Beobachtetes Signal · 22. Aug. 2026 · Research Report · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Studie von Sasserath Now: Warum deutsche Marken nicht als Luxus gelten
Die Strategieberatung Sasserath Now hat eine Untersuchung veröffentlicht, die analysiert, warum deutsche Marken kaum mit dem Luxussegment assoziiert werden. Während das Siegel „Made in Germany“ weltweit für höchste Qualität und Ingenieurskunst steht, wird es selten mit echtem Luxus gleichgesetzt. Im Gegensatz dazu besetzen französische Modehäuser wie Louis Vuitton, Chanel und Hermès diese Positionierung deutlich erfolgreicher. Die Studie zeigt die zugrundeliegenden Wahrnehmungslücken auf, betont jedoch, dass deutsche Marken bereits wichtige Voraussetzungen erfüllen, um ihre Imagebildung im Luxusbereich zu stärken. Der Beitrag erschien am 22. August 2026 bei HORIZONT und wurde von Svenja Fennel verfasst.
Eine markenstrategische Untersuchung von Relevanz für Brand-Strategen und Marktforschungsteams, allerdings ohne direkte Auswirkungen auf die technologische AdTech-Infrastruktur.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Strategieberatung Sasserath Now untersuchte in einer Studie, warum deutsche Marken in der Wahrnehmung selten dem Luxussegment zugeordnet werden.
- „Made in Germany“ steht traditionell für Qualität und Ingenieurskunst, wird jedoch kaum mit exklusivem Luxus verknüpft.
- Französische Luxusmarken wie Louis Vuitton, Chanel und Hermès dienen als Benchmark für erfolgreiche Positionierung.
- Laut Sasserath Now bringen deutsche Marken bereits wesentliche Voraussetzungen mit, um ein stärkeres Luxus-Image aufzubauen.
- Der Artikel wurde am 22. August 2026 von Svenja Fennel bei HORIZONT veröffentlicht.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Bekannte französische Modelabels wie Chanel werden als typische Beispiele für Luxusmarken genannt.”
“Bekannte französische Modelabels wie Hermès werden als typische Beispiele für Luxusmarken genannt.”
“Die dfv Mediengruppe erscheint im Artikel-Footer als Verlagshaus von HORIZONT.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Marketer missverstehen Luxus: Es geht nie um den Preis
Ein am 13. Juli 2026 auf Ad Age veröffentlichter Gastbeitrag von Pum Lefebure argumentiert, dass das moderne Marketing Luxus fälschlicherweise mit Volumen und Trends gleichsetzt. Der Artikel besagt, dass wahrer Luxus auf intentionaler, singulärer Schöpfung basiert und nicht durch Preisschilder oder algorithmisch gesteuerte Massenproduktion definiert wird. Als Paradebeispiel dient die Hermès Birkin (Bildnachweis: Sotheby's). Das Stück kritisiert den Fokus der Branche auf immer mehr Content, Impressions und Geschwindigkeit und warnt, dass Luxusmarken leiden, wenn das Marketing Quantität über Handwerkskunst und Bedeutung stellt. Dies betrifft auch digitale Strategien im Luxussegment, wo automatisierte Ausspielung und algorithmische Reichweitenoptimierung oft den exklusiven Markenkern verwässern und die emotionale Substanz zugunsten kurzfristiger Performance opfern.
McKinsey-Studie: Wandel im Luxusmarkt – Erlebnisse schlagen Güter
Eine aktuelle McKinsey-Studie belegt signifikante Verschiebungen im globalen Luxusmarkt: Vermögende Verbraucher bevorzugen zunehmend Erlebnisse gegenüber materiellen Gütern. McKinsey prognostiziert für die weltweite Luxusindustrie in den kommenden Jahren ein Wachstum von bis zu 6 Prozent. Zudem zeigt die Analyse deutliche geografische Nachfrageunterschiede auf – chinesische Kundschaft interessiert sich für andere Luxuskategorien als US-Kunden. Dies signalisiert einen spürbaren Wandel bei den Produkt- und Marketingprioritäten für Luxusmarken und Retailer. Der Artikel wurde am 06.07.2026 von der Lebensmittelzeitung (Deutscher Fachverlag) veröffentlicht und verdeutlicht die Notwendigkeit flexibler globaler Strategien.
Deutsche Marken wachsen trotz globaler Krisen, so Kantar-Chef
Dieser Artikel beleuchtet die Widerstandskraft deutscher Marken in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, das von Exportbeschränkungen, Zöllen und geopolitischer Unsicherheit geprägt ist. Laut Kantar-CEO Ben Ballensiefen verzeichnen die untersuchten Marken ein deutliches Wachstum ihres kumulierten Markenwerts und widerlegen damit oft pessimistische Selbstwahrnehmungen. Im globalen Vergleich belegt Deutschland den dritten Platz beim stärksten Markenportfolio hinter den USA und China und führt in Europa bei der Markenvielfalt. Der Beitrag basiert auf einem frei zugänglichen Ausschnitt eines kostenpflichtigen Interviews; tiefgehendere Analysen und der vollständige Text bleiben hinter einer Paywall verborgen. Dennoch unterstreicht der Einblick die strategische Bedeutung deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb und liefert wichtige Impulse für Marketingentscheider in den Bereichen Media und Markenführung.
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