Beobachtetes Signal · 17. Aug. 2026 · Market Research / Survey · Quelle: Lebensmittelzeitung · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Studie: Kollaboration zwischen Herstellern und Handel weist Defizite auf
Ein am 17.08.2026 in der Lebensmittelzeitung veröffentlichter Artikel beleuchtet die partnerschaftliche Beziehung zwischen Markenartiklern und Handelsunternehmen. Die von Jörg Konrad und Bernd Nusser verfasste Publikation stützt sich auf eine Umfrage unter mehr als 100 Führungskräften beider Seiten und offenbart deutliche Schwachstellen, insbesondere bei der inhaltlichen Vorbereitung und der Datenqualität für gemeinsame Abstimmungsgespräche. Dabei wird unter anderem Markus Husemann-Kopetzky zitiert, der Fragen zu einer intelligenteren und datengetriebenen Zusammenarbeit aufwirft. Herausgeber des Beitrags ist der Deutsche Fachverlag (DFV Mediengruppe). Die Untersuchung zeigt auf, dass trotz gemeinsamer Ziele operative Reibungspunkte und mangelhafte Informationsgrundlagen häufig effiziente Abstimmungsprozesse behindern. Für die digitale Werbe- und Marketing-Ökosysteme bietet die Analyse wertvolle Einblicke in die traditionellen Handelsstrukturen, auch wenn der unmittelbare Technologiebezug gering ausfällt.
Branchenstudie über Schwachstellen in der Zusammenarbeit und Datenqualität zwischen Herstellern und Handel, weist jedoch nur eine begrenzte direkte Relevanz für klassische AdTech- und MarTech-Plattformen auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Artikel veröffentlicht in der Lebensmittelzeitung am 17.08.2026.
- Die Publikation fasst eine Befragung von über 100 Führungskräften aus Industrie und Handel zusammen.
- Verfasser des Artikels sind Jörg Konrad und Bernd Nusser.
- Herausgeber und Rechteinhaber ist die Deutscher Fachverlag GmbH (DFV Mediengruppe).
- Markus Husemann-Kopetzky äußert sich im Beitrag zu intelligenten Kollaborationsansätzen zwischen Herstellern und Handel.
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“Related link referenced: "BCG — Interview with trade expert Marcus Kroth: How AI and data are changing annual meetings."...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Lebensmitteleinzelhandel verstärkt regionales Obst- und Gemüseangebot zur Versorgungssicherheit
Einem Bericht der Lebensmittelzeitung von Silvia Flier zufolge steht der Sektor für Obst und Gemüse unter erheblichem Druck. Ausgelöst wird dieser durch geopolitische Konflikte wie den Iran-Krieg, stark gestiegene Diesel- und Düngemittelkosten, höhere Lohnkosten sowie zunehmende bürokratische und regulatorische Auflagen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, suchen Produzenten die engere Zusammenarbeit mit dem Handel. Die Ausweitung der regionalen Beschaffung erweist sich dabei als zentraler Lösungsansatz, um die Versorgungssicherheit zu verbessern und die Anfälligkeit für Transport- und Inputkostenrisiken zu minimieren. Der Artikel beleuchtet konkrete Beispiele aus dem Handel und verweist auf vertiefende Analysen zu den Strategien von Marktteilnehmern wie Kaufland, Rewe und Edeka.
Nonfood Kongress 2026: Handel diskutiert Krisenbewältigung und KI
Der von der Lebensmittelzeitung (LZ) und der dfv Conference Group organisierte Nonfood Kongress 2026 in Frankfurt versammelte rund 230 Branchenteilnehmer, um über die Lage des Nonfood-Sektors und Reaktionen auf aktuelle Herausforderungen zu beraten. YouGov-Referenten berichteten, dass die Ausgaben für Nonfood zwischen 2024 und 2025 erneut sanken, während Marktforscher Chancen im Gesundheitsbereich sehen. Weitere Schwerpunkte waren Regulatorik und Lieferketten – darunter die Verschärfung der Produkthaftung ab Dezember 2026 und das Vernichtungsverbot für Neuwaren –, Beschaffungsstrategien sowie Expansionsbeispiele. Zudem standen Künstliche Intelligenz und Search im Fokus: Forscher warnten, dass mangelhafte KI-Produktdaten Artikel in der Suche unsichtbar machen können, und das IFH Köln berichtete, dass rund 75 Prozent der Händler den Einsatz von Agentic Commerce planen.
Deutsche Handelsmarken schwächeln im Premiumsegment
Aktuellen Daten des Marktforschers Mintel zufolge investieren deutsche Händler weniger in die Innovation von Premium-Handelsmarken als europäische Nachbarmärkte. Laut einem Bericht der Lebensmittelzeitung von Autor Marco Hübner expandiert der europäische Lebensmitteleinzelhandel weiterhin im Bereich hochwertigerer Sortimente, während der deutsche Markt im ersten Quartal 2026 eine schwächere Performance im Premium-Segment verzeichnete. Der Beitrag führt dies auf ein verändertes Konsumentenverhalten zurück: Angesichts angespannter Haushaltsbudgets greifen Verbraucher vermehrt zu preisgünstigeren Einstiegsprodukten. Dies deutet auf eine spürbare Innovationslücke bei deutschen Eigenmarken hin, was insbesondere für die langfristige strategische Ausrichtung von Handelsstrukturen und entsprechende Media-Planungen im Retail Media Umfeld von Relevanz ist, auch wenn die direkten Auswirkungen auf die breitere AdTech- und MarTech-Branche eher moderat ausfallen.
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