Beobachtetes Signal · 4. Juni 2024 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Storyblok sichert sich 74 Millionen Euro für US-Expansion
Der österreichische Headless-CMS-Anbieter Storyblok hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 74 Millionen Euro (80 Millionen US-Dollar) eingesucht. Angeführt wurde die Runde von Brighton Park Capital unter Beteiligung der bestehenden Investoren HV Capital, Mubadala Capital, 3VC und firstminute capital. Die neuen Mittel sollen gezielt die Expansion in den Vereinigten Staaten beschleunigen, wo das Unternehmen bereits rund 20 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet. Damit beläuft sich das von Storyblok insgesamt eingeworbene Kapital auf 138 Millionen US-Dollar. Storybloks Headless CMS wird von Marketingteams und Entwicklern eingesetzt; zu den prominenten Kunden zählt unter anderem Tesla. CEO Dominik Angerer betonte, dass der Fokus nun verstärkt auf dem US-Wachstum, dem Ausbau von Agenturpartnerschaften sowie strategischen Integrationen mit Digital-Asset-Management- und E-Commerce-Plattformen liegt.
Diese substanzielle Series-C-Finanzierung eines führenden europäischen MarTech-Anbieters unterstreicht das anhaltende Investoreninteresse an moderner Content-Management-Infrastruktur und treibt die internationale Skalierung im US-Markt voran.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Storyblok hat in einer Series-C-Runde 74 Millionen Euro (80 Millionen US-Dollar) eingeworben.
- Lead-Investor ist Brighton Park Capital; Bestandsinvestoren wie HV Capital, Mubadala Capital, 3VC und firstminute capital beteiligten sich erneut.
- Das Kapital soll die US-Präsenz ausbauen, die aktuell etwa 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht.
- Das kumulierte, bisher eingeworbene Gesamtkapital des Unternehmens liegt nun bei 138 Millionen US-Dollar.
- Zu den namhaften Kunden gehört Tesla, das das CMS für In-Store-Display-Konfigurationen nutzt.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Storyblok, an Austrian headless CMS provider, raised €74 million in Series C....”
“Lead-Investor ist Brighton Park Capital...”
“bestehenden Investoren HV Capital, Mubadala Capital, 3VC und firstminute capital...”
“Einer von euren Kunden ist Tesla...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Antler-Studie: Faktoren für Series-A-Erfolg deutscher Startups
Eine neue Analyse der Wagniskapitalgesellschaft Antler zeigt, dass nur 24% der deutschen Startups den Übergang von der Seed- zur Series-A-Finanzierung schaffen. Die Studie, die 27.602 Finanzierungsrunden von über 3.000 Startups zwischen 2015 und 2026 untersuchte, identifiziert fünf Schlüsselfaktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer Series-A-Runde deutlich erhöhen: Mindestens 2 Millionen Euro in der Seed-Runde, einen institutionellen VC als Lead-Investor, mindestens drei Investoren in der Seed-Runde, die erneute Beteiligung eines Pre-Seed-Investors an der Seed-Runde und den Abschluss der Seed-Runde innerhalb von zwölf Monaten nach der Pre-Seed. Startups, die alle fünf Kriterien erfüllen, erreichen in 51,1% der Fälle eine Series A. Die Analyse hebt auch die wachsende Kluft zwischen Neugründungen und Anschlussfinanzierungen hervor: 2025 wurden 3.568 Startups gegründet, aber nur 71 erreichten die Series-A-Runde. Trotzdem bleibt Deutschlands Konversionsrate von 18,9% für den Jahrgang 2022 im europäischen Vergleich stark.
Hadrian sammelt 35,68 Mio. € für agentische KI-Sicherheit
Das in London und Amsterdam ansässige Cybersicherheits-Startup Hadrian hat eine Finanzierungsrunde über 35,68 Millionen Euro (40 Millionen US-Dollar) angekündigt, um seine agentische KI-Plattform für offensive Sicherheit zu skalieren und die Expansion in EMEA und den USA voranzutreiben. Die Runde wurde gemeinsam von Forgepoint Capital International und SmartFin angeführt, mit Beteiligung der Bestandsinvestoren HV Capital, Motive Partners, Picus Capital und Oetker Ventures. Die Gesamtfinanzierung beläuft sich nun auf fast 58 Millionen Euro (65 Millionen US-Dollar). Hadrians Plattform kombiniert kontinuierliches Exposure-Management und agentisches Penetrationstesting, wobei KI-Agenten Angriffspfade von Hackern emulieren und ausnutzbare Risiken validieren. Das Unternehmen berichtet von 10-fach besserer Sichtbarkeit, 80% schnellerer Behebung und 5-fachem ROI im Vergleich zu manuellem Pentesting. Zu den Kunden gehören Fortune-500-Unternehmen wie McKesson, NBCUniversal und TotalEnergies.
Yapily-Chef hält sich bei Open-Banking-Konsolidierung zurück
Yapily, ein britisches Open-Banking-Infrastruktur-Startup mit Lakestar-Beteiligung, meldete verbesserte Finanzzahlen für 2025: Der Umsatz stieg von 6,7 Mio. £ auf 16,7 Mio. £, und der Verlust von 16,2 Mio. £ wandelte sich in einen Gewinn von 355.000 £. CEO Stefano Vaccino führt das Wachstum auf eine schlanke Organisation und höhere Einnahmen von Bestandskunden wie Revolut, Intuit, Adyen und Google zurück. Das seit 2025 profitable Unternehmen hatte zuletzt 2021 eine Series-B-Finanzierung über 51 Mio. $ unter Führung von Sapphire Ventures erhalten. Angesichts der erwarteten Konsolidierung im Open-Banking-Sektor erklärte Vaccino, man wolle sich vorerst zurückhalten und auf organisches Wachstum setzen. Er verwies auf kommende Treiber wie Commercial Variable Recurring Payments (CVRPs) und das EU-Regelwerk Financial Data Access (FiDA) sowie auf jüngste Übernahmen wie Paypoints Kauf von obconnect und TrueLayers Übernahmen von in3 und Zimpler.
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