Beobachtetes Signal · 8. Sept. 2026 · Funding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Stoke Space sammelt 1 Milliarde US-Dollar in Series-E-Finanzierungsrunde ein
Stoke Space Technologies hat das erste Closing einer Serie-E-Finanzierungsrunde in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar abgeschlossen, um seine Geschäftstätigkeit zu skalieren, eine Rakete der zweiten Generation zu entwickeln und den ersten Orbitalflug vorzubereiten. Die Runde wurde von Point72 Ventures und Spark Capital angeführt; zu den weiteren Teilnehmern gehören General Innovation, Glade Brook Capital, US Innovation Technology, Washington Harbour Partners, Woven Capital und Y Combinator. Das Unternehmen strebt den Bau einer vollständig wiederverwendbaren Rakete an. Das erste Fahrzeug, Nova Pathfinder, soll Anfang 2027 abheben und bis zu drei metrische Tonnen in eine erdnahe Umlaufbahn transportieren können. Zudem plant das Unternehmen mit der Nova Block 2 eine größere Rakete mit einer Kapazität von 15 metrischen Tonnen für das Jahr 2029. CEO Andy Lapsa betonte den enormen Kapitalbedarf, um Infrastruktur und Produktion entsprechend zu skalieren.
Die Finanzierung in der Raumfahrtindustrie weist keinen direkten Bezug zur AdTech-, MarTech-, Werbe- oder KI-Branche auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Stoke Space Technologies hat das erste Closing einer Series-E-Finanzierungsrunde über 1 Milliarde US-Dollar abgeschlossen.
- Die Finanzierungsrunde wurde von Point72 Ventures und Spark Capital geleitet.
- Stoke Space zielt auf den Bau einer vollständig wiederverwendbaren Rakete ab, bei der beide Stufen zur Erde zurückkehren.
- Das erste Trägerfahrzeug namens Nova Pathfinder soll voraussichtlich Anfang 2027 seinen Erstflug absolvieren.
- Das Unternehmen hat bislang insgesamt 2,3 Milliarden US-Dollar an Kapital eingeworben.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Stoke is one of a handful of startups attempting to compete with Elon Musk’s SpaceX in the low-cost rocket launch space....”
“The round was led by Point72 Ventures ... and Spark Capital...”
“included investment from General Innovation, Glade Brook Capital, US Innovation Technology, Washington Harbour Partners, Woven Capital and Y...”
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
The Exploration Company sichert sich 387 Millionen Euro für Triebwerksentwicklung
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat ihren bisher größten Auftrag an ein europäisches Raumfahrt-Startup vergeben: The Exploration Company (TEC) soll Frachttransporte zur Internationalen Raumstation ISS durchführen. Der in Paris unterzeichnete Dienstleistungsvertrag hat einen Wert von bis zu 760 Millionen Euro, aufgeteilt in eine Demomission und zwei optionale Missionen, wofür TEC 40 Prozent privat finanzieren muss. Dies erfolgt im Anschluss an eine Rekordfinanzierungsrunde der Serie C in Höhe von 387 Millionen Euro, womit die Gesamtfinanzierung auf rund 680 Millionen Euro steigt. Der Vertrag ist Teil des ESA-Programms ALADDIN und markiert einen strategischen Wandel hin zu kommerziellen Raumfahrtdiensten. Die wiederverwendbare Nyx-Kapsel soll bis November 2028 an der ISS andocken und mit einer Ariane-6-Rakete von Arianespace gestartet werden. Das 2021 von CEO Hélène Huby gegründete Unternehmen beschäftigt über 550 Mitarbeiter und verfügt über Aufträge im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro.
Starcloud sammelt 170 Millionen US-Dollar für Weltraum-Rechenzentren ein
Das Space-Compute-Startup Starcloud hat eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 170 Millionen US-Dollar unter der Leitung von Benchmark und EQT Ventures bei einer Bewertung von 1,1 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Insgesamt beläuft sich das eingeworbene Kapital auf 200 Millionen US-Dollar. Nach dem Start eines ersten Satelliten mit einer Nvidia H100 GPU im November 2025 plant das Unternehmen für dieses Jahr den leistungsstärkeren Satelliten Starcloud 2 mit Nvidia Blackwell und AWS-Server-Blades. Zudem entwickelt Starcloud ein orbitales Rechenzentrum namens Starcloud 3 für die SpaceX Starship-Rakete. Laut CEO Philip Johnston hängen die wirtschaftliche Rentabilität und die Konkurrenzfähigkeit von orbitalen Rechenzentren stark von der kommerziellen Verfügbarkeit und der Startfrequenz von Starship im Zeitraum 2028 bis 2029 ab. Zu den technologischen Hürden zählen Energieerzeugung, Kühlung und GPU-Synchronisation. Wettbewerber in diesem Segment sind unter anderem Aetherflux, Googles Project Suncatcher, Aethero und SpaceX.
Starcloud sammelt 250 Millionen US-Dollar für orbitale Rechenzentren ein
Starcloud, ein Startup für Satelliten-gestützte AI Inference im All, hat eine Erweiterung seiner Series-A-Finanzierung im Wert von 250 Millionen US-Dollar abgeschlossen und bewertet das Unternehmen damit auf 2,3 Milliarden US-Dollar. Die frischen Mittel sollen die Produktion skalieren und das Raumschiff Starcloud-3 vorantreiben, das für den Start mit SpaceX Starship vorgesehen ist. Zu den Investoren zählen Manhattan West Ventures, Nvidia mit kolportierten 25 Millionen US-Dollar, Cisco, Benchmark und EQT. Starcloud plant für 2027 den Start von zwei 8-kW-Compute-Satelliten im Rahmen von Rideshare-Missionen, hat bei der FCC die Genehmigung für den Betrieb von 88.000 Raumfahrzeugen beantragt und errichtet im US-Bundesstaat Washington eine 100.000 Quadratmeter große Produktionsstätte. Das Unternehmen kooperiert zudem mit Nvidia bei der Entwicklung von weltraumtauglichen GPUs und plant den Einsatz des Chips Nvidia Vera Rubin Space-1 im späten Verlauf des Jahres 2028.
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