Beobachtetes Signal · 16. Juni 2023 · Research Report · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Studie: Twitter als unsicherste Plattform für LGBTQ-Nutzer eingestuft

Zusammenfassung des Signals

Der Social Media Safety Index (SMSI) 2023 von GLAAD bewertet die Sicherheit von LGBTQ-Nutzern auf fünf großen Plattformen: TikTok, Twitter, Instagram, YouTube und Facebook. Twitter schneidet mit einem SMSI-Score von 33 Prozent am schlechtesten ab, was einem Rückgang von 12 Punkten gegenüber 2022 entspricht. Damit ist Twitter die einzige Plattform mit einer negativen Jahresentwicklung. Instagram führt das Ranking mit 63 Prozent an, unterstützt durch Metas Richtlinien und Moderationsinitiativen. Facebook, TikTok und YouTube verzeichnen Zuwächse, bleiben jedoch teilweise hinter früheren Standards zurück. Die Studie offenbart Defizite beim Schutz vor Hassrede und Desinformation sowie mangelnde Datentransparenz. Twitter wird insbesondere kritisiert, da Funktionen wie Pronomen-Anzeigen fehlen, der Schutz für Transgender-User im Rahmen der Harassment Policy angeblich gelöscht wurde und Kontrollen bezüglich der sexuellen Orientierung fehlen. Der SMSI evaluiert zwölf Indikatoren, darunter Sicherheitsrichtlinien, inklusive Optionen und Verbote von anti-LGBTQ-Werbung.

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Hohe Konfidenz

Die Ergebnisse verdeutlichen erhebliche Sicherheitsrisiken und Schutzlücken für LGBTQ-Nutzer auf großen Plattformen, was für die Bewertung von Advertiser-Risiken und Brand-Safety-Strategien von entscheidender Bedeutung ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der GLAAD SMSI 2023 bewertet fünf Plattformen; Twitter liegt mit 33 Prozent auf dem letzten Platz, Instagram führt mit 63 Prozent.
  • Der SMSI-Score von Twitter ist im Jahresvergleich von 2022 auf 2023 um 12 Punkte gesunken.
  • Twitter hat angeblich seine Harassment Policy geändert und den Schutz für Transgender-User entfernt.
  • Instagram führt das Ranking dank Metas neuen Sicherheitsrichtlinien an, weist jedoch weiterhin Lücken wie fehlenden Deadnaming-Schutz auf.
  • Der SMSI bewertet zwölf Indikatoren, darunter Sicherheitsrichtlinien, inklusive Optionen und das Verbot von anti-LGBTQ-Advertising.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 16. Juni 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Studie: Twitter als bedenklich für LGBTQ User eingestuft | OnlineMarketing.de”

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