Beobachtetes Signal · 27. Okt. 2025 · Funding · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Steven Bartlett sammelt achtstellige Summe für Steven.com bei 365-Mio.-Euro-Bewertung ein
Der Unternehmer Steven Bartlett hat für sein Medien- und Technologieunternehmen Steven.com eine achtstellige Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 365 Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde wurde von Slow Ventures und Apeiron Investment Group angeführt und gilt als die bislang größte Finanzierung der Creator Economy in Europa. Steven.com umfasst Divisionen wie FlightStory, FlightCast und FlightFund. Das frische Kapital soll in die Skalierung der globalen Medien- und Creator-Commerce-Aktivitäten fließen, während Bartlett die Mehrheit von über 90 Prozent behält. Sein Ziel ist es, das „Disney der Creator Economy“ aufzubauen, gestützt auf prominente Partnerschaften und den anhaltenden Erfolg seines Podcasts „Diary of a CEO“, der kürzlich die Marke von einer Milliarde YouTube-Aufrufen überschritten hat.
Bemerkenswerte Finanzierungsrunde in der Creator Economy mit potenziellen Auswirkungen auf den Medien- und Creator-Commerce-Sektor, ohne jedoch direkte Auswirkungen auf die Kerninfrastruktur im Bereich AdTech zu haben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Steven.com hat eine achtstellige Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 365 Millionen Euro abgeschlossen.
- Die Runde wurde von Slow Ventures und Apeiron Investment Group angeführt.
- Zu Steven.com gehören Unternehmensbereiche wie FlightStory, FlightCast und FlightFund.
- Das Unternehmen plant die Skalierung seiner globalen Medien- und Creator-Commerce-Aktivitäten.
- Steven Bartlett hält weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung von über 90 Prozent.
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Marken müssen im Creator-Zeitalter Unterhaltung selbst schaffen
Beim ersten Jupiter Festival in Miami skizzierten Branchenexperten zehn praktische Regeln für Marken im Creator-Zeitalter. Zu den Kernaussagen gehören: Marken müssen Mobile-First-Storytelling übernehmen und die eigene Grammatik vertikaler Videos verstehen; das Publikum folgt der Aufmerksamkeit über Plattformen hinweg, und der Aufbau beständiger Markenwelten ist wertvoller als einzelne Platzierungen. Erfolgreiche Inhaltsentdeckung erfordert erhebliche Marketinginvestitionen, und Marken sollten Creator-Kompetenz intern aufbauen. Es wird empfohlen, Personen einzustellen, die nachweislich Zielgruppen aufgebaut haben, und Creator sollten als Infrastruktur und nicht als Kampagnentaktik behandelt werden. Unilevers Ausbau von 10.000 auf 300.000 Creator-Beziehungen zeigt die Skalierbarkeit. Letztlich müssen Marken Inhalte schaffen, die das Publikum freiwillig konsumiert, anstatt es mit offensiven Werbebotschaften zu unterbrechen.
Evan Shapiro: Lieber Creator statt Harvard-MBA einstellen
Beim Jupiter Festival in Miami Beach stellte Medienanalyst Evan Shapiro die zweite Ausgabe seiner Creator Ecosphere Map vor, die einen 'Affinitätsquotienten' zur Messung der Engagement-Stärke zwischen Creatorn und Publikum einführt. Shapiro argumentiert, dass Marken statt Elite-MBAs lieber unabhängige Creator einstellen sollten, und verweist auf Unilever, das seine Creator-Beziehungen auf rund 300.000 ausgeweitet hat. Zudem kündigte er an, seine Media Universe Map am 14. Oktober interaktiv zu machen, um Nutzern einen Vergleich der Medienlandschaft im Zeitverlauf zu ermöglichen. Shapiro plädiert dafür, Begriffe wie 'Micro-Influencer' durch 'Indie-Creator' zu ersetzen, und betont die Bedeutung von Engagement gegenüber reiner Reichweite. Er empfiehlt Unternehmen, Creator als feste Mitarbeiter zu integrieren und traditionelle TV-Inhalte für vertikale Video-Plattformen wie TikTok neu aufzubereiten.
Dhar Mann: Creator-Deals-Ziel von 100 Mio. $ bei Ad Week
Bei der Advertising Week New York hat Dhar Mann Studios ein Ziel von 100 Millionen Dollar an Creator-Brand-Deals angekündigt und positioniert Creator als vertrauenswürdige Partner für Marken. Das Unternehmen, gegründet von Dhar Mann, ist von einem Einzelmarken-Betrieb zu einem Studio mit 170 Millionen Followern gewachsen, einem Samsung-Kanal mit 100 Millionen Haushalten, 40 Vertical Dramas mit Fox und einer Partnerschaft mit Disney Plus. Mann betont das Vertrauen, das Creator zu ihrem Publikum haben, was für Marken wertvoll ist. Das Studio nutzt außerdem KI, um die Produktion zu optimieren und die Output zu erhöhen, ohne Kreative zu ersetzen. Die Initiative umfasst den Creator Day, der direkte Verbindungen zwischen Marken, CMOs und Creatorn fördern soll – über traditionelle Panels hinaus hin zu Live-Deals.
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