Beobachtetes Signal · 20. Mai 2026 · Award · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Gewinner des Stern-Preises 2026 in Hamburg bekannt gegeben
Am Dienstag wurden in Hamburg die Gewinner des Stern-Preises 2026 für herausragenden Journalismus ausgezeichnet. Die Ehrung, die seit 2022 als Nachfolger des Henri-Nannen-Preises fortgeführt wird, würdigte Arbeiten in fünf Kategorien. Katrin Wegner gewann in der Kategorie Beste Dokumentation für ihren ARD-Film „Akutstation Psychiatrie“, während Nicole Rosenbach den Preis für die investigative ARD-Dokumentation „Der Kinderpsychiater – Die Macht des Dr. Winterhoff“ erhielt. Erik Westermann siegte in der Kategorie Lokal für eine Recherche der Braunschweiger Zeitung in Kooperation mit dem Spiegel. Emile Ducke wurde für eine Fotografie in der Zeit ausgezeichnet, und Philipp Daum erhielt den Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste Reportage für eine Geschichte in der Zeit über ein Sommercamp für Kinder inhaftierter Eltern. Der Bericht wurde am 20. Mai 2026 auf DWDL.de veröffentlicht.
Journalismuspreise sind für Verlage und die redaktionelle Reputation von Bedeutung, haben jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf AdTech/MarTech-Operationen oder die Medieninfrastruktur.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Gewinner des Stern-Preises 2026 wurden bei einer Veranstaltung in Hamburg bekannt gegeben.
- Katrin Wegner gewann für die Beste Dokumentation mit „Akutstation Psychiatrie“ (ARD).
- Nicole Rosenbach siegte mit der investigativen Dokumentation „Der Kinderpsychiater – Die Macht des Dr. Winterhoff“ (ARD).
- Erik Westermann gewann die Kategorie Lokal für eine Recherche der Braunschweiger Zeitung in Kooperation mit dem Spiegel.
- Emile Ducke (Fotografie) und Philipp Daum (Reportage) wurden für ihre in der Zeit veröffentlichten Arbeiten ausgezeichnet.
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Theodor-Wolff-Preis und Wächterpreis verliehen
Im Jahr 2026 wurden in Deutschland der Theodor-Wolff-Preis und der Wächterpreis verliehen, die herausragende journalistische Arbeiten zu Nähe, Herkunft und Sprache auszeichnen. Karolina Benedyk, Marvin Ku und Jakob Schrenk erhielten jeweils den mit 6.000 Euro dotierten Theodor-Wolff-Preis des BDZV für ihre Beiträge im Weser-Kurier und im Süddeutsche Zeitung Magazin. Bastian Berbner gewann den mit 6.000 Euro dotierten Wächterpreis für seine investigative Reportage in der ZEIT, während Erik Westermann und die Redaktion der Braunschweiger Zeitung ein Stipendium von 10.000 Euro für investigative Redaktionsarbeit erhielten. Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen warnte vor einem dreifachen Druck auf den unabhängigen Journalismus: politische Angriffe, Konkurrenz durch KI-Angebote und wirtschaftlicher Druck durch Tech-Unternehmen, die Werbeeinnahmen abziehen.
Die bisherigen deutschen Mediapersönlichkeiten des Jahres
Der Artikel bietet eine zusammengestellte Übersicht der bisherigen Preisträger der Auszeichnung „Mediapersönlichkeit des Jahres“ im Rahmen des Deutschen Mediapreises 2026. Die Aufstellung umfasst die Jahrgänge 2015 bis 2025 und listet namhafte Führungspersönlichkeiten aus Medienunternehmen, Agenturen, Marken sowie Unternehmerfamilien. Zu den prominenten Gewinnern gehören unter anderem die Unternehmerfamilie Sixt (2015), Christof Baron (2016), Tina Beuchler und Uwe Storch (2017), Julia Jäkel (2018), Susanne Kunz (2019), Matthias Dang (2020), das Duo Joko & Klaas gemeinsam mit Daniel Rosemann (2021), Susanne Grundmann (2022), Katja Sottmeier (2023), Christian Hahn (2024) sowie Jan Flemming (2025). Soweit angegeben, dokumentiert die Übersicht auch relevante berufliche Stationen, Unternehmenszugehörigkeiten und spätere Karrierewege der Geehrten und dient somit als wertvolles historisches Verzeichnis der Branchenelite.
Gudrun Engel moderiert den Bremer Fernseh- und Digitalpreis
Die ARD-Korrespondentin Gudrun Engel übernimmt zum ersten Mal die Moderation des Bremer Fernseh- und Digitalpreises und tritt damit die Nachfolge von Frank Plasberg an. Dies gab die ARD bekannt. Gleichzeitig übernimmt Hans Helmich, Programmdirektor bei der Deutschen Welle, den Vorsitz der Jury, in die auch Engel berufen wurde. Öffentlich-rechtliche Sender, private deutsche sowie deutschsprachige ausländische Rundfunkanbieter sind zur Einreichung in sechs Kategorien aufgerufen, darunter die beste investigative Leistung und der Publikumspreis „Nah dran“. Die Preisverleihung findet am 13. November 2026 in Bremen statt. Am Nachmittag vor der Gala ist zudem ein Fachworkshop in Kooperation mit der ARD-ZDF-Medienakademie geplant.
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