Beobachtetes Signal · 17. Juni 2026 · Study/Survey · Quelle: Cord Cutters News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Studie: Nur Mexiko ist bildschirmsüchtiger als die USA
Eine Studie von Overnight Glasses hat 46 Länder anhand von Faktoren wie täglicher Gerätenutzung, Social Media, Internetpenetration und Sehkraftverlust auf einer Skala von 0 bis 100 nach „Bildschirmsucht“ bewertet. Die Vereinigten Staaten belegten mit einem Wert von 40,5 den 21. Platz; US-Verbraucher verbringen durchschnittlich 6 Stunden und 40 Minuten pro Tag an Connected Devices sowie 2 Stunden und 9 Minuten auf Social Media. Unter den Teilnehmer- und Gastgebernationen der FIFA Weltmeisterschaft 2026 rangierte lediglich Mexiko (Platz 16, Wert 52,4) noch vor den USA. Die weltweit höchsten Nutzungszeiten verzeichneten Südafrika und die Philippinen, gefolgt von starken Platzierungen lateinamerikanischer Staaten wie Brasilien und Kolumbien. Branchenbeobachter verweisen in diesem Zusammenhang auf veränderte Sehgewohnheiten und Streaming-Verfügbarkeiten bei Großereignissen, die die Bildschirmzeit weiter ansteigen lassen könnten.
Nacionale Verhaltensdaten zu Zielgruppen liefern wertvolle Einblicke für die Mediaplanung und Werbestrategien im Streaming- und Multi-Screen-Umfeld bei Großereignissen wie der FIFA Weltzeichnung, stellen jedoch keine fundamentale Plattform- oder Technologieänderung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Studie „The Most Screen-Addicted Countries in the World“ von Overnight Glasses veröffentlicht.
- Die Vereinigten Staaten belegen weltweit den 21. Platz mit einem Screen-Addiction-Score von 40,5.
- Durchschnittliche tägliche US-Gerätenutzung: 6 Stunden 40 Minuten; Social Media: 2 Stunden 9 Minuten.
- Im WM-Vergleich liegt Mexiko (Platz 16) vor den USA; die USA rangieren vor Kanada und weiteren Teilnehmern.
- Südafrika (#1) und die Philippinen (#2) führen das globale Ranking an; auch lateinamerikanische Märkte zeigen hohe Werte.
Verwandte Marktsignale & Trends
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Screen Overload Worsening for Americans
A Best Therapies survey of 1,006 Americans (February 2026) finds widespread overstimulation and heavy screen use: 71% report experiencing overstimulation and younger cohorts report higher rates (Gen Z 85%, Millennials 82%). Respondents average 7.6 hours of screen time per day, with one-third exceeding 10 hours and 67% admitting to doomscrolling (1.4 hours/day). The study links overstimulation to anxiety and overwhelm and reports behavior changes: 81% plan to be more intentional with time in 2026 and 53% aim to reduce screen time. The article notes industry reactions — app-level features (YouTube beta hints at a Shorts daily timer), carrier offers that reward lower device use (Noble Mobile, MobileX), and streaming price-driven subscription cuts — suggesting shifting attention patterns that could affect streaming platforms and ad monetization.
Studie: FIFA-Weltmeisterschaft 2026 treibt plattformübergreifende Mediennutzung voran
Eine aktuelle Umfrage von Reviews.org unter 1.000 US-Zuschauern der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zeigt, dass das Turnier über eine breite Palette von Screens und Kanälen konsumiert wird. Die Studie verzeichnet neben traditionellen Live-Übertragungen und Streaming-Diensten einen starken Social-Media-Konsum von Clips und Highlights. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen die hohe Nutzung sozialer Plattformen für Spielszenen, die fortgesetzte Nutzung von Linear TV, erhebliches Interesse am Streaming über Plattformen wie FOX One und Peacock Premium sowie die anhaltende Relevanz von Antennen für kostenlose Lokalübertragungen. Fast die Hälfte der Befragten plant den Abschluss eines Streaming-Abos speziell für das Turnier, während rund ein Fünftel eine Kündigung im Anschluss erwartet. Das mit 104 Spielen am 11. Juni 2026 in den USA, Kanada und Mexiko beginnende Turnier veranlasst Broadcaster und Streaming-Anbieter wie FOX, Peacock, Tubi, Roku und Verizon zu einer umfassenden Multi-Platform-Vermarktung.
WM 2026: Fernsehen bleibt das Leitmedium bei Live-Übertragungen
Eine von Dmexco in Auftrag gegebenen repräsentative Civey-Umfrage verdeutlicht, dass das klassische Fernsehen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Deutschland das unangefochtene Leitmedium bleibt. Rund 75 Prozent der Fans planen demnach, die Spiele auf dem herkömmlichen TV-Gerät zu verfolgen. Mobile Endgeräte wie Laptops, Tablets (9 Prozent) oder Smartphones (8 Prozent) sowie Public Viewing (6 Prozent) spielen eine deutlich untergeordnete Rolle. Interessant für das Media-Planning ist zudem das veränderte Second-Screen-Verhalten: 56 Prozent der Befragten nutzen ihr Smartphone während der 90 Spielminuten selten oder sehr selten. Auch der soziale Aspekt hat Gewicht: Für 41 Prozent steht das gemeinsame Schauen im Vordergrund, während der digitale Austausch in Echtzeit (12 Prozent) dahinter zurückbleibt. Dmexco-Sprecherin Verena Gründel hebt in diesem Zusammenhang die einzigartige Kraft des Fernsehens hervor, große Publikumsmassen simultan zu erreichen, was dessen strategischen Werbewert bei Großereignissen untermauert.
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