpreis akzeptieren. Jüngere Konsumenten zeigen eine deutlich höhere Zahlungsbereitschaft (83 Prozent der unter 25-Jährigen gegenüber 51 Prozent der über 54-Jährigen). Verbraucher priorisieren sichtbare Materialreduktion und klare Recyclinganweisungen vor offiziellen Ökolabeln. Es gibt Unterstützung für bestimmte regulatorische Maßnahmen wie Verbote von Einwegverpackungen, wobei die Akzeptanz sinkt, sobald der Komfort beeinträchtigt wird.
Study: Packaging Influences Purchase Decisions
A study examined how packaging — particularly recyclability — affects consumer purchase decisions. Conducted by the European association of carton and folding box manufacturers and reported by Lebensmittelzeitung (Redaktion LZ / DFV Mediengruppe), the research asked how important recyclable packaging is to shoppers and whether that influences putting a product into the shopping cart. The article notes that for the majority of respondents the type of packaging plays an important role. The piece frames the findings in the context of changing consumer priorities amid price increases and multiple crises, noting sustainability's shifting importance.
YouGov-Studie: Deutsche zeigen höhere Zahlungsbereitschaft für nachhaltiges Reisen
Eine YouGov-MobilityMonitor-Umfrage unter über 20.000 Menschen in Deutschland belegt eine steigende Bereitschaft für nachhaltige Reiseoptionen. Der Anteil der Befragten, die bereit sind, für umweltfreundliche Fortbewegung oder nachhaltige Angebote am Reiseziel mehr zu bezahlen, stieg im Jahresvergleich von 24 Prozent auf 31 Prozent. Auch die Nutzung von Nachhaltigkeitssiegeln für Unterkünfte sowie das Interesse an freiwilliger CO2-Kompensation nahmen leicht zu, während der bewusste Verzicht, etwa bei Flügen oder Kreuzfahrten, minimal zurückging. Vor Ort gehören der Kauf lokaler Produkte, die Bevorzugung inhabergeführter Unternehmen und der Verzicht auf täglichen Handtuchwechsel zu den gängigen Praktiken. Jüngere Reisende, Frauen und höhere soziale Schichten weisen dabei eine stärkere Nachhaltigkeitsorientierung auf.
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